MUSIK: Otis Redding – The Arms Of …

Am 9.09.1941 wurde Otis Redding geboren.Heute ist also erst sein 75. Geburtstag. Ich dachte früher immer schon, es handle sich sicherlich um einen älteren Musiker. Doch ganz im Gegenteil: Er wurde nur 26 Jahre alt und starb am 10.12.1967 bei einem Flugzeugabsturz (Flug zu einem Konzert). Und hatte in dieser so kurzen Lebenszeit schon eine Menge phantastischer und erfolgreicher Lieder geschrieben! Deshalb heute hier der Song These arms of mine. Es ist ein recht kurzer Song. Das Lied war sein erster Erfolg (Platz 20 der US-R&B charts). Er hatte im Anschluss an einen Studiotag mit seiner damaligen Band noch die Gelegenheit und Zeit, im Studio diese Platte aufzunehmen.

Musiktipp der Woche

MUSIK: Marius Müller-Westernhagen – Freiheit

Werte, die uns tragen.Es könnte auch anders sein. Aber immer wieder lohnt es sich, kritisch anzuschauen, wie wir damit umgehen. Oder etwa ob wir sie nur einsetzen, um andere Ziele zu verfolgen (so kurz Slavoj Zizek, vorheriger Blogbeitrag). Mehr dazu wahrscheinlich in Bälde. Heute dazu der Song Freiheit von Marius Müller-Westernhagen. Weil der Song recht kurz ist, folgt danach noch sein Song Ich bin wieder hier.

MUSIK: Udo Lindenberg – Reeperbahn

Hier der link zum gestern im Deutschlandfunk gehörten Mitschnitt des Konzertes von Udo Lindenberg vom 21.04.2016 am Timmendorfer Strand, Maritim Seehotel: Es war die Generalprobe seiner Keine Panik“ Tour 2016. Auf dem Bild unten rechts dann auf „Audio“ klicken.

http://www.deutschlandfunk.de/udo-lindenberg-panikorchester-grosser-nuschler-mit-hut.1173.de.html?dram:article_id=360147

Und weils so schön ist: Legendär ist ja die Aufnahme des MTV Unplugged Konzertes von Udo in seinem Atlantik Hotel. Hier der schöne Song Reeperbahn, gesungen mit Jan Delay, mit einem Video, das zeigt, wie zeitlos unser Udo ist..

 

 

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Hinweis

Morgen abend im Deutschlandfunk.

Udo Lindenberg, der Bundesnuschler mit dem permanenten Kussmund, unser nächster Bundespräsident, ist dieses Jahr ja siebzig Jahre alt geworden. Und er hat eine Tournee durch Deutschland abgehalten. Er beginnt seine Tourneen aus Verbundenheit immer in Timmendorf an der Ostsee („Öffentliche Generalprobe“ im Maritim Seehotel). So auch dieses Mal. Deutschlandfunk bringt morgen, Freitag, 15.07.2016 in der Reihe On Stage  um 21.05 Uhr eine Stunde von diesem Konzert. Ein Muss natürlich. Viele wollten ja hingehen und hatten keine Zeit, keine Karten mehr bekommen o. ä. Und manch einer möchte dem erlebten Konzert vielleicht noch einmal nachschwelgen.

Wer den Sender Deutschlandfunk (nicht: Deutschlandradio Kultur) sucht: Einfach auf der Startseite dieses Blogs rechts bei „Blogroll“ den Deutschlandfunk anklicken – dort ganz nach unten scrollen – auf „Frequenzen“ klicken – und weiter gehts.

Ich werde den link zu der morgigen Sendung nachträglich in einem Blogbeitrag bringen, man kann es eventuell einige Monate lang nachhören.

The 70s. retro boom box stock photo

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MUSIK: Genesis – Carpet Crawlers

Auf meiner Musikliste ziemlich weit oben: GenesisThe Carpet Crawlers. Das erst Video ist eine Aufnahme aus einem Konzert in Rom im Jahre 2007. Es passt auch deshalb, da es mich ab kommender Woche für mehrere Wochen nach Italien – südliche Toskana, nicht weit von Rom – verschlägt.

Hier zum Erinnern an die Siebziger-/Achtzigerjahre zwei Versionen des Songs. Zuerst The Carpet Crawlers gesungen von Phil Collins:

Und dann zum Vergleich die fast poetischer gesungene Version des Songs The Carpet Crawlers von Peter Gabriel:

MUSIK: Asaf Avidan – Reckoning Song

Asaf Avidan, Reckoning Song ist der Ursprungssong. Gespielt wurde gestern im (wiederholten) Tatort die Remix-Version des Berliner Musikers und DJs Wankelmut, die One Day heißt. Das offizielle Musikvideo zu One Day wurde seit der Veröffentlichung auf YouTube im Juni 2012 bis Juni 2013 über 100 Millionen Mal angesehen.

Asaf Avidan wurde am 23. März 1980 in Jerusalem geboren, ist ein israelischer Folk-Rock-Musiker. Sein Gesang wird teilweise mit dem Janis Joplins oder Robert Plants verglichen. Es wechseln sich Falsettstimme und tiefere Stimmlagen ab.

Speziell das Video des Remix von Wankelmut beeindruckt. Es zieht in den Bann. Erzählt wird eine an sich harmlose Story von drei Personen, die in irgendeiner Stadt eine Nacht lang unterwegs sind. Es hat Erotik und irgend etwas, das am Rande des Üblichen liegt, aber vielleicht viel öfter stattfindet, als man meint. Das Mädchen küsst und kümmert sich ausschließlich um den Blonden, Bartlosen. Anscheinend ein neuer Freund, während der bisherige dabei ist und auch „mitfeiert“. Am Ende sind aber alle drei vereint. So ist es eben auch. 

 

 

 

 

 

 

 

 

MUSIK: R.E.M. – Everybody Hurts

Hier ein gern gehörtes Lied: Everybody hurts von R.E.M.

R.E.M. ist die Abkürzung für Rapid Eye Movement, eine Schlafphase des Menschen, in der sich die Augen sehr schnell unter den Lidern bewegen.

Musiktipp der Woche

Hier eine Liveversion:

MUSIK: Sinead O‘Connor

Zu Blogbeiträgen bin ich momentan aus Genesungsgründen nicht in der Lage. Daher nur die wöchentliche Musik. Ein Song, von dem man kaum weiß, dass er von Prince (Musik der vergangenen Woche) geschrieben wurde: Nothing Compares 2 You von Sinead O’Connor: Ein schönes Lied aus dem Fundus und eine Hommage an Prince.

Hier noch eine andere Version, einige Jahre später: Emotional anders, es war ein tribute to Prince, der den Song geschrieben hatte.

Oder hier live:

Hier eine Version von Pink aus 2023:

MUSIK: Yehudi Menuhin

Es gibt Menschen, die mit ihren Fähigkeiten einen außergewöhnlichen Zugang zum Leben haben. Ein solcher Mensch war sicherlich auch Yehudi Menuhin. Gestern war sein 100ter Geburtstag, daher oft zu hören im Radio. Ein Blick auf ihn als Anregung:

Sein Spiel veranlasste z. B. Albert Einstein, liest man, an die Existenz Gottes zu glauben. „Nun weiß ich, dass es einen Gott im Himmel gibt“, soll der Physiker 1929 nach dem Auftritt des zwölfjährigen Yehudi Menuhin ausgerufen habe. Das Konzert in der Berliner Philharmonie, wo Menuhin drei Violinkonzerte hintereinander gab, sei ein sensationeller Erfolg gewesen, der Beginn einer Weltkarriere. Sein intuitives, spontanes und zugleich reifes Spiel habe seinen Ruhm als ‚zweiter Mozart‘ begründet. Yehudi Menuhin wurde zum Lord geadelt, mit Auszeichnungen überhäuft. Yoga half ihm aus Krisen. Menuhin hatte eine der längsten Musikerkarrieren überhaupt. Das Jubiläumskonzert des Berliner Philharmonischen Orchesters 1982 habe er eine Weile lang aus dem Kopfstand heraus mit seinen Füßen dirigiert. Etc. Er war Violinist, Dirigent, Schriftsteller, sehr engagierter Humanist.

 

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MUSIK: Prince – Purple Ran

Heute ist Prince gestorben.  Sein bürgerlicher Name war Prince Rogers Nelson. Er wurde nur 57 Jahre, hatte in den letzten Wochen an einer Grippe gelitten und kam ins Krankenhaus. Gestorben ist er auf seinem Anwesen in Minnesota. Sein Album „Purple Rain“ von 1984 gilt vielen als eines der besten Alben der Pop-Geschichte. Er sang, spielte Gitarre, Klavier und andere Instrumente. Sein legendäres Lied Purple Rain ist natürlich die Musik der Woche. Hier eine wunderbar lange Version, in der man ihn auch wunderbar sieht.

Eine Version aus zwei Welten: Bruce Springsteen spielt Purple Rain:

Und hier Prince:

MUSIK: Beth Hart – I Am The One

Ein Wahnsinnsauftritt: Beth Hart performt im Paradiso/Amsterdam live Am I The One. Sehenswert, mit was für einer Kraft sie die Frage stellt: „Bin ich die Eine, die Du liebst?“ Unglaublicher Blues/Rock, sie hat auch eine unglaubliche Powerstimme. Es ist ja auch eine entscheidende Frage. Ein etwas längeres Video (dafür, dass es ein Song ist), aber es lohnt! Es lohnt sich genauso, bei Youtube nach Auftritten von Beth Hart zusammen mit dem Gitarristen Joe Bonamassa zu suchen! Ein Konzert findet man dort. Ein wunderbar kraftvolles Duo! Beth Hart hatte übrigens einmal die Rolle der Janis Joplin im Musical Love, Janis gespielt (siehe Blogbeitrag Musiktipp der Woche zu Janis Joplin). So zeigen sich wieder Verbindungen.

Musiktipp der Woche

 

 

 

MUSIK: Amason – Went to War

Es entsteht langsam unter „Musiktipp der Woche“ ein hoffentlich recht schönes Potpourri an Musikclips. Alle zusammen findet man unten im „Footer“-Bereich in der Kategorie „Musiktipp“. Die Übersicht anzusehen, wird ganz langsam interessant. Heute ein Stück einer (noch) nicht sehr bekannten (?) Gruppe namens Amason. Es heißt Went to War. Allein die Instrumente, mit denen sie spielen! Und die Typen!

Und: In der kommenden Woche kommt ein irrer Auftritt!

Musiktipp der Woche

Hier:

 

 

MUSIK: Janis Joplin

Etwas Älteres: Ab Januar diesen Jahres lief der Film Little Blue Girl das filmische Portrait von Janis Joplin. Der Film läuft leider nur noch in wenigen Kinos, kann aber sicher im Internet oder demnächst als DVD beschafft werden. Er zeigt, wie die junge Janis Joplin mehr und mehr vom Erfolg aufgefressen wurde. Sie suchte wohl immer Liebe, was auch in ihren Liedern und ihrem Leben zum Ausdruck kam. Sie fand sie aber nicht. Geboren am 19.01.1943 und gestorben an einer Überdosis Heroin am 04.10.1970. Sie wurde also nur 27 Jahre alt. Sie – scheint es – schlitterte in ihre Karriere. Hier ein Song:

Musiktipp der Woche

MUSIK: Johannes Brahms

Der Blog greift Kulturthemen auf, die mir begegnen: Derartiges dann weiterzugeben, ist heute mit Internet ein Leichtes: Das Stück Mittelreich von Josef Bierbichler (siehe letzten Blogbeitrag) ist derzeit an den Kammerspielen zu sehen. Es ist geprägt von dem Requiem „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Im Roman wird dieses Stück bei der Beerdigung des alten Seewirtes gespielt. Im Theater gesungen vom „Jungen Vokalensemble München“. Es wird a capella am 29.04.2016 in der Uni Augsburg und am 30.04.2016 in der LMU München (Große Aula, 19.00 Uhr) gesungen werden. Ein imposantes Stück.

Zwar ein durchaus schweres, trauriges Stück. Es sollte aber, so Brahms, etwas Stabilisierendes haben. Es sollte nicht (nur) die Trauer um eine(n) Verstorbene(n) ausdrücken , sondern vor allem den Hinterbliebenen Trost geben.

Choir singers holding musical score stock photo

Hier eine Aufführung des WDR – Synphonieorchesters:

MUSIK: Omran al Bukaii – I am crying for Sham

Es war in einem der vorigen Blogbeiträge bereits kurz erwähnt: Der Musiktipp der Woche ist dieses Mal ernst. I am crying for Sham von Omran Al-bukaii. Am Ende des heutigen Videos findet sich ein Hinweis auf seine Facebook-Seite. Das Lied ist politisch. Ein syrisches Lied. Der Text des Liedes ist übersetzt und enthält hoffentlich keine für uns unerkennbaren Spitzen, durch die sich jemand auf den Schlips getreten fühlen könnte. Man kann ihn auch mehrfach hören, um ein besseres Gefühl für die Musik zu bekommen. Besondere Übertreibungen enthält er wohl nicht. Hier:

Musiktipp der kommenden Woche

MUSIK: Benjamine Clementine

Benjamin Clementine bringt diesen Song „Cornerstone„. Er scheint wütend zu sein. Er schreit etwas heraus. Ich kenne den Text (noch) nicht. Aber es könnte ein Text eines Flüchtling sein, der an der Grenze steht und klagt. Über die harten Bedingungen. Sie wollen nicht sterben, warum bauen wir ihnen z. B. nicht vorübergehend Städte, etwa im Norden  Syriens oder mit unserer finanziellen Hilfe in Nachbarländern wie der Türkei? Bis der Krieg vorbei ist. Und warum hilft die Weltgemeinschaft nicht mehr? Fragen, die natürlich leicht gestellt sind. Gemeinsame Lösungen scheinen schwer zu sein. Statt dessen legen einzelne Staaten Wert darauf, uns abzuschotten.

 

 

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Kurzer Hinweis

Ich hatte kürzlich geschrieben, dass mir die 10. Symphonie von Schostakowitsch so empfohlen wurde. Heute abend um 20.03 Uhr wird sie vom Deutschlandradio Kultur live aus der Berliner Philharmonie übertragen, dirigiert von Mariss Jansons. Nach der Pause. Sicherlich beeindruckend.

Es heißt online im Deutschladradio Kultur zur Übertragung: Seit langem pflegt Mariss Jansons eine enge Beziehung zu den Berliner Philharmonikern. Oft stand die Musik von Dmitrij Schostakowitsch auf den gemeinsamen Programmen, nie aber die 10. Sinfonie, eines der Hauptwerke des Komponisten. Mit dem lettischen Dirigenten kann man eine gewissenhafte und im besten Sinne „authentische“ Interpretation erwarten: Schon als Kind kam Jansons mit Schostakowitschs Musik und ihren Widmungsträgern in Berührung. Die Auseinandersetzung mit dem Schicksal Russlands, die in diesem Werk mit Händen zu greifen ist, kann Jansons unmittelbar nachvollziehen. Eine andere Perspektive eröffnet das Cellokonzert von Henri Dutilleux, das in die lyrische Welt von Charles Baudelaire eintaucht – und das für den russischen Jahrhundertcellisten Mstislaw Rostropowitsch geschrieben wurde.

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