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MUSIK: Bruce Springsteen – Streets of Philadelphia

Wer sich (bis Ende Mai ist es möglich) die Produktion „Kill Your Darlings! Streets of Berladelphia“ des kürzlich so früh verstorbenen schillernden Theatermachers René Pollesch in der Mediathek der Berliner Festspiele ansehen möchte (HIER), wird zu Beginn den Song „Streets of Philadelphia“ hören, instrumental gespielt. Fabian Hinrichs wird zu dieser Instrumentalversion des Songs von Bruce Springsteen mit ersten Worten – er bestreitet die ganze Inszenierung quasi allein – über die Bühne laufen und singen/sprechen.

Ich hatte den Song von Bruce Springsteen im Blog noch nicht gebracht. Daher bringe ich zum Einen – mit Blick auf die genannte Produktion von René Pollesch – hier die Instrumentalversion und dann zum Anderen auch die „Originalversion“:

Hier instrumental:

Und hier die Official Version:

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MUSIK: Kae Tempest – Salt Coast

Der Song „Salt Coast“ von Kae Tempest bildet den Abschluss des Abends Anti•gone, über den ich kürzlich geschrieben hatte. HIER der Beitrag. Er passte stimmungsmäßig – kleine Seifenbläschen schwebten auf das Publikum herab – zu diesem Abend. Jetzt noch der Song.

Kae Tempest sei eine „Ausnahmeerscheinung“, heißt es. Jung ist sie, die Britin, 1985 geboren, nonbinär, sie hieß zuerst Kate Tempest, änderte es dann in Kae Tempest und wechselte von „she“ zu „they“, trägt statt langer Haare jetzt kurze Haare. Kae Tempest sind (!) im Grunde Lyrikerin, die ihre Texte sehr eigen als „Spoken Word“ mit Musik verbinden.

„Salt Coast“ ist ein Song – released im Februar 2022 – aus dem dann im April 2022 erschienenen Album The Line Is a Curve. Es ist ein Song – bzw. Text – über Großbritannien, über die heutige Welt der „Britishness“, über den Stolz, ein Brite zu sein. Kae Tempest selbst sagten dazu im Frühjahr 2022:

„My love song to this complex, devastating, deeply beautiful island Salt Coast is out now. This song means the world to me. Hope you feel it.“

Sie findet viele Worte! Die alles andere als einfachen und kurzen Lyrics von „Salt Coast“ (das Video ist am Ende des Beitrags!):

  • Salzküste, übler Wind 
  • Salt coast, foul wind
  • Alte Geister, Altblech 
  • Old ghosts, scrap tin
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Salzküste, übler Wind 
  • Salt coast, foul wind
  • Alte Geister, Altblech 
  • Old ghosts, scrap tin
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen
  • Leaves, rain
  • Alle verkleidet und nirgendwo hin 
  • All dressed up with nowhere to go
  • Ich liebe deine am Ärmel ziehende Nervosität 
  • I love your sleeve-pulling nervousness 
  • Ich liebe die Art, wie du an deinen Rändern zu Kreide zerbröckelt 
  • I love the way you crumble into chalk at your edges
  • Ich liebe die Art, wie du in einen endlosen Himmel eintauchst 
  • I love the way you fade into a sky that is as endless
  • Als Ihre Bereitschaft, es zu versuchen 
  • As your willingness to try
  • Mach weiter so und es wird besser 
  • Keep going and it will get better
  • Ich liebe die Art, wie du dich bemühst, klar zu werden 
  • I love the way you push to get clear
  • Ich liebe die Art, wie du tanzt, um stark zu werden 
  • I love the way you dance to get strong
  • Alt 
  • Ancient
  • Glatter Lehm, felsig, nasser Sand, moosbewachsen
  • Slick clay, rock-formed, wet sand, moss-borne
  • Was kam vorher 
  • What camе before
  • Und was kommt danach
  • And what will come aftеr
  • Unter den geordneten Warteschlangen, der schlechten Laune, den schönen Aussichten 
  • Beneath the orderly queues, the bad moods, the nice views
  • Die Habenichtse und Habeauchse, die Nachtschichten in flachen Schuhen 
  • The have-nots and have-toos, the night shifts in flat shoes
  • Die weggeworfenen Masken, die leeren Tuben 
  • The discarded masks, the empty tubes
  • Die Erkältung, die Grippe, die Roten 
  • The colds, the flus, the reds
  • Der Blues, das Buy-to-let, das Play-to-lose 
  • The blues, the buy-to-let, the play-to-lose
  • Das weiße Ass, die graue Gans, der Michelin-Stern, das Fast Food 
  • The white ace, the grey goose, the Michelin-starred, the fast food
  • Die glatten Lügen, die seltsame Wahrheit
  • The straight lies, the strange truth
  • Ich kann das tiefe Krächzen deines fröhlichen Lachens hören 
  • I can hear the deep rasp of your laughter, joyful
  • Unter den unterdrückten Ressentiments 
  • Beneath the stifled resentments
  • Und Mikroaggressionen 
  • And micro-aggressions
  • Alles Teil des Gewebes 
  • All part of the fabric
  • Die Spannung ist so eng gewebt, dass sie sich ihrer Dimension widersetzt 
  • The tension woven so tight it defies its dimension
  • Das sehen-aber-nicht-fühlen 
  • The see-but-don’t-feel
  • Das wissen-aber-nicht-erwähnen 
  • The know-but-don’t-mention
  • Da bist du ja 
  • There you are
  • hedonistisch, selbstzerstörerisch, unsicher 
  • hedonistic, self-destructive, insecure
  • Versuche, von den Fehlern wegzukommen, die du zuvor gemacht hast
  • Trying to get away from the mistakes you’ve made before
  • Salzküste, übler Wind 
  • The see-but-don’t-feel
  • Alte Geister, Altblech 
  • Old ghosts, scrap tin
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Alte Geister, Altblech 
  • Old ghosts, scrap tin
  • Salzküste, übler Wind 
  • Salt coast, foul wind 
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen
  • Leaves, rain
  • Aufbruch in den Wandel 
  • Veering into change
  • Ich schätze deine Bemühungen 
  • I appreciate your efforts
  • Anerkennung deines Privilegs 
  • Acknowledging your privilege
  • Aber anfällig für Rückschritte 
  • But prone to back-stepping
  • Sicher, unsere Zukunft wird nicht an unserer Vergangenheit gemessen 
  • Sure, it’s not by our past that our future will be measured
  • Genau in dem Moment, in dem wir zerzaust hineinfallen 
  • It’s by the very moment that we’re slumping in, dishevelled
  • Sechs Stunden in einer TV-Show, die nach Pizza schmeckt 
  • Six hours in to some TV show that tastes like the feeling of pizza
  • Ich weiß, wonach du greifst 
  • I know what you reach for
  • Alle verkleidet und nirgendwo hin 
  • All dressed up with nowhere to go
  • Auf einer Bank sitzen und darauf warten, dass sich ein Weg öffnet
  • Benched, waiting for a path to open up
  • Warten auf etwas, das dich alt genug machen könnte 
  • Waiting for a thing that might make you old enough
  • Um in die Kneipe zu kommen 
  • To get into the pub
  • Wo Menschen auf die verlorene Jugend trinken 
  • Where people drink to lost youth
  • Ich sehe dich, wie du den Kies in deiner Luft max kratzt 
  • I see you, scraping the gravel in your air max
  • So schön, so chaotisch, so geerdet 
  • So beautiful, so chaotic, so grounded
  • Heim 
  • Home
  • Beton und Lehm 
  • Concrete and loam
  • Ziegelmehl und Kredite 
  • Brick-dust and loans
  • Holzboden 
  • Wood-floors
  • Bildschirmtüren
  • Screen-doors
  • Und einen eigenen Ort 
  • And a place of your own
  • Zahl es für den Rest Ihres Lebens ab, aber wer fragt danach?
    Pay it off the rest of your life, but who’s asking?
  • Unruhig, die feuchte Nacht naht 
  • Restless, the damp night approaching
  • Zu lange auf den Beinen 
  • Too long on your feet
  • Hitze destillieren 
  • Distilling the heat
  • Jetzt willst du frei sein 
  • Now you want to be free
  • Von der Belastung dessen, was in deinem Namen getan wurde 
  • From the strain of what’s done in your name
  • Jeder einzelne Zentimeter von dir ist jemandes Anspruch 
  • Every single inch of you is somebody’s claim
  • Der bekannte Refrain 
  • The familiar refrain
  • Von ihrer Herrlichkeit und deiner Schande 
  • Of their glory and your shame
  • Sie wollen einfach nur in Bewegung bleiben, die enthaltene Energie 
  • You just want to keep moving, the energy contained
  • Schwappt heraus und macht dir Ärger
  • Is spilling out and making trouble for you
  • Nichts ist das gleiche 
    Nothing is the same
  • Du bist unter der Last des Leidens und Gehorchens herausgekommen 
  • You got out from underneath the weight of suffer and obey
  • Die Tyrannei und der Hass von Britannia regiert die Wellen 
  • The tyranny and hate of Britannia Rules the Waves
  • Und jetzt schwingst du deine Hüften, während du die Gasse hinunter stolzierst
  • And now you swing your hips as you go strutting down the lane
  • Ich liebe dich, wenn ich dich so klar sehe
  • I love you when I see you this plain
  • Deine Salzküste, dein übler Wind 
  • Your salt coast, your foul wind
  • Deine alten Geister, deine Schrottdose 
  • Your old ghosts, your scrap tin
  • Die Bräunung Ihrer Blätter 
  • The browning of your leaves
  • Und das Grün deines Regens 
  • And the greening of your rain
  • Salzküste, übler Wind 
  • Salt coast, foul wind
  • Alte Geister, Altblech 
  • Old ghosts, scrap tin
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Salzküste, übler Wind 
  • Salt coast, foul wind
  • Alte Geister, Altblech
  • Old ghosts, scrap tin
  • Blätter, Regen 
  • Leaves, rain
  • Blätter, Regen
  • Leaves, rain

HIER ein Artikel über sie und ihren Werdegang.

HIER noch ein anderer schöner Link.

HIER ein Interview mit „ihnen“.

MUSIK: The Blaze – Places

The Blaze ist eine französische Band, bestehend aus den beiden Cousins Jonathan und Guillaume Alric, die beide in Paris leben. 2016 erst erschien ihre erste Single. Die Kombination von Musik und Video sind ihr Kennzeichen.

The Blaze werden daher auch „audiovisuelles Producer-Duo“ genannt. Obwohl ihre Songs für sich genommen schon hörenswert sind, gehören gerade ihre sehr realistischen Musikvideos zum Gesamtbild der Band. Ein dunkler, etwas verzerrter, hallender Gesang gehört auch dazu. Zu ihrem aktuellen Album „Dancehall“ sagen sie:

„Wir wollten mit dem Album ein spezielles Gefühl transportieren, das wir ‚Good Nostalgia‘ nennen. Unser Ziel war: Egal in welcher Situation du gerade bist, wenn du unsere Musik hörst, bekommst du dieses schön nostalgische Gefühl.“

Auch „Places“ ist ein Song dieses aktuellen Albums Dancehall.

Ich bin auf The Blaze gestoßen, weil deren Song „Places“ im Rahmen des Theaterstücks „Das neue Leben“ von Christopher Rüping an einer sehr schönen Stelle zu hören ist. Ich habe gerade darüber geschrieben. HIER meine Besprechung. Und hier der Song „Places“. Ich füge zwei weitere Videos bei:

Es gibt auch eine lange Version, die man gut an einem coolen Abend eine Weile im Hintergrund laufen lassen kann:

Und hier noch eine mehr-als-eine-Stunde-Version von Songs von The Blaze, die hoch oben in den französischen Alpen gespielt wurde. „The Blaze live at Aiguille du Midi in Chamonix“. Das Konzert wurde am 04.06.2020 auf dem Aiguille du Midi, dem „berühmten Aussichtsberg“ mitten im MontBlancMassiv 2.800 m über Chamonix aufgezeichnet. The Blaze spielen hinein in einen faszinierenden Sonnenuntergang, die elektronischen Klangwelten werden eins mit dem Wolkenmeer über den Alpen, begleitet von Drohnenaufnahmen über dem Gletschergebiet.

Wer es einfach einmal laufen lassen möchte.

MUSIK: Beth Hart & Joe Bonamassa – I‘d Rather Go Blind

Beth Hart feiert am kommenden Montag, dem 24. Januar 2022, ihren 50. Geburtstag! Sie ist in Los Angeles geboren, lebt dort auch. Richtig bekannt wurde sie Mitte der Neunzigerjahre. Sie verausgabt sich auf ihren Konzerten! Sie ist eine absolute Powerfrau mit einer absoluten Powerstimme! Fast noch zurückhaltend ist ihre Power, ihre Urgewalt, in diesem Video hier.

HIER ist ihre offizielle Website von Beth Hart. Man sieht: In diesem Jahr stehen im Rahmen der hier umfangreichen Tour 2022 einige Auftritte in deutschen Städten an! M November in München etwa! Wenn Corona es zulässt! Sie tritt seit 2013 oft mit dem begnadeten Gitarristen Joe Bonamassa auf.

Joe Bonamassa ist auch Amerikaner, fünf Jahre jünger als Beth Hart. HIER ist seine offizielle Website.

MUSIK: Mikis Theodorakis – Sirtaki aus „Alexis Sorbas“

Drei Tage Staatstrauer war im September in Griechenland angeordnet, als (am 09. September 2021) Mikis Theodorakis im Alter von 98 Jahren gestorben war. Er war ein „Volksheld“ in Griechenland. Komponist – Schriftsteller – Politiker. Und wer kennt nicht sein Lied „Sirtaki“ aus dem Film „Alexis Sorbas“, das ich hier als Klassiker bringe.


Stationen von Mikis Theodorakis:

In der Jugend Widerstandskämpfer gegen die Faschisten – Opfer von Folterungen – Musikausbildung in Paris – zurück nach Griechenland – dann im Widerstand gegen die dortige Militärdiktatur – festgenommen – schwer gefoltert – durfte ausreisen – bis 1974 im Exil in Paris – zurück nach Griechenland – in den 1960er und 1980er Jahren in das griechische Parlament gewählt – 1990 erneut ins Parlament gewählt. Politisch klar „links“.

Sirtaki, das berühmte Lied aus „Alexis Sorbas“. Der Film „Alexis Sorbas“ – die Geschichte zweier so ungleicher Männer, ein Lebemann, ein Businessmann – ist einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte, liest man! Er entstand 1964 unter der Regie von Michael Cacoyannis mit Anthony Quinn in der Titelrolle. Anthony Quinn sieht man auch hier im Video mit der berühmten Tanzszene am Strand.

Hier:

MUSIK: The Cure – Pictures Of You

The Cure – nicht: Curevac – steht oft für den Begriff „Gothic Rock“, obwohl sich The Cure – lese ich – dieser Zuordnung eher widersetzte. Manchmal ging es, glaube ich, bei The Cure auch in Richtung Rock und sogar Pop. Letzteres vielleicht auch mit „Pictures Of You“, dem Song hier. Die Band wurde schon 1976 – noch unter anderem Namen – gegründet. Sie existiert noch heute. „Pictures Of You“ ist eine Auskoppelung aus dem 1989 erschienenen sehr erfolgreichen Album „Disintegration“.

Ein Jahr nach „ Disintegration“, 1990, trat die Band als eine der ersten internationalen Bands nach dem Mauerfall in der ehemaligen DDR auf – mit zwei Open-Air Konzerten in Dresden und Leipzig.

Zum 30. Geburtstag des Albums Disintegration – also 2019 – wiederum spielten The Cure an vier Abenden im Sydney Opera House das Album in voller Länge inklusive aller bisher nur als Demos existierenden Songs der damaligen Aufnahme-Session.

Es ist ein langer Songtext. Eine wohl nie zustande gekommene große Liebe wird besungen. Hier:

I’ve been looking so long at these pictures of you
That I almost believe that they’re real
I’ve been living so long with my pictures of you
That I almost believe that the pictures are
All I can feel

Remembering
You standing quiet in the rain
As I ran to your heart to be near
And we kissed as the sky fell in
Holding you close
How I always held close in your fear
Remembering
You running soft through the night
You were bigger and brighter and wider than snow
And screamed at the make-believe
Screamed at the sky
And you finally found all your courage
To let it all go


But I never see anything

If only I’d thought of the right words
I could have held on to your heart
If only I’d thought of the right words
I wouldn’t be breaking apart
All my pictures of you

Looking so long at these pictures of you
But I never hold on to your heart
Looking so long for the words to be true
But always just breaking apart
My pictures of you

There was nothing in the world
That I ever wanted more
Than to feel you deep in my heart
There was nothing in the world
That I ever wanted more
Than to never feel the breaking apart
All my pictures of you.

The Cure hat eine lange Geschichte, HIER Wikipedias Eintrag zu The Cure.


Und HIER der Link zu offiziellen Website von The Cure.

MUSIK: Leon Bridges – River

Man kennt ihn erst seit wenigen Jahren. Der in Atlanta geborene Leon Bridges, aufgewachsen ist er in Texas. Er hat sich dem Soul der 1960er Jahre hingegeben, sagt man, man höre etwas von Otis Redding oder Sam Cooke etwa. Eine tolle, kräftige, sehr klare Stimme hat er.

Ja, Otis Redding höre ich da auch! Schon die Langsamkeit des Songs und die Stimme! Schön! Erst im Sommer 2015 kam sein erstes Album heraus. Nach der gewaltsamen Tötung des Afroamerikaners George Floyd veröffentlichte Leon Bridges kürzlich dann vorgezogen die aktuelle Single Sweeter.

„River“ ist ja wieder ein irgendwie melancholischer Song, das gefällt mir ja oft. Lieber einen Schmerz in der Stimme, finde ich , als nur Fröhlichkeit.

Ich bringe zwei Versionen. Die zweite Aufnahme unten – nach den Lyrics – ist eher ein kleiner stimmungsvoller Film zur Musik, Intro und Abspann. Aber man hört den Song „River“ – ab Minute 1:35.

Die lyrics dieses leider recht kurzen Songs „River“ sind:

Been traveling these wide roads for so long
My heart’s been far from you
Ten-thousand miles gone
Oh, I wanna come near and give ya
Every part of me
But there is blood on my hands
And my lips aren’t clean
In my darkness I remember
Momma’s words reoccur to me
„Surrender to the good Lord
And he’ll wipe your slate clean“
Take me to your river
I wanna go
Oh, go on
Take me to your river
I wanna know

Tip me in your smooth waters
I go in
As a man with many crimes
Come up for air
As my sins flow down the Jordan

Oh, I wanna come near and give ya
Every part of me
But there is blood on my hands
And my lips aren’t clean

Take me to your river
I wanna go
Go on
Take me to your river
I wanna know

I wanna go, wanna go, wanna go
I wanna know, wanna know, wanna know
Wanna go, wanna go, wanna go
Wanna know, wanna know, wanna know
Wanna go, wanna go, wanna go
Wanna know, wanna know, wanna know

Take me to your river
I wanna go
Lord, please let me know
Take me to your river
I wanna know

Und hier also von demselben Song eine schöne Videoversion:

MUSIK: Massive Attack with Elizabeth Fraser – Teardrop

Massive Attack ist die Band, Elizabeth Fraser singt das Lied „Teardrop“ als Gastsängerin. Massive Attack hatten immer wieder Gastsängerinnen bei ihren Auftritten. Sinead O’Connor, Grace Jones, Hope Sandoval (Mazzy Star), Elizabeth Fraser etc. Massive Attack ist eine britische Band aus Bristol. Gegründet Anfang der 90er-Jahre.

Sie hatten in den 90er-Jahren und den 00er-Jahren weltweit Erfolge. Das 1998er-Album Mezzanine wird vom US-amerikanischen Musikmagazin Rolling Stone in dessen Liste der „500 besten Alben aller Zeiten“ geführt – wenn man Wikipedia glaubt. Sie haben auch einige Filmmusik gemacht oder wurden dazu verwendet. Der Song Teardrop läuft etwa als Hintergrundmusik im Intro der TV-Serie Dr. House.

Teardrop ist sicherlich kein musikalisch „anspruchsvoller“ Song, soweit ich das beurteilen kann. Er passt aber irgendwie in den Blog, fertig. Es ist eigentlich eine sich mehrfach wiederholende Rhythmusschleife mit klaren Drums – mag ich! – und dem hohen, zarten Gesang von Elizabeth Fraser.

MUSIK: Prince covering Creep (Radiohead)

Creep war ja einer der größten Erfolge von Radiohead. Ich bin auf Radiohead gestoßen, da in diesen Tagen darüber zu lesen war, dass der Gitarrist von Radiohead Ed O’Brien gerade ein erstes Soloalbum herausgebracht hat. EOB heißt es. Ed O’Brien. HIER ein Artikel aus der FAZ.

Ich habe gestöbert und bringe hier eine schöne Coverversion des Songs Creep, gesungen von – Prince. Ein Liveauftritt aus dem Jahre 2008. Die Kombi Prince und Radiohead ist schön! Prince finde ich ohnehin gut. Oft war Prince damals – liest man – nicht mehr auf Konzerten zu sehen. Und gerade war sein vierter Todestag. Am 21. April hatte er sich gejährt!

Hier also seine Version von Creep. Auch hier bringt Prince unter anderem wieder seinen legendären Falsettgesang. Das Video hört sehr abrupt auf. Aber so ist das Leben: Die schönsten Dinge können ganz abrupt enden! Wir können alles nur genießen, wenn es gerade noch da ist – wer weiß, wie lange!

MUSIK: Fever Ray – Keep The Streets Empty For Me

Hier ein Song, der elf Jahre alt ist: „Keep The Streets Empty For Me“ von „Fever Ray“. Recht düster, aber mir gefällt er. „Keep the streets empty“ ist ja zurzeit fürchtrelicherweise fast schon wieder realistisch!

Hinter „Fever Ray“ steht die Schwedin Karin Elisabeth Dreijer, im April 1975 geboren, sie lebt in Stockholm. Es war ein Soloprojekt, davor war sie mit ihrem Bruder in einer Band. Eine wilde Person! HIER ihr Facebook-Account. HIER ihre Website.

Im August 2018 gab Dreijer überraschend das Ende ihrer damaligen Tour bekannt. Sie erklärte den Schritt mit dem Wiederauftreten einer Angststörung und von Panikattacken, an denen sie seit mehreren Jahren leide. Von der Zeit danach lese ich nichts.

MUSIK: The Rolling Stones – Sympathy for the Devil

Einer meiner Lieblingssongs der Rolling Stones – das muss jetzt auch mal sein. In meine Musiksammlung gehören sie.

Unten der Song. Hier erst einmal die Lyrics:

Please allow me to introduce myself
I’m a man of wealth and taste
I’ve been around for a long, long year
Stole many a man’s soul and fate
I was ‚round when Jesus Christ
Had his moments of doubt and pain
Made damn sure that Pilate
Washed his hands and sealed his fate

Pleased to meet you
Hope you guess my name, oh yeah
But what’s puzzling you
Is the nature of my game
I stuck around St. Petersburg
When I saw it was a time for a change
Killed the Czar and his ministers
Anastasia screamed in vain
I rode a tank
Held a General’s rank
When the Blitzkrieg raged
And the bodies stank

Pleased to meet you
Hope you guess my name, oh yeah
What’s puzzling you
Is the nature of my game, oh yeah
I watched the glee
While your kings and queens
Fought for ten decades
For the Gods they made
I shouted out
„Who killed the Kennedys?“
Well after all
It was you and me
Let me please introduce myself
I’m a man of wealth and taste
And I laid traps for troubadours
Who get killed before they reached Bombay

Pleased to meet you
Hope you guess my name, oh yeah
But what’s puzzling you
Is the nature of my game, oh yeah
Pleased to meet you
Hope you guess my name, oh yeah
But what’s confusing you
Is just the nature of my game, ooh yeah
Just as every cop is a criminal
And all the sinners saints
As heads is tails just call me Lucifer
I’m in need of some restraint

So if you meet me, have some courtesy
Have some sympathy and some taste
Use all your well learned politics
Or I’ll lay your soul to waste, mmm yeah
Pleased to meet you
Hope you guess my name, mmm yeah
But what’s puzzling you
Is the nature of my game, get down
Woo hoo, ah yeah, get on down, oh yeah
Tell me, baby, what’s my name?
Tell me, honey, baby guess my name
Tell me, baby, what’s my name?
I’ll ya one time you’re to blame
What’s my name?
Tell me, baby, what’s my name?
Tell me, sweetie, what’s my name?

Es gibt natürlich auch Coverversionen des Songs. Eine von The Neptunes fand ich gut. Sie unterscheidet sich im Grunde nur leicht vom Original, ist einfach moderner. Auch andere Versionen gibt es natürlich, etwa von Motörhead. Aber die Version von The Neptunes bringe ich ganz unten noch.

Hier erst einmal das Original:

MUSIK: The Manchester Orchestra

Die amerikanische Band ist aus Atlanta in Georgia. Man rechnet sie zum Indie Rock. Dieser Song ist jetzt nicht musikalisch hochwertig, aber: Was ist schon „hochwertig“? Warum werten?

Ich höre einfach auch diesen Song gerne, deswegen bringe ich ihn. Ich mag den einfachen Drum-Rhythmus etwa. Einfachheit hat seine Qualität! Manchester Orchestra gibt es seit 2004, fünf Alben haben sie bisher herausgebracht.

Hier der Song The Silence:

MUSIK: Nick Cave & The Bad Seeds – The Ship Song

Oben auf das Logo QOOZ klicken oder http://www.qooz.de eingeben und die vorherigen Beiträge nicht übersehen! Gerade der letzte!

Es ist kein Song seines neuesten Albums. „The Ship Song“ ist aus seinem Album „The Good Son“ aus dem Jahre 1990. Trotzdem! Ende vergangenen Jahres – Anfang November – hat Nick Cave gerade sein neuestes Album „Ghosteen“ herausgebracht. Sein siebzehntes Album. Die Fachwelt wundert sich offenbar wieder einmal. Von einem – erneuten? – „radikalen musikalischen Stilwechsel“ liest man.

Ich habe Nick Cave selten gehört. Er ist ja seit vielen Jahren als der Meister des Düsteren, des Apokalyptischen, bekannt, nachdem er zu Beginn seiner Karriere offenbar viel wilder war. Jetzt – mit dem neuen Album „Ghosteen“ – scheint er dem Ruf als Meister des Düsteren noch eins drauf zu setzen: Die Musik wird geradezu mystisch, sphärisch, sakral.

Das alles steht offenbar vor dem Hintergrund des Todes eines seiner beiden Zwillingssöhne aus dem Jahr 2015. Diesen Schicksalsschlag – der Sohn stürzte bei Brighton in Großbritannien von einer Klippe – versuchte er wohl schon 2016 mit dem Album „Skeleton Tree“ zu verarbeiten. Doch auch das neue Album „Ghosteen“ scheint davon noch geprägt zu sein.

HINWEISE:

Nick Cave kommt – nicht uninteressant! – mit The Bad Seeds in diesem Jahr – soweit bisher bekannt – an folgenden Terminen nach Deutschland:

  • 17. Mai nach Köln
  • 18. Mai nach Hamburg
  • 27. Mai nach Berlin
  • 6. Juni nach München

Außerdem kommt er – auch nicht schlecht! – zu sogenannten „Conversations with Nick Cave“ an folgenden Terminen nach Deutschland:

  • 20. Januar nach Baden-Baden
  • 21. Januar nach Wiesbaden
  • 23. Januar nach Essen
  • 27. Januar nach Bremen

HIER der link zu seiner Website. Und hier The Ship Song:

MUSIK: R.E.M. & Neil Young – Country Feedback

Ich bin wieder fündig geworden. Ein sehr schöner Song von R.E.M. und Neil Young, „Country Feedback“.

„This is my particular R.E.M. favourite song“, sagt er. Bis Michael Stipe, der Sänger von R.E.M., einsetzt, klingt die Gitarre von Neil Young irgendwie so, als würde sie auch schon etwas singen. Und dann ist es immer wieder ein Wechsel von Michael Stipes Gesang zu Neil Young‘s Gitarre und zurück.

MUSIK: Bob Dylan – Knocking on Heaven’s Door

Ich hatte es vor langer Zeit schon einmal gebracht, Bob DylansKnocking on Heavens Door“. Hier aber eine andere Version, Bob Dylan spielt das Lied  zusammen mit Mark Knopfler von den Dire Straits. Bob Dylan hieß ja übrigens mit richtigem Namen Robert Zimmermann!

Ich bringe es aus aktuellem Anlass: Es kommt in einer wunderbaren Theateraufführung (Münchner Kammerspiele) zur Geltung, über die ich in den nächsten Tagen (morgen?) schreiben werde! „#Genesis“.

Hier der Song: