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Gesehen und gehört

MUSIK: Neil Young

Mal wieder ein Oldie. Neil Young – Heart of Gold. Passt in die Sammlung. Heute ist wenig Zeit, um mehr dazu zu schreiben. Einfach anhören.

MUSIK: Wiederholung: Man O To

Weil sie so schnell weg war, hier noch einmal die Musik von vor ein paar Tagen! Nu mit MAN O TO. Lohnt sich doch! UND: Es folgen in Kürze (morgen?) noch zwei Berichte vom Theatertreffen: „Traurige Zauberer“ und „89/90“. Bisher hatte ich geschrieben über die folgenden Stücke, die als „besonders bemerkenswert“ ausgewählt wurden:

Drei Schwestern

Der Schimmelreiter (Lesung)

Real Magic

Five Easy Pieces

In München kann ich mir dann noch Die Räuber anschauen. Ist auch ausgewählt worden.

 

 

MUSIK: Rolling Stones/Bono/Fergie

Ein aus Versehen zu früh freigeschalteter Blogbeitrag. Der andere war so kurz an erster Stelle!

Ein wunderbarer Song: Bono (U2), Fergie (Black Eyed Peas) und Mick Jagger (Rolling Stones) mit „Gimme Shelter“ live. Klasse schon allein, wie Bono am Anfang (nach 52 Sekunden der Aufnahme) plötzlich loslegt und man dann sieht, wie mit Rhythmus im Blut Mick Jagger zappelnd und beschwingt auf die Bühne kommt. Ich habe ja einige Livemitschnitte des Songs gehört und finde, dass Mick Jagger den Song zuletzt immer besser singt, je älter er wird. Unglaublich, seine Power! Auch seine Aktivitäten auf der Bühne! Aber auch die Power von Fergie, die noch dazu ja irre gut aussieht und eine tolle Stimme hat. It’s just a shot away! It’s just a kiss away!

Die Lyrics:

Come on, oh, a storm is threat’ning my very life today
If I don’t get some shelter, oh yeah, I’m gonna fade away
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
Ooh, see the fire is sweepin‘ our very street today
Burns like a red coal carpet, mad bull lost its way
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
Rape, murder! It’s just a shot away, it’s just a shot away
Rape, murder yeah! It’s just a shot away, it’s just a shot away
Rape, murder! It’s just a shot away, it’s just a shot away yeah
The floods is threat’ning my very life today
Gimme, gimme shelter or I’m gonna fade away
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
War, children, it’s just a shot away, it’s just a shot away
It’s just a shot away, it’s just a shot away …
I tell you love, sister, it’s just a kiss away
I tell you love, sister, it’s just a kiss away
It’s just a kiss away, it’s just a kiss away, it’s just a kiss away …

https://m.youtube.com/watch?v=o42zmYN2_-k

MUSIK: Bob Dylan

Bob Dylan hat in Stockholm nun doch den Literaturnobelpreis – auf seinen Wunsch unter Ausschluss der Öffentlichkeit! – entgegengenommen. Letzte Woche, am Samstag; den 01.04.2017, überreichte die Jury dem Musiker die Auszeichnung für seine Songliteratur. Am Abend gab er dort noch ein schon länger geplantes Konzert.

Er wird übrigens jetzt im April im Rahmen seiner Tournee für fünf Konzerte in Deutschland zu Gast sein! In Hamburg (11. April), Lingen (12. April), Düsseldorf (13. April), Frankfurt (25. April) und Hannover (26. April). Auf seiner „Never Ending Tour“.

Hier der Song „Knocking On Heavens Door„. Sprachlich ist das schon klasse! Das harte Knocking (hartes „kn“, hartes „ock“) – man hört es fast Klopfen – und das weiche Heavens Door (weiches „h“, weiches „d“, weiches „ea“, weiches „oo“). Man hat geradezu ein Bild vor Augen. Also ganz ehrlich, ich hätte es nicht besser gekonnt!

Der Song passt auch zum letzten Blogpost (siehe vorherigen Blogbeitrag): Der „Weg in den Tod“ und Betrachtungen dazu. In der Form eines „Installationstheaters“ an den Münchner Kammerspielen, wo derzeit das Stück „Die Selbstmord-Schwestern“ von Jeffrey Eugendes „gebracht“ wird bzw. Anlass für die Installation ist. Aber das wusste Bob Dylan damals höchstwahrscheinlich noch nicht. Weder dass das Stück gebracht wird, noch dass ich im Blog darüber schreibe.

Um das Preisgeld für den Literaturnobelpreis – acht Millionen schwedischen Kronen (rund 838.000 Euro)! – behalten zu dürfen, muss Bob Dylan innerhalb eines halben Jahres nach der Feier die traditionelle Nobelvorlesung halten. Die kann er auch als Video einreichen, bis zum 10. Juni bleibt ihm Zeit. Eine aufgenommene Version kann dann auch zu einem späteren Zeitpunkt gesendet werden.

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MUSIK: Simple Minds – Don’t you (forget about me)

Es geht Richtung Pop, ist aber ein schöner Song: Simple Minds mit Don’t you (forget about me): „Rain keeps falling down!“ Oder wie heißt es am Ende so schön: „La-la-la-laha, la-la-la-laha, laa laa laa, laa laa laa, lala – lala!“

Vor allem ist es wieder einmal unglaublich zu sehen, wie  ein einzelner Mann, Sänger und Mitgründer der Simple Minds Jim Kerr, einer ihn anhimmelnden, tobenden, tosenden, begeisterten, mitkreischenden, mitklatschenden, mitsingenden und wogenden Menschenmenge gegenübersteht, über ihr schwebt – und es ruhig aushält. Wie im richtigen Leben, wir kennen es ja alle!

1985 gelang den Simple Minds mit diesem Song (aus dem Film Der Frühstücksclub) der internationale Durchbruch. Den Namen Simple Minds entlehnte die Band einer Textzeile des David-Bowie-Songs The Jean Genie („He’s So Simple Minded He Can’t Drive His Module“).

Der Song ist mein Lebenssong, Freunde wissen es! Lausanne 1983!

Hier die Lyrics zum Song:

Won’t you come see about me
I’ll be alone, dancing, you know it, baby
Tell me your troubles and doubts
Giving me everything inside and out
Love’s strange, surreal in the dark
Think of the tender things that we were working on
Slow change may pull us apart
When the light gets into your heart, baby
Don’t you forget about me
Don’t, don’t, don’t, don’t
Don’t you forget about me
Will you stand above me
Look my way, never love me
Rain keeps falling
Rain keeps falling
Down, down, down
Will you recognize me
Call my name or walk on by
Rain keeps falling
Rain keeps falling
Don’t you try and pretend
It’s my feeling we’ll win in the end
I won’t harm you or touch your defences
Vanity, insecurity
Don’t you forget about me
I’ll be alone dancing, you know it, baby
Going to take you apart
I’ll put us back together at heart, baby
Don’t you forget about me
Don’t, don’t, don’t, don’t
Don’t you forget about me
As you walk on by
Will you call my name
As you walk on by
Will you call my name
When you walk away
Oh, will you walk away
Will you walk on by
Come on, call my name
Will you call my name..
 

Hier die Liveversion …

Und hier eine im Klang klarere Studioversion:

Und hier Live Aids Wembley Stadion:

MUSIK: Pink Floyd

Wenn ich der DJ meines Blogs wäre, würde ich jetzt einen Klassiker auflegen. Ich werde künftig weitere Klassiker bringen. Heute also ein Song meiner Jugend: Comfortably Numb von Pink Floyd. Aus dem 1979 erschienenen Album The Wall. Wer kennt es nicht, wer hört es nicht gerne! 2004 belegte das Stück in der vom US-amerikanischen Magazin Rolling Stone erstellten Liste der 500 besten Songs aller Zeiten den 314. Platz.

Es ist einer der bekanntesten Songs von Pink Floyd. Der Song wurde 1989 von den Lesern des Pink-Floyd-Fanmagazins The Amazing Pudding zum besten Musikstück der Band gewählt. Das zweite Gitarren-Solo wurde vom Magazin Guitar-World auf Platz 4 der 100 besten Gitarrensoli gewählt. Der Text erzählt eine Schlüsselszene des Konzeptalbums The Wall.

The Wall erzählt die Geschichte eines jungen als Musiker erfolgreichen Mannes, der aufgrund der Überbehütung durch seine Mutter (Mother), aufgrund der Abwesenheit seines im Krieg gefallenen Vaters (Another Brick in the Wall Part I, When the Tigers Broke Free), aufgrund von Liebesaffären (Young Lust), aufgrund des Umstandes, von seiner Frau betrogen und verlassen worden zu sein (Young Lust, Don’t Leave me Now) und aufgrund der Grausamkeit der Lehrer in seiner Kindheit (The Happiest Days of Our Lives) eine imaginäre Mauer um sich errichtet, die ihn vor äußeren emotionalen Einflüssen schützen soll. Der Mann heißt Pink.

Nachdem er die Mauer aufgebaut hat, verzweifelt Pink an seiner Existenz, weil er durch sie von sozialen Kontakten abgeschirmt ist. Unfähig, die Mauer einzureißen, verabschiedet er sich von der für ihn grausamen Welt (Goodbye, Cruel World).

Anstatt sich umzubringen, versucht Pink aber, letzte verbleibende Gefühle zu unterdrücken und zieht sich in sich zurück. Er wird drogenabhängig, apathisch und verbringt die Zeit reglos und allein vor dem Fernseher (Nobody Home). Als er für einen Auftritt von einem Arzt mit Beruhigungsmitteln behandelt wird (COMFORTABLY NUMB), nehmen seine Drogenfantasien überhand: Er entwickelt Verfolgungswahn (Run Like Hell) und in seinen Vorstellungen wird er zu einem totalitären Agitator, der in seiner Wut auf die Welt gegen Minderheiten hetzt.

Am Ende seines Wahns ist Pink nicht mehr in der Lage, Emotionen zu unterdrücken, und klagt sich selbst vor einem imaginären Gericht des Vergehens Gefühle gezeigt zu haben an. Das Gericht nimmt die Zeugenaussagen von Lehrer, Mutter und Ex-Frau entgegen und verurteilt ihn: Als Strafe soll er vor seinesgleichen zur Schau gestellt werden – die Mauer wird eingerissen (The Trial).

Der verletzliche Pink ist nun freigegeben und ein neues Leben scheint sich anzubahnen (Outside the Wall). Allerdings bricht die letzte Melodie an genau der Stelle ab, an der das Album begonnen hat: Vielleicht beginnt Pinks Leidensweg also auch einfach wieder von vorn.

Nach dem Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989 wurde „The Wall“ am 21. Juli 1990 am Potsdamer Platz aufgeführt. The Wall ist das einzige Konzert, das – durch den Veranstaltungsort auf der innerdeutschen Grenze – mit einer Bühne gleichzeitig in zwei Staaten stattgefunden hat.

MUSIK: U 2 – With Or Without You

Aus verschiedenen Gründen heute der schöne Klassiker With or Without You von U2:

Musiktipp der Woche

MUSIK: Marlene Dietrich – Sag mir, wo die Blumen sind

FACEBOOK war schon wieder aus! DAHER HIER NOCHMAL: Der Blog verträgt mal wieder etwas Musik. Die bisher hier gebrachten Titel – doch schon eine schöne Playlist – werde ich in Kürze zusammenstellen und hier einstellen. Heute – ich weiß gar nicht, wie ich drauf gekommen bin – etwas Altes. Es hat geschichtlichen Charakter, passte durchaus einmal in die politische und gesellschaftliche Landschaft, heute aber nicht mehr. Aber schön ist es, wurde auch weltweit gesungen. Es fühlt sich eigentlich an wie im kürzlich in den Kammerspielen gesehenen Kirschgarten von Anton Tschechow (siehe voriger Blogbeitrag). Denn wenn man es heute ansieht, merkt man vielleicht: Mit manchen Dingen kann man in der Gegenwart rein garnichts mehr anfangen. Vorbei. Aber – und das ist das Erstaunliche – es ist Geschichte und als solche schätzt man es. Man betrachtet es irgendwie anders, mit einem Abstand, der alles Schöne daran fast besonders zutage hebt. Gedankenfrei, vorurteilsfrei. Und danach: Schwupp ist man wieder in der Gegenwart! Wie die alte Ranewskaja, als sie im Kirschgarten ihr Schloss am Ende, vor der Abreise, noch einmal quasi nüchtern, mit kahlen Wänden, kahlen Räumen, entkernt, sieht. Als ihre Geschichte! Da sieht sie all das Schöne des Kirschgartens und des Schlosses noch einmal. Sie sieht es nicht mehr als Gegenwart. Es geht hier um MARLENE DIETRICH und das Lied SAG MIR WO DIE BLUMEN SIND.

Musiktipp der Woche

MUSIK: George Michael & Elton John – Don‘t Let The Sun …

Schon lange auf meiner Musikliste, jetzt ist es natürlich soweit. In Erinnerung an George Michael, ein wunderbarer Liveauftritt! George Michael und Elton John, Don’t let the sun go down on me:

Musiktipp der Woche

 

MUSIK: Mercedes Sosa

Endlich wieder ein Blogbeitrag! Umzugsbedingte Verzögerungen hatten sich ausgewirkt. Ein Song der lateinamerikanischen Nationalstimme Mercedes Sosa. Geboren am 04. Juli 1935 in San Miguel de Tucuman, Argentinien, gestorben am 04. Oktober 2009 im Alter von 74 Jahren in Buenos Aires. Solo le pido a Dios.

1980 – 1982 ging sie wegen der immer drohender werdenden Militärdiktatur doch noch ins Exil nach Madrid, 1982 kehrte sie wieder zurück. Die argentinische Regierung sah sich 1982 infolge des Falklandkrieges gezwungen, die Macht an eine zivile Regierung abzugeben. Ihr Konzert 1982 im Opernhaus Buenos Aires wird sogar als Schlüsselsituation in der Übergangszeit gewertet und steht für eine politische und musikalische Erneuerung der argentinischen Kultur. Das Doppelalbum Mercedes Sosa en Argentina (1982) schrieb landesweit Musikgeschichte.

Musiktipp der Woche

MUSIK: Antony – If It Be Your Will

Leonhard Cohen. Natürlich schnulzig, aber weltweit. Das muss man auch erst einmal schaffen. Und irgendwie ein versteckter Teil meiner Generation. Gestern gestorben, hier ein Song von ihm, den ich in den vergangenen Wochen schon herausgesucht hatte. If it be your will. Recht traurig, aber das passt ja jetzt. Besonders gesungen von Antony. Antony ist transgender, in England geboren. Und in Erinnerung an ihn das Lied – mit lyrics – von ihm gesungen. „If it be your will that I speak no more …“

Musiktipp der Woche

 

MUSIK: Me and Marie – Where‘s Your Soul?

Frühere Beiträge bleiben unbedingt lesenswert! Aber es ist eben das Los der Blogbeiträge, dass  mit jedem neuen Beitrag alle bisherigen etwas nach hinten rutschen. Hier dennoch die Musik der Woche. Nichts Berauschendes, aber schön, finde ich. Me + Marie mit dem Song Where’s your soul? In einer Tageszeitung hatte ich kürzlich gelesen, dass sie einen Auftritt irgendwo in München haben/hatten. Ich habe auf Youtube Songs von ihnen angehört und diesen hier gefunden:

Musiktipp der Woche

MUSIK: Marianne Faithful – The Eyes Of Lucy Jordan

Man liest, Marianne Faithfull hat ein neues „Album“ herausgebracht. No Exit, bestückt mit Best-of-Livemittschnitten der letzten Jahre. Zu ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum und ihrem 70ten Geburttag. Sie soll ja eine besondere, sehr große Bühnenpräsenz haben. Hier der bekannte Song The ballad of Lucy Jordan, der auch auf dem neuen Album zu finden ist. Es fällt auf, finde ich, dass sie diesen Song heute mit viel mehr Gewicht auf dem Text singt.

 

MUSIK: Wanda – Bologna

Österreich? Klar: Wanda mit dem Erfolgssong Bologna! Meine kleine Österreichreihe geht also weiter. Auch der in Kürze folgende Blogbeitrag wird übrigens doch noch Österreich betreffen. Österreichische Literatur, aber nicht Thomas Bernhard, von dem natürlich auch jede Menge gebracht werden könnte.

Kurz zurück in der Geschichte. Was ist Österreich? Hier ein paar wesentliche Stationen, die ja irgendwie jeder Österreicher mit sich trägt.

Die seit 976 bestehende „Markgrafschaft Österreich“ wurde 1156 von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) auf dem Hoftag in Kreuzhof bei Regensburg zu einem eigenständigen, von Bayern unabhängigen „Herzogtum Österreich“ erhoben. Damit beginnt die eigentliche Geschichte Österreichs als selbständiges Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.

Nach dem Aussterben des Geschlechts der Babenberger 1246 setzte sich dann das Haus Habsburg im Kampf um die Herrschaft in Österreich durch. Franz I. (von Lothringen) gründete 1804 das Kaisertum Österreich und nahm als Franz I. (der Ehemann von Maria Theresia; der Tochter von Karl IV., daher das Haus Habsburg-Lothringen) den Titel Kaiser von Österreich an, um die Gleichrangigkeit mit dem neuen französischen Kaiser zu wahren. 1806 legte er dann unter dem Druck Napoleons die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nieder, womit dieses zu bestehen aufhörte. Das Kaisertum Österreich war ein Vielvölkerstaat gewesen, in dem außer Deutsch auch Ungarisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Ukrainisch, Rumänisch, Kroatisch, Serbisch, Slowakisch und Slowenisch gesprochen wurde. Mit seinen vormals zum Heiligen Römischen Reich gehörenden Gebieten gehörte es ab 1815 zum Deutschen Bund, in dessen Bundesversammlung der österreichische Gesandte den Vorsitz führte.

Im Kampf um die Vormachtstellung im Deutschen Bund erzwang Preußen unter Bismarck eine Entscheidung im Sinn der kleindeutschen Lösung ohne Österreich. Im Deutschen Krieg 1866 unterlag Österreich den Preußen in der Schlacht bei Königgrätz. Der Deutsche Bund löste sich auf.

Österreich war dann die eine Reichshälfte der 1867 errichteten Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Die ungarischen Gebiete erlangten damit mehr Unabhängigkeit.

Die heutige Republik entstand ab 1918, nach dem für Österreich-Ungarn verlorenen Ersten Weltkrieg, als die Siegermächte die Vereinigung Deutschösterreichs mit der Weimarer Republik verhinderten. Vom sogenannten „Anschluss“ 1938 an, dem Wechsel von der Ständediktatur in die nationalsozialistische, war Österreich bis 1945 Teil des Deutschen Reiches. Von den Siegern des Zweiten Weltkriegs neuerlich als eigenständiger Staat errichtet, erklärte Österreich nach dem Ende der Besatzung 1955 seine dauernde Neutralität.

Musiktipp der Woche

MUSIK: Christine & The Queens – Tilted

Bevor ich in der kommenden Woche die große österreichische Welle beenden werde, schiebe ich diese Woche einen anderen Song dazwischen. Auch nicht schlecht. Abwechslung ist ein Motto des Blogs! Der bekannteste Song „Tilted“ von Christine & the Queens aus Frankreich. Sängerin, Songwriterin und Tänzerin ist sie. Zierlich, aber mit Power. Diese Video ist zum Ansehen, nicht NUR zum Hören.

Wikipedia schreibt: Sie „mischt das klassische französische Chanson mit modernem Rhythm and Blues, angereichert mit Pop- und minimalistischen Electro-Elementen. Ihre Texte wechseln zwischen Englisch und Französisch. Ihre Auftritte sind theatralische Performance-Aktionen“.

Und: „Die Tochter eines Lehrerehepaars lernte früh Klavier zu spielen und entdeckte schon als Kind ihre Liebe zur Bühne. Ihren Tanzunterricht musste sie wegen einer Verletzung aufgeben und wandte sich dem Modern Jazz zu. Nach einem Schauspielstudium in Lyon und Paris ging sie 2010 nach London, wo sie sich mit einer Gruppe singender Drag Queens anfreundete, die sie zum Singen überredeten“.

MUSIK: Hubert von Goisern – Weit, weit weg

Da es in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit die so sympathischen und stilsicheren Herren Seiler und Speer aus Österreich mit ihrem Song „ham kummst“ geschafft hatten, in meinem Blog als Musik der Woche zu erscheinen, setze ich die österreichische Reihe fort. So einfach kommt man ja aus Österreich auch nicht heraus, wenn man einmal drin ist und dem österreichischen Schmalz verfallen ist! Ein Lied von Hubert von Goisern mit dem Titel Weit weit weg ist dran. Auch in der kommenden Woche wird es übrigens noch österreichisch bleiben. Tja, was die Österreicher eben alles können! Nur eine ordentliche Bundespräsidentenwahl bekommen sie nicht hin. Aber die Kandidaten sind ja auch beide irgendwie auf unterschiedliche Art und Weise nicht gerade attraktiv. HIER:

MUSIK: Seiler & Speer – Ham kummst

Es gibt so unglaublich sympathische Menschen! Zwei davon – Seiler und Speer – singen das Lied ham kummst. Es passt ein wenig zum Münchner Oktoberfest, das am Samstag, den 17.09.2016, um 12.00 UHR begonnen hat.

Musiktipp der Woche

HIER (die Überschrift anklicken):