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THEATER: GefahrBar

hier nur ein schönes Bild, siehe oben. Es gefällt mir, daher ist es hier zu sehen. Man muss es sich vergrößern, um den Text lesen zu können. Das wird hoffentlich gelingen. Ein Bild, in Postkartenformat, mit dem die gestrige GefahrBar in den Kammerspielen angekündigt war. Die GefahrBar ist ein kleiner Abend an den Kammerspielen, an dem ausschließlich Absurdes mit Gästen (meist Ensemblemitglieder) und Musik geboten wird, es findet etwa alle zwei Monate einmal statt. Mehr nicht. Es kommt nur zur Aufführung, was höchstens acht Stunden alt ist. Wenn man einfach einmal etwas hören/sehen will, das absolut keinen Sinn macht. Das muss ja auch mal sein. Dieses ständige Erforschen von Sinn und Bedeutung und Ursache und Konsequenz und Folge und Analyse und Ernsthaftigkeit und und und kann ja nicht alles sein! Ein Stück etwa war gestern: Eine Art Vortrag über die Entwicklung und die einzelnen Strömungen innerhalb des Fäkalismus. Auch wenn es den geben sollte, der Vortrag war natürlich höchst absurd in seiner Ernsthaftigkeit.

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THEATER: Kammerspiele – 2 Premieren

ABGEHOBEN UND BODENSTÄNDIG! Es ist, als stünde dieses Begriffspaar in jeder Hinsicht über den beiden aktuellen Premieren der Kammerspiele in München!

WAHRLICH ABGEHOBEN: DAS ERBE von Ersan Mondtag (Text Olga Bach), die Premiere war am vergangenen Freitag, und WAHRLICH BODENSTÄNDIG: TIEFER SCHWEB von Christoph Marthaler (Regie und Text), die Premiere war am vergangenen Samstag. Hier wieder meine Erfahrungen:

Beide Abende sind „Assoziationen“ zu den jeweiligen Themen. Einmal zum Thema NSU (Das Erbe) und einmal zum Thema Flüchtlinge/Migration (Tiefer Schweb). Mit extrem unterschiedlichen Herangehensweisen! Auch wenn es nur beim Stück Das Erbe im Untertitel explizit heißt: „Eine Assoziation“ – zum NSU. Beim Stück Tiefer Schweb heißt es im Untertitel „Ein Auffangbecken“ – klingt auch schon bodenständiger.

Man sollte sich als Theaterfreund in München beide Stücke ansehen, dann merkt man, was abgehoben und was bodenständig hier alles bedeutet. Die Bühnenbilder, die Texte, die Personen, die Orte der „Geschehen“, die Inszenierungen, die gesamten Herangehensweisen. Und man wird übrigens ganz nebenbei wichtige Details zu Dönerfleisch (in Das Erbe) und zur Weißwurst (in Tiefer Schweb) erfahren. Zwei Kulinaria, die sehr alltagstauglich als Fremdes und als Heimatliches nebeneinander stehen – was in den Stücken mal zentrales Thema ist (Tiefer Schweb) und mal allerdings nur ganz hintergründig eine Rolle spielt (Das Erbe).

ABGEHOBEN: Das Erbe in der Regie von Ersan Mondtag: Schon die Szene: Entmenschlichte Wesen lassen die Erde zurück, in einem Raumschiff, in dem sie das kulturelle Erbe der Menschen mitnehmen. Sie haben abgehoben! Man sieht die Erde auf einer Leinwand verschwinden. So sind auch die Personen, so ist auch das Gerüst der Inszenierung: Abgehoben. Kein reeller Raum (das Notausgangsschild des Theaterraumes wird sogar abgedeckt, wirklich nichts kann an die Realität erinnern). Das kulturelle Erbe der Menschen ist es den Wesen aber offenbar Wert, mitgenommen zu werden. Der Text des Abends ist eine Mischung aus Quellen wie Sophokles, Bildbeschreibungen zu Lukas Cranach, Gesetzestexten, Prozessakten der RAF, des NSU, der Stasi, von Rudolf Hess, den Gebrüdern Grimm und etwa 40 weiteren. Ich weiß zwar nicht, wer das gezählt oder erfahren hat, aber man liest es. Im Programmheft sind 35 Quellen genannt, einschließlich Angela Merkel und Spongebob. Die Wesen waren früher wohl auch einmal Menschen mit Emotionen. Sie werden auf zwei Leinwänden abwechselnd wie auf sich bewegenden Portraits als reale Menschen gezeigt). Dann aber entdecken sie, dass sie doch einen der Menschen an Bord haben: Ausgerechnet Ursula Zschäpe. Sie wissen um den endlosen und monströsen Prozess um Ursula Zschäpe, sie sagen sich immer wieder monoton und regungslos vier- oder fünfstellige Zahlen auf, was den Seitenzahlen der Prozessakten oder der Nummerierung der Beweisstücke des Prozesses am Münchner Landgericht (?) entspricht. Sie müssen sich mit Ursula Zschäpe auseinandersetzen und kommen auf das Thema der Schuld im Kulturerbe der (deutschen) Menschen. Das Leben des Menschen besteht/bestand immer aus Schuld. Die Menschen – sehen sie wohl – wollen die Schuld nur so gerne an Ursula Zschäpe abgeben, verhandeln sie endlos an ihrem Fall. Aber es gab schon immer Schuld. Sie können sie nicht abgeben! Im Gegenteil, Ursula Zschäpe gebiert am Ende ein Hirn, das alle anderen Schauspieler letztlich neonfarben wieder befleckt.

BODENSTÄNDIG: Tiefer Schweb von Christoph Marthaler. In einer Unterwasserdruckkammer im Bodensee tagt ein Ausschuss zu sonderbaren Entwicklungen. In einem holzvertäfelten Raum, an einem Holztisch. Auch das ganz bodenständig. So sind auch die Personen dieses Stückes, so ist auch das Gerüst dieser Inszenierung. Der Ausschuss tagt an der tiefsten Stelle des Bodensees, dem „Tiefer Schweb“. Tiefer, also „Bodenständiger“ geht es nicht in dieser Krisenregion. Ein Stück, in dem es um unseren Umgang mit den Themen rund um die Migration geht. Es wird ansich unser Verhalten veräppelt, das – am Ende begeisterte – Publikum lacht oft laut. Fast wie im Kabarett. Tendenz ins Klamaukhafte. Am Ende aber merkt man: Wir haben über uns selber gelacht! Speziell über unseren Verwaltungswahn. Wie wir mit den Problemen der Migration umgehen! Hilflos. Am Thema vorbei. Gezeigt wird es an diesem kafkaesken „Ausschuss“, der die Entwicklungen sieht – immer mehr Bakterien im Bodensee! -, dafür die Heimatliebe ganz hoch hält – absurde Trachten werden vorgeführt und endlose Heimatlieder gesungen (bei Anwesenheitspflicht) – und auch bestätigt wissen will, dass sich die angekommenen Fremden „integrieren“. Zum Beispiel eben die Zutaten für die bayerische Weißwurst perfekt aufsagen UND schuhplatteln können. Bodenständig, aber absurd, immer absurder.

Ein großer Unterschied beider Stücke noch: Das Erbe verlässt man sehr betroffen über die vielleicht beabsichtigte Anklage unseres Verhaltens, das Stück Tiefer Schweb sehr angeheitert über die Anklage unseres Verhaltens. Letzteres fällt leichter, aber beides zusammen ist gut!

Gute Kritiken für beide Stücke fast überall. HIER die Besprechung von Das Erbe im Deutschlandfunk Kultur, ein Podcast.

Und HIER die Besprechung von Tiefer Schweb ebenfalls im Deutschlandfunk Kultur, auch als Podcast.

 

 

 

MUSIK: Urge Overkill

Girl, you’ll be a woman soon von Urge Overkill, das würde ich jetzt auflegen, auf meiner legendären Party, die irgendwann … irgendwo … mit irgendwem … aus irgendeinem Anlass … stattfinden wird! Ich kann nur raten: Save the – unknown – date!

Im Video sieht man übrigens schöne Szenen aus dem Filmklassiker Pulp Fiction. Auch nicht schlecht. John Travolta spielt da schon sagenhaft cool. Ich frage mich, ob man cooler sein kann (manchmal denke ich aber, „Kuhlmann“ ist auch nicht schlecht!): Der Song ist übrigens, wie ich lese, ein Neil Diamond Cover! Hier:

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THEATER: Ersan Mondtag und Christoph Marthaler an den Münchner Kammerspielen

Zwei weitere Ereignisse bringe ich in den kommenden Tagen ausführlicher. Beides Fälle, in denen Theaterfreunde sagen können: Klasse, dass sie in München etwas auf die Bühne bringen!

  • Am Donnerstag, den 22.06.2017 war an den Kammerspielen die Premiere des Stückes DAS ERBE unter der Regie von Ersan Mondtag (Text Olga Bach).
  • Und heute, Samstag, den  24.06.2017,ist an den Kammerspielen dann die Premiere des Stückes TIEFER SCHWEB von Christoph Marthaler.

Beide Regisseure sind in der Theaterwelt renommiert für ihre Arbeiten. Der junge Regisseur Ersan Mondtag (Jahrgang 1987) war mit den Inszenierungen „Tyrannis“ und „Die Vernichtung“ (ebenfalls ein Text von Olga Bach, mit der er schon mehrfach zusammen arbeitete) zuletzt zweimal in Folge zum Berliner Theatertreffen eingeladen (vgl. meine Blogbeiträge aus Berlin 2017). Der ältere schweizerische Regisseur Christoph Marthaler (Jahrgang 1951) ist bekannt für seine eigenwilligen und poetischen Musiktheaterabende. Er kehrt (wieder mit seinem Dramaturgen Malte Ubenauf) mit der Inszenierung Tiefer Schweb (so heißt eine der tiefsten Stellen im Bodensee) nach vielen Jahren zurück nach München an die Kammerspiele.

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THEATER: Theatertreffen Berlin 2017 – Peter Richter, 89/90

  1. Wer es sehen will, kann es sich am: Schauspielhaus Leipzig anschauen. Oder noch ein paar Taghe lang HIER in der 3Sat-Mediathek. Ausgehend vom Roman 89/90 von Peter Richter. Regie Claudia Bauer. Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2017. Sehr begehrt. Die Wendejahre 1989/1990 aus Sicht einer Gruppe jugendlicher DDR – Bürger:
  2. Tenor: „Wir haben durch die Wende komplett den Boden unter den Füßen verloren. Nicht Ost, nicht West.“ Und vieles kam hoch, was in der DDR nie aufgearbeitet worden ist.
  3. Im Programmheft heißt es: „Bereits 1945 war es schon einmal so abgelaufen: Einige Nazis und Kriegsverbrecher wurden benannt, verurteilt oder vertrieben – das Böse schien damit verbannt, und nun sollte Mit der „Stunde Null“ alles Gute bei uns blühen und gedeihen. Die DDR hatte diese absurde Idee tatsächlich zur Grundlage ihrer „antifaschistischen“ Gesinnung und Moral gemacht. Unter völliger Verkennung der sozialpsychologischen und charakterlichen Zusammenhänge wurde stets gelehrt, daß in Ostdeutschland der Nationalsozialismus per Gesetz auf Stumpf und Stiel vernichtet sei. Die sogenannte „Entnazifizierung“ wie auch die Proklamation des Endes der Stalinismusära sollten vor allem vertuschen, daß die große Mehrzahl der Deutschen damals und heute begeisterte Täter oder wenigstens bereitwillige Mitläufer waren. Der einzelne wollte unbedingt geschont bleiben – und in der Tat, wie schon gehabt: wieder wollte kaum jemand wirklich etwas gewußt haben oder gar verantwortlich und schuldig mitbeteiligt gewesen sein.
  4. In anschließenden Gesprächen mit Zuschauern, die selbst oder deren Familie in der DDR gelebt haben, heißt es einheitlich: „Genau so war es! So ist es noch heute! Sehr gut, so etwas einmal zu zeigen!“
  5. Mein Eindruck: Inhaltlich wertvoll, aber in der Umsetzung zu bieder, fast historisch, dokumentarisch, bedrängend, ohne zweite Ebenen, platt und direkt. Manche Idee aber gut! Helmut Kohl als Birne darzustellen ist aber nicht sehr originell.

 

Ent

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THEATER: Theatertreffen Berlin 2017 – Thom Luz, Traurige Zauberer

Das Stück, das im Staatstheater Mainz läuft, wurde auch nach Berlin eingeladen. Es geht um das, was uns verborgen ist. Zunächst: Im Programmheft findet sich dieser Text, den ich persönlich (mancheiner wird es nachvollziehen können) sehr gut verstehe. Ein schönes Bild:

Die „normale“ Identität ist von Anfang an eine mutierbare und transformierbare Entität; sie ist immer bereit sich aus dem Staub zu machen oder Adieu zu sagen. Zumeist fließt das Leben dahin wie ein Fluss. Die zu diesem Leben gehörenden Veränderungen und Metamorphosen, die infolge von Zufällen oder Schwierigkeiten auftreten oder einfach mit dem natürlichen Gang der Dinge zusammenhängen, tauchen auf wie die Spuren und Falten einer beständigen, fast logischen Vollendung, die bis zum Tod führt.

Manchmal jedoch verlässt der Fluss sein Bett, ohne dass es einen geologischen Grund oder eine unterirdische Verwerfung gäbe, um diese Überschwemmung oder jene Abweichung zu erklären. Die plötzlich abweichende oder umgeleitete Form dieses Lebens hat eine explosive Plastizität, die sich bis dahin unter der polierten Erscheinung des Subjekts verbirgt wie vergrabener Sprengstoff unter der Pfirsichhaut des Seins zum Tode. Eine neue, noch nie dagewesene Person tritt zur alten dazu und nimmt schließlich den ganzen Platz ein. Ein neues Wesen kommt zum zweiten Mal auf die Welt, aus einer tiefen Spalte, die sich in der Biographie aufgetan hat.

(Catherine Malabou)

So. Und zum Stück noch: Es ist eine „Einladung, eine Welt kennen zu lernen, die man so vielleicht noch nicht kennt„, so der Autor und Regisseur des Stückes, der junge Schweizer Thom Luz. Es ist kein „problembezogenes“ Stück, wie etwa Five Easy Pieces oder Der Schimmelreiter. Es ist einfach – könnte ich sagen – „lebensbewusst“. Wer es sich leisten kann – ich meine zeitlich und emotional und von seiner ganzen Lebenssituation her! Es entstand wohl schlicht aus Thom Luz‘ persönlichen thematischen Vorlieben heraus: Das Leben und all das eigentlich uns Verborgene, versunkene Vergangenheiten, Unwirkliches, das Verschwinden, Nebel, Unfassbares, die Welten hinter der vorderen Welt, Traum, Scheintod, Tod, das sind ein paar der Begriffe und Vorlieben von Thom Luz. Ihn interessieren, sagt er, Menschen, die in einer verschwindenden oder verschwundenen Vergangenheit leben. Daher das Stück „Traurige Zauberer“. Ein schöner und widersprüchlicher Titel (schon das …au…  …au… der Wörter). „Lukullisch“ nennt ihn Thom Luz auch. Und: Erst kam der Titel, dann der Inhalt. Zauberer passen ja in diese Themenwelt.

Inhaltlich ist es entsprechend schwer zu fassen. Es mag an der ungünstigen Akustik und der fehlenden Unmittelbarkeit der Aufführung gelegen haben (ich habe es im Rahmen des Public Viewing im SONY-Center am Potsdamer Platz auf einer Großleinwand gesehen) Ich hatte es in vielerlei Hinsicht einfach nicht verstanden! Gott sei Dank lief es bzw. läuft es (noch für wenige Tage) in der MEDIATHEK von 3Sat! Ich habe es mir dort noch einmal angesehen. Sehr hilfreich ist vor allem das ebenfalls dort zu findende Interview mit Thom Luz. Es ist ein völlig bizarrer Inhalt. Man blickt auf die riesige schwarze Bühne, seitlich ein paar Gerüste, Requsiten.Viel Platz. Es scheint der Raum hinter einer Bühne zu sein. Zwei Zauberer scheinen sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Dann merkt man, das es um eine Schiffsreise geht. Später merkt man, dass das Schiff sogar untergegangen ist, alle Passagiere gestorben sind. Was auf der Bühne passiert, verwundert alle. Auch die Schauspieler zeigen ihr Unverständnis über das Wenige, stehen oft staunend auf der Bühne, blicken auf all das Eigenartige, was sich hier in aller Ruhe ereignet. Bizarre Musik trägt das Stück. Es sind lange Blicke in Verschwundenes, in Spiegel, sich Ergebendes. Und so weiter. Da könnte ich noch einiges schreiben, aber man muss es dazu ja gesehen haben!

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THEATER: Theatertreffen Berlin 2017 – Milo Rau, Five Easy Pieces

Ein weiteres Stück der diesjährigen 10er – Auswahl des Theatertreffens. Five Easy Pieces des Schweizers Milo Rau (Konzept, Text und Regie). Milo Rau, der demnächst am international renommierten Theater in Gent arbeitet. In dem seit Mai 2016 in höchsten Tönen gefeierten Stück (es hat auch den 3Sat-Preis des Theatertreffens erhalten) geht es tatsächlich um den belgischen Kindermörder Marc Dutroux! Was für ein Unterschied zu den anderen Abenden! Was Theater alles versucht! Warum dieses Thema? Was ist der Kern des Stückes? Ich habe noch keine Kritik dazu gelesen, möchte erst meine eigenen Schlüsse ziehen. Meine Überlegungen sind:

  1. Theater ist hier der Versuch, etwas Grauenhaftes, das ganz Belgien – und Europa – erschüttert hatte, ein wenig aufzuarbeiten. Schon einmal gut! Es geht ja bei allem nicht immer nur um Nachrichten! Wobei: Es geht bei alledem hier auch um eine ganz andere Frage: Können sich gerade Kinder solch einem Thema – überhaupt dem Thema Leben und Tod – schauspielerich irgendwie in ihrer Art annähern? Es spielen ja Kinder!!
  2. Es ist ein zutiefst berührendes Stück, das mitunter zu Tränen rührt. Natürlich ist man auch wieder fassungslos über das Geschehene. Aber irgendwie ist man auch versöhnt, ein bisschen versöhnt. Es kann einem danach durchaus etwas besser gehen und das hilft! Es ist nicht eine Dokumentation, an deren Ende man nur sagen würde: „Was war das für ein grauenhafter Mensch!“ Das würde einen ja wieder einmal völlig hilflos und ratlos und beschwert zurücklassen. Das tut das Stück nicht! Nein, das Stück erleichtert ein wenig! Vielleicht weil man sieht, dass sich Kinder dem Thema genähert haben.
  3. Es wird nicht etwa dolumentarisch gearbeitet oder etwa nach Erklärungen für das Verhalten von Marc Dutroux gesucht. Darum geht es nicht. Kurz nur wird auf belgische Vergangenheit eingegangen. Dutroux’s Vater war in der Kolonialzeit im Kongo, Dutroux ist im Kongo geboren.
  4. Das Auffallende ist dann, dass das Stück so arbeitet, dass man (im Wesentlichen jedenfalls) in erträglicher Distanz zu Marc Dutroux und dem so unglaublich grauenhaften Schicksal einiger belgischer Kinder bleibt! Wie? Der Gesamtkomplex wird möglichst weit weggezogen. Es werden verschiedene Ebenen dazwischen gelegt: Ebenen, die es dem Zuschauer und hoffentlich den darstellenden Kindern erst ermöglichen, sich dem Thema anzunähern. Welche Ebenen? Eine Ebene ist das tatsächliche Geschehen. Eine zweite Ebene: Einzelne Szenen  und Personen des Geschehens werden ausgewählt. Die dritte Ebene: Die ausgewählten Personen und Szenen werden auf einer Leinwand von Erwachsenen schauspielerisch nachgestellt (die Beerdigung eines der Kinder etwa – die Eltern eines verschwundenen Mädchens etwa – etc.). Eine vierte Ebene:  Vor der Leinwand spielen die Kinder auf der kargen Bühne diese Rollen der Erwachsenen genau nach, übernehmen deren Rollen. In derselben Kleidung. Eine fünfte Ebene: Die Kinder spielen die Rollen ja, weil sie auf der Bühne schauspielende Kinder spielen! Schauspielernde Kinder, die – zum Teil jedenfalls – von einem Erwachsenen, ihrem Regisseur, mit einer Kamera aufgenommen werden. Das sieht der Zuschauer. Eine sechste Ebene sind dann erst die schauspielenden Kinder selbst, ganz real. Sie werden anfangs allesamt wie bei einem Casting mit ihren richtigen Namen vorgestellt. Fragen werden ihnen gestellt. Etwa, ob sie schon einmal getötet oder den Tod erlebt haben. Der das verarbeitende Zuschauer ist ansich eine letzte Ebene. Es sind somit oftmals sechs/sieben Ebenen, die zwischen dem Zuschauer bzw. den Kindern und Marc Dutroux liegen.
  5. Das Stück wird tatsächlich von Kindern gespielt! Von Kindern! Obwohl in den fünf Szenen des Stückes („Five Easy Pieces“ gibt es auch von Igor Strawinsky – HIER) grauenhafte Kernelemente des Geschehens erzählt werden: Der Bericht der exakten Tatschilderung durch Marc Dutroux nach der Festnahme. Er hatte die Kinder teils bewusstlos, aber lebend begraben. Ein unglaublich bewegender Brief eines der Mädchen aus ihrem Kerker an ihre Eltern. Das Mädchen sollte nie wieder das Tageslicht sehen und verhungerte. Eine Szene mit den Eltern eines der Mädchen. Eine Szene mit dem Vater von Marc Dutroux. Spielt das Stück mit den Emotionen der Zuschauer? Nein, diesen Charakter hat es nicht. Das Stück schafft dem Zuschauer und den Kindern vielmehr einen Ausweg: Denn thematisch baut sich für die Kinder in dem Stück neben dem Grauenhaften eben ein ganz anderes Feld auf! Es geht wie gesagt darum, was Kinder schauspielerisch überhaupt leisten können. Was spielen sie da? Können sie so etwas spielen? An dieser Stelle bin ich noch etwas ratlos. Was nimmt der Zuschauer mit? Jetzt lese ich mal ein paar Materialien zum Stück und ergänze den Bericht dann.
    1. Ergänzung: Milo Rau sagt zum Thema Kindertheater: „Kindertheater für Erwachsene ist – im ästhetischen Bereich und natürlich im metaphorischen Sinne – was Pädophilie beziehungstechnisch ist: Keine gegenseitig verantwortliche Liebes-, sondern eine einseitige Machtbeziehung, zu der sich der schwächere Teil, also die Kinder, verhalten müssen. Anders ausgedrückt: Beim Kindertheater für Erwachsene kommt die postmoderne Vorliebe für Medienkritik zu ihrem ursprünglichen Angriffspunkt: Sie wird wieder Wirklichkeitskritik. Theater mit Kindern zu machen, heißt Begriffe wie „Figur“, „Realismus“, „Illusion“ und eben „Macht“ existenziell in Frage zu stellen. Diesen Vorgang wollen wir auch bei „Five Easy Pieces“ zeigen, indem die „Stücke“ immer schwieriger werden: Was mit Rollenspielen beginnt – also mit der guten alten Cindy-Sherman-Frage: Wie können wir Patrice Lumumba oder den Vater Dutroux auf der Bühne nachmachen? – führt zu grundsätzlichen Fragen über inszenatorische Gewalt. Aus naturalistischer Mimikry, aus dem gruseligen Spaß am Nachäffen wird nach und nach eine Art Meta-Studie zur Performancekunst und ihren Verwandlungs-, Unterwerfungs- und Rebellions-Praktiken.Wir machen ja seit bald 15 Jahren Theater und Filme. Von der minimalistischen Performance über die politische Aktion bis zur iro-nischen Gesellschaftsrevue haben wir alles Mögliche gemacht – dazu Hörspiele, Videoclips, Filme, Bücher, Prozesse… In diesem Frühjahr bekommen wir den „Welttheaterpreis“ vom Internationalen Theaterinstitut, eine Art Lebenswerkpreis. Da fragt man sich schon: Ja, was kommt denn jetzt? Einfach nochmal fünfzig Stücke, Filme, Bücher? Kurzum, es ist der richtige Zeitpunkt, ein Projekt zu machen, in dem es um völlig grundsätzliche Dinge geht. Was heißt es, „jemand an-deres“ zu sein auf der Bühne? Was heißt „nachmachen“, „einfühlen“, „erzählen“? Wie geht man damit um, angeschaut zu werden? Wie erklärt und wie macht man das? Und diese grundsätzliche Befragung des Theaters ist ja keine intellektuelle Entscheidung: Dinge, die für erwachsene Performer völlig selbstverständlich sind, sind mit Kindern moralisch oder technisch unmöglich. Die ganzen kleinbürgerlichen Stanislawski-Tricks, den ganzen Intensitäts-Mythos der Performance-Tradition kann man wegschmeißen. Bevor wir das erste Mal zu den Proben nach Gent gefahren sind, sagte ich scherzhaft in einem Interview: Das macht mir mehr Angst als ein Trip nach Aleppo. Und es war tatsächlich so. Also Theater mit Kindern geht gar nicht, ist Pädophilie! Und dennoch versucht er, sich den Dingen wie „nachmachen“, „einfühlen“, „erzählen“ zu nähern. Gut gelöst! Ergreifend!
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THEATER: Theatertreffen Berlin 2017 – Explorer/Prometheus unbound

Eine fast erschreckende Darbietung im Rahmen des umfangreichen Programms des Theatertreffens. EXPLORER/Prometheus unbound: Zum ersten Mal bin ich in diesem Maße einigen Möglichkeiten heutiger 3 D Technik ausgesetzt. Es beginnt mit einer Liebesgeschichte. Allerdings schon die wird in der „Motion Capture 3D-Technik“ gezeigt. D. h. die performenden „Schauspieler“ werden mit Sonden am Körper ausgestattet und ihre Bewegungen werden in eine Virtual Reality Show implantiert: Sie spielen die virtuellen Personen, die der Zuschauer sieht. Manchmal sieht man auch die „echten“ Schauspieler. Es kommt dann hinzu, dass die virtuelle Realität alles, was undenkbar ist, zulässt. Sprünge durch Wände, Stürze auf einsame Inseln, abstrakte Räume, Verschwinden und abstruse Verformungen der Körper und und und. Gesteigert durch mehr und mehr laute Musik und abstrakte Videodarstellungen. Wo menschlich echte Emotionen sind? Weg!! Wahrlich erschreckend. Wo führt das hin? Wie leer man sich da fühlt! Im Grunde kann man nur hoffen, dass die Darbietung eine Form der Kritik an diesen Möglichkeiten darstellen soll.

In der Ankündigung der Veranstaltung hieß es:

1994. Das Jahr, in dem das World Wide Web explodiert. Das Jahr des großen Versprechens. The point of no return. Neue Schichten der Realität werden erkundet. TUNE IN für die Liebesgeschichte von Bridget und Deacon im virtuellen Paradies. TURN ON die Cybershow. BOOT UP. JACK IN. DROP OUT. EXPLORE. Die erfolgreich durch die Niederlande tourende Arbeit „Explorer / Prometheus unbound“ ist aller Wahrscheinlichkeit nach die erste Theaterproduktion, die die Motion Capture 3D-Technik auf der Bühne einsetzt. Sie ist aus einer Zusammenarbeit des Performancekollektivs Urland (Rotterdam) und CREW – der Organisation des Virtual Reality-Pioniers und Künstlers Eric Joris (Brüssel) – entstanden. Mit CREWs technologischem Instrumentarium und Kenntnissen über immersive Technologien, taucht Urland auf sehr eigene Art in den Cyberspace ein.

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MUSIK: Pink (Janis Joplin)

Von Janis Joplin hatte ich schon einmal das Lied Me and Bobby McGee gebracht. Anlässlich des Filmes, der damals über sie in den Kinos lief. Ich bringe den Song jetzt noch einmal. In einer ganz anderen Aufnahme. Pink singt ihn. Schön zu sehen, mit welcher Freude an dem Lied Pink das Lied singt. Anders als Janis Joplin, da klang es etwas trauriger. Es geht ja auch darum, dass sie Bobby McGee, mit dem sie auf einer Reise ist, verliert. Entweder wirklich auf der Reise oder im Leben (durch Drogen?). Tragische Kernpassage des Songs:

„One day up near Salinas, Lord, I let him slip away
He’s lookin‘ for that home and I hope he finds it
Well, I’d trade all my tomorrows for one single yesterday
To be holdin‘ Bobby’s body next to mine“
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THEATER: Kammerspiele – No Theater

Ein Beitrag eher für Münchner:

Am Samstag war wieder eine: Uraufführung des Stückes „Nō Theater“ des japanischen Autors Toshiki Okada in den Münchner Kammerspielen. Ich verlinke hier zur zuerst erschienenen Besprechung auf www.nachtkritik.de, in der man auch ein paar der Einzelheiten zu der alten traditionellen japanischen Form des No Theater lesen kann.

Es geht – grob gesagt – im streng formalisierten Nō Theater darum, dass die Geister verstorbener Menschen in der aktuellen Welt noch Dinge erledigen müssen, um das Leben des Verstorbenen wirklich abschließen zu können. Der verstorbene Mensch befindet sich also noch in einem Übergang. Daher stellt in diesem Stück die Bühne sehr gut passend und beeindruckend eine U-Bahn-Station in Tokio dar, die U-Bahn ist nun einmal gerade in Japan Ort des Übergangs, jeder kommt und geht woanders hin.

Mein Eindruck zum Stück: Die Münchner Kammerspiele schaffen Wunderbares, WENN man sich darauf einlässt. Wieder einmal wurde der Zuschauer durch ein sehr besonderes Stück in einen speziellen, eigenen und dadurch wertvollen Zustand versetzt. Man kann das Theater bereichert verlassen. Allein das Erleben dieses Zustandes ist das Stück wert! Es muss nicht immer das schnell gedachte Konsumergebnis „Es war eine Klasse-Umsetzung des Klassikers xy“ am Ende stehen, um zu überzeugen!

Es wird Ruhe produziert, das Geschehen wird ungewohnt und wohltuend entschleunigt, mit einer gewissen Zartheit und Zurückhaltung – typisch japanisch? – werden schwere aktuelle Probleme der japanischen Gesellschaft angesprochen. Von den Geistern zweier Verstorbener, auf zwei unterschiedlichen U-Bahn-Stationen in Tokio. Perplex beobachtet ein junger Mann (Thomas Hauser) die Lage, wird in die Atmosphäre des Stückes hineingezogen.Wie alle Regiearbeiten Okadas ist „Nō Theater“ dabei geprägt von der Diskrepanz zwischen Bewegung und Sprache. Die Schauspieler tragen meist statisch stehend mit unbewegten Mienen ihren Text vor. „Mal hebt sich ein Fuß, mal greifen Hände in die Luft, mal beugt oder wiegt sich ein Körper sachte“, schreibt zurecht Petra Hallmayer auf http://www.nachtkritik.de. Auch dies sind Elemente des japanischen Nō Theaters.

Inhaltlich: Man wurde mit Problemen konfrontiert, die sicherlich besonders auf der japanischen Gesellschaft lasten. Warum wird es bei uns gezeigt? Nun, etwa weil viele Japaner hier leben und zu uns kommen. Oder einfach aus Interesse an der japanischen Denkweise und Gefühlslage, als immer nötiger werdender Blick über den Tellerrand. Oder auch, weil es sich lohnt zu überlegen, ob es nicht genausogut Probleme unserer Gesellschaft sind (Tenor: Das grenzenlose Treiben des Finanzwesens – „the bubble“ – und der Feminismus zerstören die Zukunft der japanischen Gesellschaft!). Oder, weil es einfach auch interessant ist zu lernen, dass man auch sehr reduziert – mit dem ruhigen Abstand der Geister – Probleme betrachten und angehen kann, nicht hektisch nach Lösungen greifen muss, die die nächsten Fehler beinhalten. Auf einen abschließenden Lösungsvorschlag kommt es angesichts dessen garnicht entscheidend an. Der Anstoß ist es! Getragen wurden die Zuschauer im Übrigen von bizarren und einzigartigen „Klängen“ des auf der Bühne sitzenden japanischen Musikers. Der Musiker, der auch auf der anschließenden Premierenfeier – zusammen mit Jelena Kulic – etwas spielte.

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LITERATUR: Du musst Dein Leben ändern

Heute etwas Schöngeistiges. Angesichts der Zeiten momentan hat man fast ein schlechtes Gewissen, so schöngeistig daherzukommen. Aber es wird sich im Blog wieder ändern.  Ich habe z. B. schon einen alles andere als schöngeistigen Musiktippp für die nächste Woche in peto.

Also: In meiner Wohnung liegt ein Buch herum. Von Peter Sloterdijk, Titel Du musst Dein Leben ändern. Sloterdjik ist zurzeit heftig angegriffen. Ich weiß noch nicht genau, warum. Jedenfalls: Ich habe das Buch nie zu Ende gelesen, werde es jetzt wieder aufgreifen. Interessiert mich. Der Titel des Buches stammt vom bekanntesten Vers von Rainer Maria Rilke. Das Gedicht Archaischer Torso des Apollo. Er beschreibt die erstaunliche Strahlkraft des steinernen, kopflosen und gliederlosen Torso des Apollo. Es endet dann plötzlich mit dem Satz: Du musst Dein Leben ändern. An dieser Stelle völlig unverständlich und viele Kenner haben über diesen berühmten Satz nachgedacht und geschrieben. Hier das Gedicht („Sonett“):

Ganz grob gesagt: Es geht nicht um irgendeine Lebensweisheit (etwa: „Mach mehr Sport!“), sagt man.Es geht um Kunst. Was Kunst mit uns macht oder so. Wenn wir dazu bereit sind oder so. Das Leben ist einfach ständige Veränderung. Nicht nur ein „Zustand“. Sloterdijk schreibt wohl einiges dazu. Ich werde diesen Blogbeitrag ergänzen, wenn ich ihn verstehe.

HIER die Suhrkampseite zum Buch

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SONSTIGES: 100 Jahre VOGUE

Etwas Zeitgeschichte: Die Zeitschrift VOGUE feiert 2016 ihr 100jähriges! Es gibt eine Ausstellung in der National Portrait Gallery in London, die ich leider nicht sehen kann. Sie läuft vom 11. Februar bis 22. März 2016. Man sieht 100 Jahre Mode, 100 Jahre Fotografie, 100 Jahre Stilgeschichte, 100 Jahre schöne Frauen! Und gleichzeitig wird in der wöchentlichen New York Times Beilage der SZ ein Artikel veröffentlicht, dass es im Gaza-Streifen ein paar wenige Frauen gewagt haben, FAHRRAD ZU FAHREN. Sie wurden laut dem Bericht von einem Muslim“verabscheuungswürdig und hässlich“ bezeichnet. Schön übrigens die kleinen „Verbindungen“: Virginia Woolf (siehe meinen kürzlich erschienenen Blogbeitrag Wer hat Angst vor Virginia Woolf) war regelmäßig Autorin in der britischen VOGUE-Ausgabe. Und in der Februarausgabe der britischen VOGUE ist die Schauspielerin Dakota Johnson auf dem Cover, die in 50 Grades of Grey mitspielt. In München werde ich demnächst 50 Grades of Shame in den Kammerspielen von She She Pop ansehen.

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SONSTIGES: Die Ausrichtung des Blogs

In den ersten Wochen der Beschäftigung mit meinem kleinen Blog machte ich mir natürlich auch Gedanken darüber, was der Blog künftig enthalten wird. Der Ansatz könnte sein: Ich habe zweifellos Zeit, mich mit kulturellen Angeboten zu befassen und möchte – wenn möglich – Zusammenhänge aufzeigen. Kultur ist mehr als nur Konsum. Es geht nicht darum, meinen Kulturkonsum zu beschreiben, sondern es geht um die Befassung mit den Themen, die kulturell aufgegriffen werden. Es geht also darum, Themen klarzumachen. Das wird nicht immer gelingen, aber hoffentlich manchmal. Es geht ja meistens um Themen, die uns alle betreffen. Die Kultur greift immer wieder Themen auf, schildert Gedanken zu Themen. Die Kultur gibt uns damit Gelegeheiten, die Gegenwart zu erfassen. Es ist eben nicht immer nur eine politische, eine technische, eine wissenschaftliche, eine wirtschaftliche  Befassung mit den Themen der Zeit möglich oder nötig oder hilfreich. Ganz im Gegenteil.

MUSIK: Amy McDonald

Hier der Song Dancing In The Dark von Amy MacDonald, ursprünglich von Bruce Springsteen. Siehe auch den Titel Stay In The Dark von Lambert. „Dark“ klingt düster, aber es geht um den Funken, der – egal bei was – Licht bringt. You can’t light a fire without a spark heißt es! Es geht in dem Song wohl um eine schreibende Person, die den Blick einer geliebten anderen Person als Funken wünscht, oder so.

Microphone ready on stand, all set for conference to begin stock photo