In der FAZ Online von heute – 18.01.2017 – findet sich eine coole Idee, die ich gerne zeige. Hier der link:
In der FAZ Online von heute – 18.01.2017 – findet sich eine coole Idee, die ich gerne zeige. Hier der link:
Nach elf Jahren ist ein neuer Roman von Jonathan Safran Foer erschienen. HIER BIN ICH. Ich setze ihn ins Verhältnis zu etwas wie „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz (siehe früherer Blogbeitrag). Man sieht daran nämlich wunderbar deutlich, wie sich die Zeiten einfach verändern! Auch bei Foer geht es – unter anderem – um Generationen. Die Kinder, die Eltern, die Großeltern, ein Onkel, dessen Familie. Und durchgängig geht es hier um das Jüdische und die Einstellungen der Personen zum jüdischen Leben und den Traditionen.. Manchmal geradezu schwer verständlich, wenn man sich nicht gerade gut auskennt. Aber wie anders sich jeder verhält – im Vergleich zu früheren Zeiten – und wie anders Foer es auch beschreibt! Modernes Leben. Vordergründig geht es bei Jonathan Foer um einen jüdisch-amerikanischen Schriftsteller, der mit Frau und den Kindern in Washington DC lebt. Es wird fast der Alltag geschildert, kein besonderer Handlungsstrang, auch anders als früher. Julia und Jacob Bloch haben durchaus Probleme: Jacobs hochbetagter Großvater soll ins Altersheim, will aber nicht, ihr ältester Sohn droht von der Schule zu fliegen, dabei wollen sie in ein paar Wochen seine Bar Mizwa (Mannwerdung) feiern. Geplant ist ein großes Familienfest, zu dem auch die Verwandtschaft aus Israel anreist, was die angespannte Stimmung im Hause Bloch weiter anheizt. Die Verwandschaft kommt auch. Und dann macht Julia eine Entdeckung, die alles infrage stellt, ihre Ehe, ihre gemeinsamen Werte, die Zukunft der Familie … Während sich die häusliche Krise zuspitzt, ereignet sich noch dazu ein globales Desaster: Ein katastrophales Erdbeben im Nahen Osten führt zu einem gewaltigen internationalen politischen Konflikt, der auch die Familie Bloch im Kern trifft. Mit auffallender und besonderer Schlagfertigkeit kommunizieren alle miteinander. Alle ständig mit eigener Beschäftigung. Wie es eben heute ist. Das macht Spass, liest man nicht so oft. Wie anders ist da eine ruhige und intensive Schilderung etwa in „Deutschstunde“! Ein mit vielen feinen Beobachtungen geschilderter Kern ist – wie gesagt – das Auseinanderbrechen von Jacobs und Julias Ehe. Und all die Erzählebenen dienen im Grunde dazu, die Identität des Autors/ Erzählers zu schärfen, der ewig unentschlossen, abschweifend, überlegend, zweifelnd seine Selbstbestimmung anstrebt. Inwiefern das gelingt, bleibt aber offen. Aber es ist sehr vielseitig, anspruchsvoll geschrieben! Es geht um die totale Konzentration auf das eigene Ich. Unsere Zeit! Man hat nur am Ende nicht etwa eine „Geschichte“ und das Verhältnis der Personen dazu vor Augen. Irgendwie anders, als man es gewohnt ist Wieder einmal anders.

Donald Trump twittert. Er erklärt sich so nicht etwa zu privaten Themen, sondern zu politischen Themen und Personen. National und international. Ein Phänomen, das vor 10 Jahren undenkbar gewesen wäre. Was sich alles ändert! Frage: Was macht das mit uns und mit der Politik? Was verändert sich? Wie stehen wir da? Politik als Zeichen bloßer Laune? Darf er das zu jedem Thema? Populismus? Oder wird Politik dadurch sogar verständlicher? Oder zeigt es nur seine Macht? Oder ist es Geringschätzung, sein Zichen, dass ihm die Meinung anderer egal ist? Oder hilft es uns eher, ihn besser einzuschätzen? Den Amerikanern für die nächsten Wahlen? Oder manifestiert er damit nur seine besondere Launenhaftigkeit? Oder sollten es mehr Politiker so tun? Weltpolitik über Twitter?
Man kann viel dazu sagen, ich werde diesen Blogbeitrag in Kürze bei Gelegenheit insoweit etwas ergänzen.
FORUM: Jeder Blogleser möge bitte gerne durch Benutzung der grauen Sprechwolke oben rechts kurz schreiben, was er dazu denkt. Mal sehen, was kommt. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Leser alle Kommentare sehen können, gegebenenfalls werde ich sie sammeln und gesondert bringen.
Ergänzung:
Ein Aspekt: Ich denke mir, dass Menschen, die twittern, – besonders so prominente Personen wie Donald Trump – natürlich hoffen, dass viele Menschen das lesen, was sie schreiben. Aber sie lassen sich nicht auf eine Diskussion ein, sondern tun nur ihre Meinung kund. Eine Art Diskussionskultur lehnen sie ansich ab, je mehr sie twittern. Politik wird nicht mehr diskutiert und überlegt, sondern unumstößlich und auch rücksichtslos geschrieben. Und damit ist die einmal geäußerte Meinung in der Welt und wird nicht mehr geändert. Wer twittert, weiß eben, dass er seine Meinung nicht ändern wird. Ist das nicht etwas gefährlich für einen Mann, der eine riesengroße Nation vertritt? Politik als die Abgabe von Schnellschüssen?
Auch noch einmal wegen der fehlenden Facebook- Verknüpfung:
Trotz des guten Rutsches in das Neue Jahr – was hoffentlich allen gelungen ist – hier noch ein paar ganz wesentliche Überlegungen. Es ist schließlich alles andere als „nicht angebracht“ oder „nicht angemessen“, ja eher doch erforderlich, trotz aller kaum oder nur schwer überhörbaren, manchmal geradezu lärmenden, nicht nur leise tönenden Unkenrufe aus nicht unbedingt nahen, mitunter sogar sehr fernliegenden und – wenn man es sich nicht tatenlos ansieht – fast schon – Entschuldigung – nicht gerade ungleichen Ecken (trotz aller Unterschiede), die einen oder die anderen natürlich doch immer ungleichen Modalitäten der nicht angepasst, anders und jedenfalls abweichend Denkenden ohne Umschweife nicht nur hinzunehmen, sondern geradezu zielbewusst ohne Unwillen oder Unmut zu befürworten. Darum geht es doch! Sie nicht nur mit einer Art des immer wieder anzutreffenden gedankenlos untertriebenen Widerwillens bloß scheinbar und eher zufällig zu fördern, ohne sie doch zu fördern und ohne ihnen dabei eine wirkliche Unterstützung nicht zu versagen. Genau! Mit aller nicht aufdringlichen, fast zurückhaltenden, dennoch tiefgreifenden, nicht nur unklar säuselnden Bejahung und ohne die in heutiger Zeit nicht beruhigende, sondern verneinende, unschöne Unkenntnis versteckender Nichtbeachtung. Ja! Schließlich geht es nicht ohne die Anderen. Heutzutage erst recht! Sofern man sich jedenfalls all dem nicht in bloßer Banalität und in unsäglichem Populismus – nicht nur in Amerika, ich denke nicht weniger und überhaupt nicht unkonkret an ein kaum noch existierendes Europa und nicht zuletzt an Bayern– sowie in primitiver Radikalität mit Scheuklappenmodus ohne Hirn und Geist verschreibt und diese Elemente des nicht zu verneinenden Geschehens – auch des Nichtgeschehens – mit nicht falsch einzuschätzender Brutalität des ohnehin nicht gerade Unprimitiven nicht ohne Umschweif entsagt. Oder nicht? Denn wer, wenn nicht wir? Jeder von uns doch irgendwie auf seine Weise! Weil so kann es ja nicht immer bleiben oder weiter werden, warum auch? Das kann ja noch schlimmer werden, jedenfalls würde es nicht besser werden. Und wenn es auch erst morgen oder übermorgen oder zu irgendwie natürlich noch schwer vorhersehbarem Zeitpunkt. Wenn es nicht gerade unpassend, sondern eben nicht unschön weitergehen soll, anders und neu, dann muss oder kann man sich dem Ganzen nicht mangels Interesse irgendwie verschließen, also nicht nicht wirklich öffnen. Finde ich! Nicht nur irgendwie, sondern völlig und ohne negative Verneinung sollte man vorgehen. Courage! Es muss möglich sein, heute oder wann auch immer. Weil mit aller Kraft sollte man nicht übersehen, ja besser sogar: Man sollte ohne jede ohnehin unnötige Versagung doch den Umständen nachstreben, in denen dem herkömmlichen und gewohnten Standard des Lebens in natürlich nicht unangebrachter Form – auch ohne unnötige Konfrontation, aber mit nicht ganz zu übersehender Chuzpe – entgegengetreten wird, oder es jedenfalls versuchen, nicht dagegen es tatenlos unterlassen. Es wird Zeit! In diesem klaren Sinne wünsche ich allen, die bis hierhin gelesen haben und jetzt vielleicht ein wenig an ihrem Verstand zweifeln, ein gutes neues Jahr, das nicht so kompliziert wird, wie dieser Text! We’ll take it easy!
Facebook war wieder nicht verbunden. Daher hier noch einmal:
Der Stand der Crowdfundingaktion für das Fitnessstudio:
Da ist noch Luft drin! Nicht zögern, einfach oben rechts die graue Sprechblase anklicken und schreiben. DANKE!
Heute schon Gutes getan? Mancher weiß: Ich betreue derzeit ein wenig einen netten 18-jährigen Flüchtling aus Afghanistan. Seinen fürchterlichen Weg, auf dem er vor zwei Jahren den Rest seiner Familie verloren hat, hatte ich ja einmal im Blog unter „F aus Afghanistan“ geschildert. Junge Kerle mit solch schweren Problemen müssen sich auspowern! Er würde etwa sehr gerne in ein FITNESS STUDIO gehen, was ich bestens verstehe! Mein Spendenaufruf: Wer kann/will es unterstützen? Jede kleine Spende ist willkommen. Etwa 5 Euro! Die Mitgliedschaft kostet 17 Euro pro Monat, also 204 Euro im Jahr. Wenn das Geld zusammen ist, schreibe ich es sofort im Blog, ich will mich ja nicht bereichern.
Bitte gebt mir Bescheid unter mus.kuhlmann@arcor.de oder durch Kommentierung dieses Beitrags. Einfach die Sprechblase oben rechts anklicken. Ich antworte jedem und schicke dann die Kontonummer des Kontos, das ich heute noch einrichten will.
Am besten teilt Ihr diesen Beitrag auf Eurer Facebook-Seite.
Danke!!
Schon lange auf meiner Musikliste, jetzt ist es natürlich soweit. In Erinnerung an George Michael, ein wunderbarer Liveauftritt! George Michael und Elton John, Don’t let the sun go down on me:
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Schrecklich für jeden Betroffenen, für Angehörige und Augenzeugen, keine Frage! „Erschütternde Bilder“ sagten sie, die vor Ort waren oder nach der Tat den ganzen Abend lang darüber berichtet hatten! MEINE ANSICHT ABER: Sind die Bilder von Aleppo weniger erschütternd?? Ist das für die Einwohner unfassbar grauenhafte Geschehen in Aleppo nicht das eigentliche Grauen? Sind wir da annähernd erschüttert?? Tun wir da etwas?? Sitzen da alle Politiker trauernd nebeneinander, wie jetzt nach Berlin? Tja, das eigene Hemd ist uns wieder einmal am nächsten. Obwohl uns auch etwa Syrien und Aleppo betreffen und in den vergangenen Jahrzehnten jedenfalls betroffen haben. Heutzutage ist es eher auffallend, wenn der Westen – verständlicherweise – trauert, aber andererseits nichts gegen das unendlich größere Elend woanders auf der Welt getan wird. Es hat etwas Verlogenes. Man blickt lieber weg, wenn es darum geht, dass der Westen die unfassbaren Gräueltaten in anderen Teilen der Welt jedenfalls mitbegründet hat. Wir leben von der Globalisierung, betrauern aber nur unser eigenes Leid. Irgendwie ein bisschen schief.

Jeder Münchner kennt es. Der Block mit der Säulenreihe an der Prinzregentenstraße. An Schlichtheit und Kühle ist es nicht zu übertreffen. Und meist weiß man auch: Es ist ein Hitlerbau. Hier steht Münchner Geschichte in pompöser Vollendung. Es wurde von 1933 bis 1937 unter persönlicher Anteilnahme Adolf Hitlers nach Plänen von Paul Ludwig Troost in monumentalem Neoklassizismus als Haus der Deutschen Kunst errichtet. In der NS-Kulturpolitik war das Gebäude als der maßgebliche Ausstellungsbau des Deutschen Reiches vorgesehen. Die ab 1936 für Berlin geplante Kunsthalle sollte ausdrücklich nicht in Konkurrenz zum Haus der Deutschen Kunst stehen. Damit sollte auch die Rolle Münchens als führende Kunststadt Deutschlands wieder hergestellt werden, die sich im NS-Ehrentitel „Hauptstadt der deutschen Kunst für München niederschlug. Und weiter: Meist war man auch schon drinnen. Das Haus hat keine eigene Sammlung, es organisiert und zeigt aber interessante Ausstellungen zeitgenössischer und moderner Kunst. Es ist zweifelsohne eines der bedeutenden Museen Münchens. Jetzt soll es von David Chipperfield zaghaft renoviert werden. Eine umfassende Ausschreibung gab es nicht, daher bat die SZ Münchner Architekturstudenten, Entwürfe zu erarbeiten. Sie können im nachfolgenden link angesehen werden. Sehr interessant, finde ich. Schließlich „trifft alt auf neu“. Die junge Generation legt Hand an das Alte. Aber meine Kritik: Die Entwürfe sind oftmals fast zu herkömmlich. Wo ist der große Wurf? Ich finde am besten den Entwurf der Tieferlegung durch Anhebung des Vorplatzes ( Entwurf von Franziska Gareis und Anja Kopp, Bild 24) und die Verlegung der Tunneleinfahrt ostwärts (Entwurf von Wes Boven, Bild 26), sodass ein Platz vor dem Haus der Kunst entsteht und das HdK erheblich angenehmer, aber nicht geändert wird.
Hier der link zu den insgesamt interessanten Entwürfen Münchner Studenten:
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Bei vielen Dingen wägt man gerne genau ab, was man denn kaufen soll. Aber an der Fischtheke? Fisch? Egal! Dabei ist es ganz einfach! Ich empfehle die einfach gehaltene App „Einkaufsberater Fisch“ von Greenpeace. Ich habe sie mir heruntergeladen. Ganz schnell weiß man, welchen Fisch man noch kaufen darf. Es geht nur mit guter Information! Gerade Weihnachten ist ja für viele eine willkommene Gelegenheit, im Kreise der Familie ein schönes Fischessen zu geben.
Die SZ hatte am vorletzten Wochenende der Fischerei vier Seiten gewidmet („Buch zwei“). Man kann den dortigen Angaben hoffentlich Glauben schenken. Die FAO, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, stellte demnach schon 2012 fest, dass nur noch 13 % der Fischbestände in den Weltmeeren groß genug sind, um sich problemlos zu regenerieren. Und die Aquakulturen – die Zuchtanlagen – sind auch oftmals für Mensch und Tier (wegen Antibiotika und Tierhaltung) und für die Natur (völlige Überfüllung mit Exkrementen) sehr mies. Die Zuchtanlagen müssen teilweise wegen Umweltzerstörung alle drei/vier Jahre den Standort wechseln.
„Noch empfehlenswert“ sind laut der App von Greenpeace nur noch: Hering, Karpfen (schön für Weihnachten!), der afrikanische Wels und generell eher einheimische Süßwasserfische. Alle anderen Arten sind nur in – mehr oder weniger großen – Ausnahmefällen empfehlenswert.
Generell gilt einfach: Gerne Fisch, aber man muss beim Einkaufen genau hinsehen! Es kommt immer auf das Fanggebiet und sogar auf den lateinischen Namen, also die genaue Fischart, an, die angeboten wird. Karpfen ist nicht gleich Karpfen!
Gütesiegel ist auch nicht gleich Gütesiegel! Am verlässlichsten sind die Siegel von MSC/ASC (Marine Stewartship Council und Aquaculture Stewartship Council), GLOBAL G.A.P . und FOTS (Friends of the Sea)!
Also: Einfach die App herunterladen und sich mit der App an der Theke informieren, bevor man kauft. Sonst heißt es: „Wie, Du kaufst Fisch ohne die App?“
Endlich wieder ein Blogbeitrag! Umzugsbedingte Verzögerungen hatten sich ausgewirkt. Ein Song der lateinamerikanischen Nationalstimme Mercedes Sosa. Geboren am 04. Juli 1935 in San Miguel de Tucuman, Argentinien, gestorben am 04. Oktober 2009 im Alter von 74 Jahren in Buenos Aires. Solo le pido a Dios.
1980 – 1982 ging sie wegen der immer drohender werdenden Militärdiktatur doch noch ins Exil nach Madrid, 1982 kehrte sie wieder zurück. Die argentinische Regierung sah sich 1982 infolge des Falklandkrieges gezwungen, die Macht an eine zivile Regierung abzugeben. Ihr Konzert 1982 im Opernhaus Buenos Aires wird sogar als Schlüsselsituation in der Übergangszeit gewertet und steht für eine politische und musikalische Erneuerung der argentinischen Kultur. Das Doppelalbum Mercedes Sosa en Argentina (1982) schrieb landesweit Musikgeschichte.
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Leonhard Cohen. Natürlich schnulzig, aber weltweit. Das muss man auch erst einmal schaffen. Und irgendwie ein versteckter Teil meiner Generation. Gestern gestorben, hier ein Song von ihm, den ich in den vergangenen Wochen schon herausgesucht hatte. If it be your will. Recht traurig, aber das passt ja jetzt. Besonders gesungen von Antony. Antony ist transgender, in England geboren. Und in Erinnerung an ihn das Lied – mit lyrics – von ihm gesungen. „If it be your will that I speak no more …“
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Den Finger in die Wunde legen, das muss sein. Die Klimaerwärmung: Wir kommen nicht umhin, denken aber: „Naja, uns hier betrifft es nicht!“ Der Film Before the flood von Leonardo di Caprio ist gerade im Gerede. Er ist noch bis Sonntag auf Youtube und danach bei Sky zu sehen. Hier der link zu einem aktuellen Beitrag aus der heutigen FAZ online. Am Ende des Beitrags ist dann der Film anzuklicken! Man muss sich eben einmal eineinhalb Stunden Zeit nehmen! Also heute abend nicht den TATORT ansehen, sondern diesen Film!
Frühere Beiträge bleiben unbedingt lesenswert! Aber es ist eben das Los der Blogbeiträge, dass mit jedem neuen Beitrag alle bisherigen etwas nach hinten rutschen. Hier dennoch die Musik der Woche. Nichts Berauschendes, aber schön, finde ich. Me + Marie mit dem Song Where’s your soul? In einer Tageszeitung hatte ich kürzlich gelesen, dass sie einen Auftritt irgendwo in München haben/hatten. Ich habe auf Youtube Songs von ihnen angehört und diesen hier gefunden:
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Die Verfilmung des vielleicht schönsten Buches von Siegfried Lenz, „Schweigeminute“, kommt heute abend um 20.15 Uhr im ZDF. Sehenswert. Innerhalb von fünf Monaten wurden mehr als 250 000 Exemplare des Buches verkauft. Der Verlag freute sich: „Bislang hat sich kein Buch von Siegfried Lenz in so kurzer Zeit so gut verkauft, nicht einmal die „Deutschstunde“ (siehe meinen früheren Blogbeitrag).Es ist die Liebesgeschichte eines Schülers und seiner Lehrerin, die nur ein paar Wochen dauerte. Anlässlich der Gedenkfeier für die verstorbene Geliebte erinnert sich der Achtzehnjährige an die gemeinsamen Erlebnisse mit ihr.“Wir haben meinem Freund Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes„, hatte Marcel Reich-Ranicki gesagt.

Ich habe mir natürlich Gedanken darüber gemacht, wer mein nächster Bundespräsident werden soll. Soll mir ja gefallen. Und ich habe einen Kandidaten gefunden! Martin Roth. Er ist Kulturwissenschaftler, Kulturmanager und war zuletzt (von 2011 bis 2016) Direktor des Victoria and Albert Museums (V & A) in London.Er wurde vom Präsidium des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) einstimmig zu seinem neuen ehrenamtlichen Präsidenten gewählt (Amtsantritt Mitte 2017). Das ifa ist Teil der bundesdeutschen Kultur- und Bildungspolitik und soll den weltweiten Austausch von Kunst und Kultur fördern. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte Roths Wahl als „Zeichen des Aufbruchs“ gefeiert und sich gefreut, dass es gelungen sei, „einen der renommiertesten und international erfolgreichsten Kulturmanager wieder nach Deutschland zurückzuholen“.
Im Juli war das V&A zum Museum des Jahres in Großbritannien gewählt worden. Die Herzogin von Cambridge hatte bei der Ehrung erklärt, unter seiner Führung habe sich das Museum nicht nur zu einem der beliebtesten Museen Englands entwickelt – in diesem Jahr 3,8 Millionen Besucher –, es sei das beste Museum der Welt.
Also ein international und zeitgemäß denkender Mann, parteineutral, man müsse sich der Euroskepsis und dem aufkommenden Nationalismus stellen, hatte er kürzlich gesagt, und ein Mann, dem man offenbar auch Politik zutraut.
Na, dann hätten wir das ja auch geklärt, den Konsenskandidaten der GroKo gefunden!