Beth Hart feiert am kommenden Montag, dem 24. Januar 2022, ihren 50. Geburtstag! Sie ist in Los Angeles geboren, lebt dort auch. Richtig bekannt wurde sie Mitte der Neunzigerjahre. Sie verausgabt sich auf ihren Konzerten! Sie ist eine absolute Powerfrau mit einer absoluten Powerstimme! Fast noch zurückhaltend ist ihre Power, ihre Urgewalt, in diesem Video hier.
HIER ist ihre offizielle Website von Beth Hart. Man sieht: In diesem Jahr stehen im Rahmen der hier umfangreichen Tour 2022 einige Auftritte in deutschen Städten an! M November in München etwa! Wenn Corona es zulässt! Sie tritt seit 2013 oft mit dem begnadeten Gitarristen Joe Bonamassa auf.
Joe Bonamassa ist auch Amerikaner, fünf Jahre jünger als Beth Hart. HIER ist seine offizielle Website.
Es ist eine wunderbare Liveaufnahme! Eine lange Version dieses Liedes, in der vor allem die soulige Begleitstimme der dunkelhäutigen Sängerin, deren Namen ich leider nicht kenne, voll zur Geltung kommt. Es ist jedenfalls nicht Romney Williams, seine ebenfalls dunkelhäutige Ehefrau.
Sie beginnt im Hintergrund, singt mehr und mehr, begleitet Marius Müller-Westernhagens Lied, steht im Hintergrund, sie kommt vor, Marius Müller-Westernhagen hört ihr zu, sie singt weiter, sie singt, bis sie nach Müller-Westernhagens Abgang die Bühne allein übernimmt, und singt weiter.
Wer erstmal reinhören möchte: Minute 3:50 des Videos anklicken, das sind schöne Momente.
Es ist ja kaum zu fassen: Marius Müller-Westernhagen ist heute 72 Jahre alt! Und wieder finde ich es unfassbar: Wie muss das sein, so vor Tausenden von Menschen zu stehen, frenetisch beklatscht zu werden, sich zu bedanken, zu verneigen, zu winken und und und. Das Schöne bei dieser Aufnahme: Marius Müller-Westernhagen genießt diesen Moment, merkt man. Andererseits ist er so kontrolliert bei sich, gefasst, ruhig – und das am Ende eines Konzertes. Überhaupt nicht exstatisch, nicht ausgelaugt. Über zehn Jahre alt ist diese schöne Aufnahme.
Und noch etwas: Dicht gedrängt stehen und sitzen die tausenden ZuhörerInnen in der Halle. Wird es das jemals wieder geben? Es wird dauern, zurzeit kann man es sich garnicht vorstellen.
Creep war ja einer der größten Erfolge von Radiohead. Ich bin auf Radiohead gestoßen, da in diesen Tagen darüber zu lesen war, dass der Gitarrist von Radiohead Ed O’Brien gerade ein erstes Soloalbum herausgebracht hat. EOB heißt es. Ed O’Brien. HIER ein Artikel aus der FAZ.
Ich habe gestöbert und bringe hier eine schöne Coverversion des Songs Creep, gesungen von – Prince. Ein Liveauftritt aus dem Jahre 2008. Die Kombi Prince und Radiohead ist schön! Prince finde ich ohnehin gut. Oft war Prince damals – liest man – nicht mehr auf Konzerten zu sehen. Und gerade war sein vierter Todestag. Am 21. April hatte er sich gejährt!
Hier also seine Version von Creep. Auch hier bringt Prince unter anderem wieder seinen legendären Falsettgesang. Das Video hört sehr abrupt auf. Aber so ist das Leben: Die schönsten Dinge können ganz abrupt enden! Wir können alles nur genießen, wenn es gerade noch da ist – wer weiß, wie lange!
Es ist ein Song der Dire Straits, aber hier von Marc Knopfler gespielt. Auf der Party käme er jetzt dran, „Brothers in Arms“ mit einer Liveaufnahme von vor zwölf Jahren. Marc Knopfler war schon damals nicht mehr der Jüngste, aber mir gefällt die Aufnahme. In dieser Aufnahme wird der Song etwas deutlicher im Text, als in anderen Aufnahmen. Marc Knopfler röhrte ihn früher undeutlicher. Aber er spielt es ja hier auch vor kleinem Publikum!
Es gab hier im Blog in letzter Zeit ohnehin ruhige Musik, daher jetzt auch dieses Lied. Zum Song ganz runterscrollen.
Der Songtext in Englisch:
These mist covered mountains Are a home now for me But my home is the lowlands And always will be
Some day you’ll return to Your valleys and your farms And you’ll no longer burn To be brothers in arms
Through these fields of destruction Baptisms of fire I’ve witnessed your suffering As the battles raged higher
And though we were hurt so bad In the fear and alarm You did not desert me My brothers in arms
There’s so many different worlds So many different suns And we have just one world But we live in different ones
Now the sun’s gone to hell And the moon’s riding high Let me bid you farewell Every man has to die
But it’s written in the starlight And every line in your palm We’re fools to make war On our brothers in arms
Und auf Deutsch:
Heute sind diese nebelverhangenen Berge mein Zuhause.
Aber meine Heimat ist das Land der Ebene,
und es wird immer meine Heimat bleiben.
Irgendwann werdet Ihr zurückkehren.
Heim,
zu euren Tälern und euren Höfen,
und dann werdet ihr nicht mehr darauf brennen,
Waffenbrüder zu sein.
Ich habe euer Leid gesehen,
hier, auf den Feldern der Zerstörung
habe ich eure Feuertaufe erlebt.
Und als die Schlacht härter wurde, grausamer,
als ich auf den Tod verletzt wurde,
in all dem Lärm, in all der Furcht,
da habt ihr mich nicht allein gelassen.
Ihr, meine Waffenbrüder.
Es gibt so viele Welten, so viele Sonnen.
Wir haben nur diesen einen Planeten.
Und doch ist es so, als käme jeder von uns
von einem anderen Stern.
Die Sonne ist zur Hölle gefahren,
der Mond regiert jetzt den Tag.
Lasst mich Euch Lebewohl sagen.
Jeder Mann muss sterben.
Aber es steht in den Sternen geschrieben,
und in jeder Linie auf euren Handflächen:
Wir sind Narren, wenn wir Krieg führen gegen unsere
Waffenbrüder.
Endlich wieder ein Blogbeitrag! Umzugsbedingte Verzögerungen hatten sich ausgewirkt. Ein Song der lateinamerikanischen Nationalstimme Mercedes Sosa. Geboren am 04. Juli 1935 in San Miguel de Tucuman, Argentinien, gestorben am 04. Oktober 2009 im Alter von 74 Jahren in Buenos Aires. Solo le pido a Dios.
1980 – 1982 ging sie wegen der immer drohender werdenden Militärdiktatur doch noch ins Exil nach Madrid, 1982 kehrte sie wieder zurück. Die argentinische Regierung sah sich 1982 infolge des Falklandkrieges gezwungen, die Macht an eine zivile Regierung abzugeben. Ihr Konzert 1982 im Opernhaus Buenos Aires wird sogar als Schlüsselsituation in der Übergangszeit gewertet und steht für eine politische und musikalische Erneuerung der argentinischen Kultur. Das Doppelalbum Mercedes Sosa en Argentina (1982) schrieb landesweit Musikgeschichte.
Man liest, Marianne Faithfull hat ein neues „Album“ herausgebracht. No Exit, bestückt mit Best-of-Livemittschnitten der letzten Jahre. Zu ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum und ihrem 70ten Geburttag. Sie soll ja eine besondere, sehr große Bühnenpräsenz haben. Hier der bekannte Song The ballad of Lucy Jordan, der auch auf dem neuen Album zu finden ist. Es fällt auf, finde ich, dass sie diesen Song heute mit viel mehr Gewicht auf dem Text singt.
Werte, die uns tragen.Es könnte auch anders sein. Aber immer wieder lohnt es sich, kritisch anzuschauen, wie wir damit umgehen. Oder etwa ob wir sie nur einsetzen, um andere Ziele zu verfolgen (so kurz Slavoj Zizek, vorheriger Blogbeitrag). Mehr dazu wahrscheinlich in Bälde. Heute dazu der Song Freiheit von Marius Müller-Westernhagen. Weil der Song recht kurz ist, folgt danach noch sein Song Ich bin wieder hier.