MUSIK: Procol Harum – A Whiter Shade of Pale

Ich hatte ja vor Kurzem über meinen Besuch der Premiere von Tiefer Schweb von Christoph Marthaler in den Münchner Kammerspielen geschrieben. Wieder einmal die Kammerspiele. In dem Stück singt einer der Schauspieler – zur Begeisterung des Publikums! – das ehrwürdige Lied A Whiter Shade of Pale von Procol Harum. Es geht in dem Theaterabend ja um das Althergebrachte und die drohende Veränderungen, für die eine unterirdische Kommission nach Lösungen sucht. Grund genug, das Lied auch im Blog, der mich immer weiter durch kleine Kulturstories treibt, wieder einmal aus der Versenkung zu holen. Ist ja auch ein herrlich veraltetes Video. Und sie tragen Hemden, die man heute wahrscheinlich als Tapete cool fände:

Hier eine Version von Annie Lennox:

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THEATER: Friedrich Schiller – Die Räuber

Mein letzter Teil des Berliner Theatertreffens 2017: Eingeladen waren in Berlin bekanntlich (siehe meine Blogberichte) die zehn „bemerkenswertesten“ deutschsprachigen Stücke des Jahres. Die 10er-Auswahl.  Aus München war dieses Jahr ein Theaterstück eingeladen: Die Räuber von Friedrich Schiller. Es wird derzeit noch am Residenztheater gezeigt. Aus „dispositorischen“ Gründen konnte es im Mai nicht in Berlin aufgeführt werden, die Bühnenkonstruktion mit den sich kippenden und drehenden und hochfahrenden und absenkenden riesigen Laufbändern war zu aufwändig. Ich habe es jetzt in München gesehen. In der Tat das derzeit bemerkenswerteste Theaterstück in München. Mein Tipp: Rechtzeitig Karten sichern.
Es ist aus einem Grund bemerkenswert: Die bombastische, außergewöhnliche Umsetzung. Regie und Bühne von Ulrich Rasche. Musik von Ari Ben Meyers. Beides zusammen macht das Stück aus. Im Onlinetext zum Stück heißt es auf der Website des Residenztheaters dementsprechend:  „… gewaltiges Mensch-Maschinen-Musik-Theater“. Im Herbst wird es im Fernsehen auf 3sat zu sehen sein, auch das wird sich lohnen. Noch beeindruckender ist natürlich der Besuch der Vorstellung.
Geprägt ist das Stück von einigen Elementen: Den riesigen Walzen, der unglaublich hohen, dunklen Bühne, dem hochästhetischen Licht- und Eisraucheinsatz, dem durchgehend – über drei Stunden langen – fast schreienden Stimmen der ebenfalls fast durchgehend schwarz gekleideten Schauspieler und von der eindringlichen Musik: Eine Trommel, eine E-Gitarre, zwei Violinistinnen und drei Chorsänger (die sich auf der Bühne/auf den Laufbändern aufhalten). Monoton, laut, so wird das ohnehin schon Bedrängende und Rhythmische der Inszenierung „musikalisch“ auf die Spitze getrieben, durch einen Tonteppich getragen. Auch das hochästhetisch. Die Musik ist ein sehr wesentliches Element dieser Inszenierung. Ari Ben Meyers verfolgt eine besondere Philosophie zu seiner Musik: Er bespielte z. B. Ende Juni im Münchner Lenbachhaus das ganze Museum mit einer eigens geschriebenen Komposition. In jedem Raum spielten einzelne Orchestermitglieder. Man soll sich die Musik, jedes Mitglied des Orchesters, durch das Museum „ergehen“ können. Musik ist – auch hier, bei den Räubern – aus Sicht von Ari Ben Meyers eine Art Performance jedes einzelnen Musikers.  Nicht nur ein Gesamtkunstwerk.
Die Schauspieler gehen in verschiedensten Konstellationen permanent auf den Rollbändern auf die Zuschauer zu. Es wird keine Handlung geboten, es wird Text geboten. Ulrich Rasche will auch mit seinen Inszenierungen gerne besonders auf den Text abstellen. In der Tat wird der Text von allen fast verzweifelt dargeboten. Manchmal nur versteht man ihn wegen der laut „mitarbeitenden“ Musik nicht.  Das Leben nimmt jedenfalls hier für die gehenden, meistens durch Verankerungen im Boden der sich bewegenden Laufbänder gesicherten Beteiligten seinen Lauf.
Ästhetisch ist es wie die Inszenierung einer Wagner – Oper: Einerseits ergreifend, in einer Dimension, die selten im Theater zu sehen ist. Andererseits geht fast der Inhalt etwas verloren. Obwohl doch der Text mit höchsten Mitteln und vollem Einsatz der Schauspieler vom Papier auf die Bühne geholt wird! Er hallt eher nach, der Inhalt, wenn man sich damit beschäftigt. Aber auch im Nachhall verblieb mir ein ungutes Gefühl: Denn wenn man nur den alten Klassiker „Die Räuber“ einmal wieder sehen wollte, dann sah man eine hochgelungene Inszenierung. Okay, es hat ja Berechtigung, wenn man einfach einmal einen der großen Klassiker sehen will. Wenn man sich dagegen fragt, warum man sich aktuell – in unserer Zeit – „Die Räuber“ ansieht, muss man länger überlegen. Mit welchen inhaltlichen Gedanken hat man das Residenztheater verlassen? Ein aktueller Bezug wird von Ulrich Rasche absichtlich nicht geboten.
Man muss sich selber seine Gedanken machen. Die Räuber, Geschichte zweier ungleicher Brüder. Zwei Geschichten sind es eigentlich. Der eine Bruder – Karl – wird aus emotionalen Gründen – er scheint vom Vater verstoßen – Hauptmann einer Räuberbande, will die Welt verändern. „‚Die Räuber‘ erzählt die Genese einer Bewegung, die jeglicher konkreten politischen Grundlage entbehrt“, sagt Rasche im Programmheft. Karl kommt aber, als er emotional vorankommt, letztlich nicht mehr von der Bande los. Der andere – Franz – ist machtbesessen, setzt den Vater durch List außer Gefecht. Er begeht am Ende Selbstmord. Aussage? Ich könnte nicht sagen, warum Die Räuber inhaltlich gesehen aktuell aufgeführt werden.  Dennoch sehr bemerkenswert!
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SONSTIGES: G 20 – Treffen in Hamburg

Achtung, ich setze mich jetzt einmal so richtig in die Brennesseln: „Ich habe Verständnis für die Krawalle zum G 20 Treffen in Hamburg!“ Oh Gott, jetzt bin ich bei vielen unten durch! Aber HALT, NICHT WEGKLICKEN! Wer mich kennt, weiß: Ich bin kein Radikaler oder Krawallbruder! Es geht mir nicht um ein Verständnis für die Zerstörung des Eigentums anderer! Das nicht! Ich finde nur, man redet nur über die Krawalle und Zerstörungen, nicht aber über den Grund des Ganzen.

  • Im Grunde finde ich es nur gut, dass sich die Politiker dieser wirtschaftlich und bevölkerungsmäßig stärksten Staaten der Welt (HIER eine interessante Übersicht zu den Teilnehmerstaaten) treffen und um etwas Gemeinsames ringen. (Wenn was rauskommen würde!) Mit all ihren Unterhändlern, den Vorgesprächen etc. Die weltweiten Probleme sind nur noch gemeinsam zu lösen, das ist klar. HIER übrigens dazu noch ein guter Artikel von Christiane Hoffmann (stv. Leiterin des Berlinbüros des Spiegel) auf Spiegel Online: Auf Deutsch war es der Leitartikel der letzten Printausgabe des Spiegel (28/2017) über die Berechtigung des G 20 Treffens.
  • Es gibt für mich aber ein ABER: Die Krawalle werden natürlich verurteilt. Aber dabei kann es nicht bleiben! Es wird m. E. von allen Seiten so reagiert, als hätten die Krawallbrüder einfach mal so vor dem Bundestag, vor dem Sitz der Kanzlerin, vor Schloss Bellevue o. ä. gewütet und zerstört. Das würden sie aber nicht tun, haben sie auch noch nie so getan. Dann wären die einseitig zu hörenden/lesenden entsetzten Kommentare gegen die Straftäter ja völlig gerechtfertigt. Denn bei uns führt nun einmal die Demokratie den Diskurs, Opposition findet sich im Bundestag und in anderen Parteien. Das hat sich Gott sei Dank durchgesetzt. Es gilt nun einmal das Mehrheitsprinzip, sonst funktioniert nicht viel. Und da kann die Minderheit schlecht einfach Krawall machen (obwohl es in bestimmten auch das Widerstandsrecht des Einzelnen gibt).
  • Der Punkt ist aber: Anlass der Krawalle war nicht die Bundesregierung, waren auch nicht einzelne der anwesenden Politiker. Der Anlass war die Tatsache des G 20-Treffens! Aber das wird nicht mehr Thema. Thema sind nur noch die unschönen Auswüchse der Krawalle. Die G 20 – Zusammenkunft ist in gewisser Weise aber ein Machtvakuum. Da kommt man mit „Demokratie“ nicht weit. Da hat der protestierende Mensch nun einmal nur Gewalt anzubieten. Das muss die Politik hinnehmen. Meines Erachtens ist es von der einladenden Bundesregierung deswegen einfach fahrlässig gewesen, nach Hamburg einzuladen! Schon durch diese Entscheidung wurde doch das Eigentum etc. der dort lebenden Menschen gefährdet. Das Treffen – ok, aber in Hamburg? Es ist natürlich ein bisher ungelöstes Thema, auf welcher politischen Basis all die globalen Themen gelöst werden sollen. Man kann es durchaus fragwürdig finden, dass sich nur die G 20 zusammentun. Aber darüber würde ich auch gerne einmal mehr hören: Was hat jetzt das Treffen gebracht? Was wird daraus konkret? Warum diese G 20? Warum nicht Afrika? Was ist mit den arabischen Ländern? Wäre nicht doch die UN der richtige Ort für solche Treffen? Ist es nicht schon gefährlich, dass die G 20 – Staaten NICHT klarstellen, dass sie nicht alles entscheiden können? Das sollte alles nicht verschwiegen werden! Da können auch den Politikern Vorwürfe gemacht werden. Und den Medien! Darüber muss viel mehr geredet werden, um Verständnis für solche Zusammenkünfte zu wecken. Es geht nicht einfach so nach dem Motto: „Der kleine Mann versteht sowieso nichts und die Krawallbrüder schon garnicht. Wir setzen uns gemütlich in die Philharmonie!“ Solange nicht darüber viel geredet und gestritten wird, kann ich Proteste verstehen! Das meine ich mit Verständnis. Wir brauchen wieder mehr Revolution, hört man ja manchmal.
  • Hier übrigens ein Facebook-Statement von Gregor, 26 Jahre, zum G 20 Treffen. Auch nicht uninteressant:  20 Statement Gregor

 

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SONSTIGES: Politik – Helmut Kohl

Wenn der Blog von meinem Leben erzählt, gehört er auch dazu: Helmut Kohl. Er ist mir einen Blogbeitrag wert. Am vergangenen Wochenende der europäische Trauerakt in Straßburg, die Trauerfeier in Speyer, die Beerdigung in Speyer. Wir wissen es: Es ist nicht ein bekannter Mensch gestorben, nicht ein Politiker. Es ist nicht ein großer Politiker gestorben, einer von bisher zwei europäischen Ehrenbürgern. Nein, auch das nicht. Hier mein persönlicher kleiner Nachruf:

Ich finde, Walter Steinmeier hatte es gut formuliert und viele spüren es ja: Ein Weg geht zu Ende. Ein Weg. Ein Weg, den er für uns alle gegangen ist, sein Lebensweg. Helmut Kohl war schicksalhaft mehr als eine Person, er war ein Phänomen in seiner Zeit! Er hat die Dinge für uns alle geregelt. Ich glaube nicht, dass er aus Egoismus, aus Machtgier handelte. Dazu opfert man doch wohl nicht sein Leben. Sicher war er schwierig und machtbewusst und unnachgiebig und und und, aber das gehört wohl dazu. Er war schließlich immer auch versöhnlich. Wir leben heute noch in einer Welt, die er für uns geschaffen hat. Ob wir ihn mochten oder nicht. Er hat sein Leben hoffentlich für sich, aber auch: Für uns gelebt. So gut es ging, mit den Themen, die damals eben Thema waren. Ich bin 55 Jahre alt und war etwas über 20, als er Kanzler wurde. Von 1982 (ich war 21) bis 1998 (ich war 37) war er Bundeskanzler! Was für eine Zeitspanne!

Erinnerungen. Helmut Kohl hat auch meine Zeitein entscheidendes Stückchen vorangetragen. Er hat es gerichtet. Mehr als jeder große Politiker heute (es ist ja alles viel unüberschaubarer, komplexer und vielfältiger geworden, meint man). Da konnte er vielleicht garnichts dafür, es war einfach so! Erinnerungen? Da wird es natürlich sehr persönlich. Ich sehe meine Kindheit, das Briefmarkensammeln (spanisch Briefmarken), der Fußball (der TSV 1860 München natürlich), die Schule (humanistisch), Latein, Freunde, Familie, München, Cassius Clay, die erste Mondlandung, RAF, die Urlaube an der Nordsee: Das war die Zeit VOR Helmut Kohl. Okay, aber dann, die Zeit des Studiums (erst Altphilologie; oder doch lieber Architektur? Dann Jura!) auch in München, dann Lausanne, Freunde, die Freundin, mein ganz eigenes Leben, alles spitzte sich zu, die Heirat, die schöne Zeit, die Gründung der Familie, Köln, drei Kinder, der Berufsbeginn, mich selbst suchen und finden, mit allem zurecht kommen, die Eltern bei alledem, all das hängt eher mit Helmut Kohl zusammen in dieser Zeit, 1982 bis 1998.

Vielleicht hatte Helmut Kohl etwas, was heute verpönter ist: Eine Art Unnahbarkeit – die damals noch anders hingenommen wurde. Eine Generationenfrage? Unnahbar, aber nicht falsch, das war er irgendwie. Wie meine Eltern, würde ich sagen. Auch das ist natürlich sehr persönlich, aber es ist eben eine Parallele. Auch sie waren letztlich unnahbar, aber nicht falsch! Die Parteispendenaffaire verzeihe ich Helmut Kohl. Ich finde, irdische Kräfte haben an ihm gezerrt, Finanzgünstlinge, sie wollten ihn damit unbewusst aus seiner historischen Stellung herausreißen, zurückholen in den irdischen Strudel, abhängig machen.

Es war kein Gezeter, kein Kampf, keine Rechthaberei, er hat uns einfach durchgeführt durch diese Epoche, scheint mir rückblickend. Obwohl ich mich nicht gerade intensiv darum gekümmert hatte, was er wie machte. Plötzlich war ich dann in Berlin bei der Treuhandanstalt, Abteilung für die Privatisierung alter Stahlbetriebe nach der Wiedervereinigung. Noch ein Zeichen der Zeit: Damals schien vielleicht die Person ansich, die Persönlichkeit noch weit wichtiger als all die abstrakten unbestimmten globalen Phänomene, die sich heute so unlösbar in den Vordergrund drängen – der Terror, die Umwelt, die Flüchtlingskrise, die Globalisierung insgesamt. Helmut Kohl, am vergangenen Wochenende ist somit auch bei mir eine Epoche aus dem Leben geschieden. Abgeschlossen war sie ja schon. Vielleicht kommt ja irgendwann einmal ein Mensch daher, der uns – oder eher unsere Kinder – in gewisser Weise wieder ähnlich ein Stückchen lang durch einige der globalen Misslagen führen wird. Ganz schicksalhaft … Aber heute muss man vielleicht auch viel mehr selber in die Hand nehmen.

 

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MUSIK: 4 Non Blondes

Jetzt käme auf meiner fiktiven Irgendwann-Party zur Abwechslung der Song What’s Up von den 4 Non Blondes dran. Ach ja, die Stimmung wäre gut! Oder wird gut. Hier:

Hier eine sehr lebensfrohe Live-Version von Pink, mit viel Einsatz des Publikums in der vollen Wembley Arena.

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THEATER: GefahrBar

hier nur ein schönes Bild, siehe oben. Es gefällt mir, daher ist es hier zu sehen. Man muss es sich vergrößern, um den Text lesen zu können. Das wird hoffentlich gelingen. Ein Bild, in Postkartenformat, mit dem die gestrige GefahrBar in den Kammerspielen angekündigt war. Die GefahrBar ist ein kleiner Abend an den Kammerspielen, an dem ausschließlich Absurdes mit Gästen (meist Ensemblemitglieder) und Musik geboten wird, es findet etwa alle zwei Monate einmal statt. Mehr nicht. Es kommt nur zur Aufführung, was höchstens acht Stunden alt ist. Wenn man einfach einmal etwas hören/sehen will, das absolut keinen Sinn macht. Das muss ja auch mal sein. Dieses ständige Erforschen von Sinn und Bedeutung und Ursache und Konsequenz und Folge und Analyse und Ernsthaftigkeit und und und kann ja nicht alles sein! Ein Stück etwa war gestern: Eine Art Vortrag über die Entwicklung und die einzelnen Strömungen innerhalb des Fäkalismus. Auch wenn es den geben sollte, der Vortrag war natürlich höchst absurd in seiner Ernsthaftigkeit.

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THEATER: Kammerspiele – 2 Premieren

ABGEHOBEN UND BODENSTÄNDIG! Es ist, als stünde dieses Begriffspaar in jeder Hinsicht über den beiden aktuellen Premieren der Kammerspiele in München!

WAHRLICH ABGEHOBEN: DAS ERBE von Ersan Mondtag (Text Olga Bach), die Premiere war am vergangenen Freitag, und WAHRLICH BODENSTÄNDIG: TIEFER SCHWEB von Christoph Marthaler (Regie und Text), die Premiere war am vergangenen Samstag. Hier wieder meine Erfahrungen:

Beide Abende sind „Assoziationen“ zu den jeweiligen Themen. Einmal zum Thema NSU (Das Erbe) und einmal zum Thema Flüchtlinge/Migration (Tiefer Schweb). Mit extrem unterschiedlichen Herangehensweisen! Auch wenn es nur beim Stück Das Erbe im Untertitel explizit heißt: „Eine Assoziation“ – zum NSU. Beim Stück Tiefer Schweb heißt es im Untertitel „Ein Auffangbecken“ – klingt auch schon bodenständiger.

Man sollte sich als Theaterfreund in München beide Stücke ansehen, dann merkt man, was abgehoben und was bodenständig hier alles bedeutet. Die Bühnenbilder, die Texte, die Personen, die Orte der „Geschehen“, die Inszenierungen, die gesamten Herangehensweisen. Und man wird übrigens ganz nebenbei wichtige Details zu Dönerfleisch (in Das Erbe) und zur Weißwurst (in Tiefer Schweb) erfahren. Zwei Kulinaria, die sehr alltagstauglich als Fremdes und als Heimatliches nebeneinander stehen – was in den Stücken mal zentrales Thema ist (Tiefer Schweb) und mal allerdings nur ganz hintergründig eine Rolle spielt (Das Erbe).

ABGEHOBEN: Das Erbe in der Regie von Ersan Mondtag: Schon die Szene: Entmenschlichte Wesen lassen die Erde zurück, in einem Raumschiff, in dem sie das kulturelle Erbe der Menschen mitnehmen. Sie haben abgehoben! Man sieht die Erde auf einer Leinwand verschwinden. So sind auch die Personen, so ist auch das Gerüst der Inszenierung: Abgehoben. Kein reeller Raum (das Notausgangsschild des Theaterraumes wird sogar abgedeckt, wirklich nichts kann an die Realität erinnern). Das kulturelle Erbe der Menschen ist es den Wesen aber offenbar Wert, mitgenommen zu werden. Der Text des Abends ist eine Mischung aus Quellen wie Sophokles, Bildbeschreibungen zu Lukas Cranach, Gesetzestexten, Prozessakten der RAF, des NSU, der Stasi, von Rudolf Hess, den Gebrüdern Grimm und etwa 40 weiteren. Ich weiß zwar nicht, wer das gezählt oder erfahren hat, aber man liest es. Im Programmheft sind 35 Quellen genannt, einschließlich Angela Merkel und Spongebob. Die Wesen waren früher wohl auch einmal Menschen mit Emotionen. Sie werden auf zwei Leinwänden abwechselnd wie auf sich bewegenden Portraits als reale Menschen gezeigt). Dann aber entdecken sie, dass sie doch einen der Menschen an Bord haben: Ausgerechnet Ursula Zschäpe. Sie wissen um den endlosen und monströsen Prozess um Ursula Zschäpe, sie sagen sich immer wieder monoton und regungslos vier- oder fünfstellige Zahlen auf, was den Seitenzahlen der Prozessakten oder der Nummerierung der Beweisstücke des Prozesses am Münchner Landgericht (?) entspricht. Sie müssen sich mit Ursula Zschäpe auseinandersetzen und kommen auf das Thema der Schuld im Kulturerbe der (deutschen) Menschen. Das Leben des Menschen besteht/bestand immer aus Schuld. Die Menschen – sehen sie wohl – wollen die Schuld nur so gerne an Ursula Zschäpe abgeben, verhandeln sie endlos an ihrem Fall. Aber es gab schon immer Schuld. Sie können sie nicht abgeben! Im Gegenteil, Ursula Zschäpe gebiert am Ende ein Hirn, das alle anderen Schauspieler letztlich neonfarben wieder befleckt.

BODENSTÄNDIG: Tiefer Schweb von Christoph Marthaler. In einer Unterwasserdruckkammer im Bodensee tagt ein Ausschuss zu sonderbaren Entwicklungen. In einem holzvertäfelten Raum, an einem Holztisch. Auch das ganz bodenständig. So sind auch die Personen dieses Stückes, so ist auch das Gerüst dieser Inszenierung. Der Ausschuss tagt an der tiefsten Stelle des Bodensees, dem „Tiefer Schweb“. Tiefer, also „Bodenständiger“ geht es nicht in dieser Krisenregion. Ein Stück, in dem es um unseren Umgang mit den Themen rund um die Migration geht. Es wird ansich unser Verhalten veräppelt, das – am Ende begeisterte – Publikum lacht oft laut. Fast wie im Kabarett. Tendenz ins Klamaukhafte. Am Ende aber merkt man: Wir haben über uns selber gelacht! Speziell über unseren Verwaltungswahn. Wie wir mit den Problemen der Migration umgehen! Hilflos. Am Thema vorbei. Gezeigt wird es an diesem kafkaesken „Ausschuss“, der die Entwicklungen sieht – immer mehr Bakterien im Bodensee! -, dafür die Heimatliebe ganz hoch hält – absurde Trachten werden vorgeführt und endlose Heimatlieder gesungen (bei Anwesenheitspflicht) – und auch bestätigt wissen will, dass sich die angekommenen Fremden „integrieren“. Zum Beispiel eben die Zutaten für die bayerische Weißwurst perfekt aufsagen UND schuhplatteln können. Bodenständig, aber absurd, immer absurder.

Ein großer Unterschied beider Stücke noch: Das Erbe verlässt man sehr betroffen über die vielleicht beabsichtigte Anklage unseres Verhaltens, das Stück Tiefer Schweb sehr angeheitert über die Anklage unseres Verhaltens. Letzteres fällt leichter, aber beides zusammen ist gut!

Gute Kritiken für beide Stücke fast überall. HIER die Besprechung von Das Erbe im Deutschlandfunk Kultur, ein Podcast.

Und HIER die Besprechung von Tiefer Schweb ebenfalls im Deutschlandfunk Kultur, auch als Podcast.

 

 

 

MUSIK: Urge Overkill

Girl, you’ll be a woman soon von Urge Overkill, das würde ich jetzt auflegen, auf meiner legendären Party, die irgendwann … irgendwo … mit irgendwem … aus irgendeinem Anlass … stattfinden wird! Ich kann nur raten: Save the – unknown – date!

Im Video sieht man übrigens schöne Szenen aus dem Filmklassiker Pulp Fiction. Auch nicht schlecht. John Travolta spielt da schon sagenhaft cool. Ich frage mich, ob man cooler sein kann (manchmal denke ich aber, „Kuhlmann“ ist auch nicht schlecht!): Der Song ist übrigens, wie ich lese, ein Neil Diamond Cover! Hier:

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THEATER: Ersan Mondtag und Christoph Marthaler an den Münchner Kammerspielen

Zwei weitere Ereignisse bringe ich in den kommenden Tagen ausführlicher. Beides Fälle, in denen Theaterfreunde sagen können: Klasse, dass sie in München etwas auf die Bühne bringen!

  • Am Donnerstag, den 22.06.2017 war an den Kammerspielen die Premiere des Stückes DAS ERBE unter der Regie von Ersan Mondtag (Text Olga Bach).
  • Und heute, Samstag, den  24.06.2017,ist an den Kammerspielen dann die Premiere des Stückes TIEFER SCHWEB von Christoph Marthaler.

Beide Regisseure sind in der Theaterwelt renommiert für ihre Arbeiten. Der junge Regisseur Ersan Mondtag (Jahrgang 1987) war mit den Inszenierungen „Tyrannis“ und „Die Vernichtung“ (ebenfalls ein Text von Olga Bach, mit der er schon mehrfach zusammen arbeitete) zuletzt zweimal in Folge zum Berliner Theatertreffen eingeladen (vgl. meine Blogbeiträge aus Berlin 2017). Der ältere schweizerische Regisseur Christoph Marthaler (Jahrgang 1951) ist bekannt für seine eigenwilligen und poetischen Musiktheaterabende. Er kehrt (wieder mit seinem Dramaturgen Malte Ubenauf) mit der Inszenierung Tiefer Schweb (so heißt eine der tiefsten Stellen im Bodensee) nach vielen Jahren zurück nach München an die Kammerspiele.

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SONSTIGES: Filmfest München 2017

Schön, dass der Tag ungefähr 70 Stunden hat! Das FILMFEST MÜNCHEN findet jetzt wieder statt. Schlapp über 150 Filme werden ab heute bis zum 01. Juli gezeigt. Was soll man bloß dazwischen machen? Die große Leere! Nun gut, ein Eis essen gehen etwa. Ich mache es kurz (mit einigen links): Ich habe zwei Dinge im Programm des Filmfestes entdeckt, die auch diesen Blog betreffen:

  • Man bringt eine Hommage/Retrospektive zu allen Filmen in Regie von Sofia Coppola. Unter anderem wird gezeigt THE VIRGIN SUICIDES. Zu sehen ist der Film am 24.06. um 19.00 oder am 26.06. um 17.30. Ich hatte ja kürzlich im Blog über das Theaterstück DIE SELBSTMORDSCHWESTERN geschrieben. Basis ist das Buch. Übrigens kommt demnächst Jeffrey Eugenides, der das Buch geschrieben hat, zu einem AUTORENGESPRÄCH bei den Kammerspielen vorbei. Bei der Gelegenheit: LOST IN TRANSLATION kommt auch! Auch Regie Sofia Coppola. Wohl eine recht coole Frau. Der Film wird am 25.06. und am 27.06. gezeigt.
  • Der zweite Punkt: Ich bringe ja im Blog gerne Livemitschnitte von Konzerten als Musik der Woche. Das Filmfest lässt sich davon offenbar anstecken und bringt eine Reihe OPEN AIR/LOUD AND FAMOUS. Mit Filmen von Konzerten von Bob Marley, The Doors, Janis Joplin, Falco, Neil Young und andere. Auch nicht schlecht.

So, die kommenden Tage sind vielleicht gerettet.

MUSIK: Gunter Gabriel

Heute mal etwas ganz anderes. Ein kleines Stückchen Zeitgeschichte. Gunter Gabriel ist heute gestorben. Durch einem schweren Sturz am 11. Juni hatte er einen dreifachen Halswirbelbruch erlitten. „Hey Boss, ich brauch mehr Geld“ kennt man – wenn man nicht zu jung ist – von ihm. Ich hatte ihn in jungen Jahren tatsächlich auch gehört, seine Fernfahrer- und Arbeitersongs. Der deutsche Jonny Cash. Hier ein Lied, das nicht einmal so richtig typisch für ihn ist: Hey Yvonne von Gunter Gabriel. Also heute einfach einmal ein Schlagerlied dieses ehrlichen Typen. Aber die Zeiten haben sich geändert. So würde man heute nicht mehr singen. Deshalb:

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Gesehen und gehört Sonstiges

SONSTIGES: Politik- Parteitagsrede

HIER die Parteitagsrede des Parteivositzenden der GRÜNEN, Anton Hofreiter, von heute, 17. Juni 2017! Lohnt sich! Ab Minute 5 der knapp viertelstündigen Rede legt er richtig los! Endlich einmal klare Worte! Man wird Gegenargumente haben, aber er spricht seine Sicht der Dinge wenigstens klar mit schäumender Wut an!

Ich finde auch, wir müssen aufpassen, dass wir nicht immer inkonsequenter werden und uns selber ständig belügen. Über alles sabbern, aber nicht konsequente Schritte einleiten!

 

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SONSTIGES: Politik – Die arabische Welt

Die arabische Welt und ihre Konflikte! Wer versteht das schon! Ich nicht! Eine aktuelle Meldung lautet ja: „Terroranschlag im Iran“. Und: „Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und der Jemen brechen alle Beziehungen zu Katar ab. Die nationalen Fluggesellschaften stoppten den Luftverkehr. Zudem schlossen die Nachbarländer die Grenzen. Die Staaten werfen Katar vor, Terroristen zu unterstützen. Zudem stoßen sie sich an den Beziehungen des Emirats Katar zum Iran.“ Was steckt dahinter?

Es hat wesentlich mit dem Konflikt Sunniten – Schiiten zu tun. Ich habe ein paar Informationen gesammelt, hoffentlich verlässlich. Ich war auf journalistischen Seiten wie SPIEGEL online, FAZ online, SZ online, ZEIT online unterwegs. Folgendes:

Etwa 80 bis 90 Prozent der Muslime weltweit sind Sunniten. Das Königreich Saudi-Arabien sieht sich als große Schutzmacht der Sunniten. Eine besonders konservative Strömung der Sunniten ist der Wahabismus – die Staatsreligion in Saudi-Arabien. Man sagt, der Wahabismus sei dem IS recht nahe. Donald Trump hat mit seinem riesigen Waffendeal (über 110 Mrd. US – Dollar) also einseitig die Sunniten von Saudi Arabien unterstützt. Das bringt natürlich Unruhe, vor allem im Iran, siehe unten. Wenn sich eben zwei streiten (Saudi Arabien und der Iran) und sich ein Dritter (USA) einseitig auf die eine Seite stellt! Aus wirtschaftlichen Gründen! Wenn das mal gut geht!

Nur in wenigen Ländern stellen jedenfalls die Schiiten die Mehrheit. Dazu zählen der Iran, der Irak und Bahrain. Der Iran vor allem betrachtet sich als der wesentliche Interessenvertreter der Schiiten. Also Saudi Arabien gegen Iran im Kampf um die Vorherrschaft in der arabischen Welt. Der große Konflikt!

Die Schiitengegner im Nahen Osten glauben ohnehin generell, dass Schiiten in arabischen Staaten nicht herrschen dürften, obwohl sie im Irak 60 Prozent, in Bahrain 50 bis 70 Prozent, im Libanon 35 bis 50 Prozent, in Kuwait 20 bis 30 Prozent, in den Vereinigten Arabischen Emiraten bis zu 20 Prozent und in Saudi-Arabien rund 10 Prozent der Bevölkerung stellen. Vielmehr müssten schiitische Regierungen – wie auch in Syrien übrigens – sowie substaatliche Akteure wie die schiitisch geprägte Hisbollah bekämpft werden. Der Islamische Staat (IS) ist auch sunnitisch und antischiitisch geprägt. Er bekämpft ja auch die schiitische Regierung in Syrien. Auch andere syrische Aufständische sind sunnitisch.

Und jetzt das Emirat Katar. Es wird sunnitisch regiert (es leben aber 70 % Schiiten im Land), will aber die sunnitische Vormachtstellung Saudi Arabiens nicht einfach   hinnehmen. Vorgeworfen wird Katar aktuell, es finanziere sunnitisch geprägte Terrororganisationen wie die sunnitisch-islamistische Muslimbruderschaft und die ebenfalls sunnitisch-islamistische Palästinenserorganisation Hamas. Die Muslimbruderschaft ist zwar auch sunnitisch, aber – lese ich – die Muslimbruderschaft stehe in Konkurrenz zu den Wahabisten, die die Vorherrrschaft im sunnitischen Islam für sich beanspruche. Und: Katar pflege zuviel Nähe zum Iran (? – Schiiten). Katar ist etwas westlicher orientiert, die Amerikaner haben dort einen „riesigen“ – wie es heißt – Militärstützpunkt. Kapier ich noch nicht ganz.

Und die Türkei, die ja aktuell Katar unterstützt? Den Emir von Katar und den türkischen Präsidenten Erdogan verbindet – liest man – die Nähe zur sunnitisch-islamistischen Bewegung der Muslimbrüder sowie die Energiefrage. Stößt also auf Unruhe in Saudi Arabien, den Wahabisten. Katar hat außerdem Zugang zum größten Erdgasfeld der Erde, die Türkei einen hohen Energiebedarf. Der frühere Spitzendiplomat Jürgen Chrobog sagte kürzlich in einem Interview mit Deutschlandradio

Frage: „Welche Rolle spielt die Entwicklung um Katar, ein Land, dem die Nachbarländer, die es jetzt boykottieren, auch vorwerfen, zu freundschaftlich mit dem Iran umzugehen?“
Chrobog: „Nun gibt es keine engen Beziehungen zwischen Katar und dem Iran, aber Katar ist vielleicht das einzige Land in der Golf-Kooperation, das sich etwas nach vorn bewegt und etwas moderner denkt und diese Stagnation aufbrechen will, die in dem Freund-Feind-Denken besteht. … Aber auf jeden Fall ist Katar das Land, das etwas moderner denkt, und versucht, auch die Brücke zu Iran zu bauen, ohne jetzt aber eine enge Freundschaft zum Iran aufzubauen.“

Wie ist dann die Türkei zu bewerten? Ich muss hier heute abbrechen. Es reicht ja auch erst einmal. Ist alles nur ganz grob. Ich werde weiter darüber schreiben, um es selber für mich zu verstehen. Mal sehen.

So, vor diesem Hintergrund kann man den Artikel zur Katar-Krise auf ZEIT online gut lesen. Er liest sich dann fast so einfach wie Fix und Foxi. HIER

 

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MUSIK: Nachtrag zu Phil Collins

Ich hatte kürzlich ein wenig über Phil Collins geschrieben und hatte bei dieser  Gelegenheit dem Stück „I don’t care anymore“ die Ehre zuteil kommen lassen, hier als MUSIK DER WOCHE gebracht zu werden. Ich wollte ihm ein bisschen helfen. Es hat offenbar voll gewirkt: Phil Collins gibt in den kommenden Wochen restlos ausverkaufte Konzerte. Eine Woche lang spielt er in London, dann eine Woche lang in Köln (5 Konzerte, siehe meinen Blogpost, Suchmaske rechts), dann in Paris (da gibt es wohl noch Karten), dann ein Konzert in Dublin und dann vor wahrscheinlich ca. 300.000 Menschen noch einmal in London, im dortigen Hyde Park. Der Hyde Park gilt als einer der größten innerstädtischen Parks weltweit. Am 30. Juni ist dieses Konzert.

Besonders an den Konzerten ist: Es sind Konzerte im Sitzen, er kommt mit Stock auf die Bühne und setzt sich auf einen Sessel. Es geht wohl nicht mehr anders. Nach seinem ersten Konzert in der Londoner Royal Albert Hall schreibt die SZ (Alexander Gorkow): „Er kann kaum noch gehen, aber wieso sollten sie ihn gehen lassen?“: Hier der Link zu der schönen Konzertkritik von Alexander Gorkow: SZ – KRITIK

 

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SONSTIGES: Crowdfunding Special Summer Revival Action

Hallo Leser! Ein engagierter, netter Flüchtling aus Afghanistan, F (in der Suchmaske „F aus Afghanistan“ eingeben!). Wir hatten im ermöglicht, in ein Fitness-Center zu gehen. Ich hatte es mit ihm angesehen, ihn angemeldet. Er besucht es gerne und regelmäßig! Ein Halbjahres-Beitrag konnte finanziert werden. Jetzt geht es um Juli bis Dezember (oder August bis Januar, ich muss es klären): Etwa weitere € 100,00, ca. € 18.00 monatlich. Kann und will sich jemand beteiligen? Es hilft sehr! Er wurde hier in Bayern natürlich abgelehnt und muss auch noch die Anwältin irgendwie zahlen!

DANKE FÜR JEDEN EURO! EINFACH EINEN KOMMENTAR SCHREIBEN!

 

MUSIK: Roger Waters

„Pink Floyd“-Legende Roger Waters bringt morgen, am 02. Juni 2017, aus Wut auf Donald Trump („Einfaltspinsel Trump“) sein erstes Solo-Album seit 25 Jahren heraus.Titel Smell the Roses – Is this the life we really want? Roger Waters war 1965 Mitbegründer von Pink Floyd, Songwriter, Bassmann, Sänger. Hieraus bringe ich den kurzen Song The last refugee. Man hört Pink Floyd durch, aber das ist ja nicht das Schlechteste. Es ist diese melancholische, protestierende Stimmung. Verzweiflung, dass einiges anders laufen könnte.

 

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MUSIK: Neil Young

Mal wieder ein Oldie. Neil Young – Heart of Gold. Passt in die Sammlung. Heute ist wenig Zeit, um mehr dazu zu schreiben. Einfach anhören.