MUSIK: Beth Hart – I Am The One

Ein Wahnsinnsauftritt: Beth Hart performt im Paradiso/Amsterdam live Am I The One. Sehenswert, mit was für einer Kraft sie die Frage stellt: „Bin ich die Eine, die Du liebst?“ Unglaublicher Blues/Rock, sie hat auch eine unglaubliche Powerstimme. Es ist ja auch eine entscheidende Frage. Ein etwas längeres Video (dafür, dass es ein Song ist), aber es lohnt! Es lohnt sich genauso, bei Youtube nach Auftritten von Beth Hart zusammen mit dem Gitarristen Joe Bonamassa zu suchen! Ein Konzert findet man dort. Ein wunderbar kraftvolles Duo! Beth Hart hatte übrigens einmal die Rolle der Janis Joplin im Musical Love, Janis gespielt (siehe Blogbeitrag Musiktipp der Woche zu Janis Joplin). So zeigen sich wieder Verbindungen.

Musiktipp der Woche

 

 

 

MUSIK: Amason – Went to War

Es entsteht langsam unter „Musiktipp der Woche“ ein hoffentlich recht schönes Potpourri an Musikclips. Alle zusammen findet man unten im „Footer“-Bereich in der Kategorie „Musiktipp“. Die Übersicht anzusehen, wird ganz langsam interessant. Heute ein Stück einer (noch) nicht sehr bekannten (?) Gruppe namens Amason. Es heißt Went to War. Allein die Instrumente, mit denen sie spielen! Und die Typen!

Und: In der kommenden Woche kommt ein irrer Auftritt!

Musiktipp der Woche

Hier:

 

 

MUSIK: Janis Joplin

Etwas Älteres: Ab Januar diesen Jahres lief der Film Little Blue Girl das filmische Portrait von Janis Joplin. Der Film läuft leider nur noch in wenigen Kinos, kann aber sicher im Internet oder demnächst als DVD beschafft werden. Er zeigt, wie die junge Janis Joplin mehr und mehr vom Erfolg aufgefressen wurde. Sie suchte wohl immer Liebe, was auch in ihren Liedern und ihrem Leben zum Ausdruck kam. Sie fand sie aber nicht. Geboren am 19.01.1943 und gestorben an einer Überdosis Heroin am 04.10.1970. Sie wurde also nur 27 Jahre alt. Sie – scheint es – schlitterte in ihre Karriere. Hier ein Song:

Musiktipp der Woche

MUSIK: Johannes Brahms

Der Blog greift Kulturthemen auf, die mir begegnen: Derartiges dann weiterzugeben, ist heute mit Internet ein Leichtes: Das Stück Mittelreich von Josef Bierbichler (siehe letzten Blogbeitrag) ist derzeit an den Kammerspielen zu sehen. Es ist geprägt von dem Requiem „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Im Roman wird dieses Stück bei der Beerdigung des alten Seewirtes gespielt. Im Theater gesungen vom „Jungen Vokalensemble München“. Es wird a capella am 29.04.2016 in der Uni Augsburg und am 30.04.2016 in der LMU München (Große Aula, 19.00 Uhr) gesungen werden. Ein imposantes Stück.

Zwar ein durchaus schweres, trauriges Stück. Es sollte aber, so Brahms, etwas Stabilisierendes haben. Es sollte nicht (nur) die Trauer um eine(n) Verstorbene(n) ausdrücken , sondern vor allem den Hinterbliebenen Trost geben.

Choir singers holding musical score stock photo

Hier eine Aufführung des WDR – Synphonieorchesters:

MUSIK: Omran al Bukaii – I am crying for Sham

Es war in einem der vorigen Blogbeiträge bereits kurz erwähnt: Der Musiktipp der Woche ist dieses Mal ernst. I am crying for Sham von Omran Al-bukaii. Am Ende des heutigen Videos findet sich ein Hinweis auf seine Facebook-Seite. Das Lied ist politisch. Ein syrisches Lied. Der Text des Liedes ist übersetzt und enthält hoffentlich keine für uns unerkennbaren Spitzen, durch die sich jemand auf den Schlips getreten fühlen könnte. Man kann ihn auch mehrfach hören, um ein besseres Gefühl für die Musik zu bekommen. Besondere Übertreibungen enthält er wohl nicht. Hier:

Musiktipp der kommenden Woche

MUSIK: Benjamine Clementine

Benjamin Clementine bringt diesen Song „Cornerstone„. Er scheint wütend zu sein. Er schreit etwas heraus. Ich kenne den Text (noch) nicht. Aber es könnte ein Text eines Flüchtling sein, der an der Grenze steht und klagt. Über die harten Bedingungen. Sie wollen nicht sterben, warum bauen wir ihnen z. B. nicht vorübergehend Städte, etwa im Norden  Syriens oder mit unserer finanziellen Hilfe in Nachbarländern wie der Türkei? Bis der Krieg vorbei ist. Und warum hilft die Weltgemeinschaft nicht mehr? Fragen, die natürlich leicht gestellt sind. Gemeinsame Lösungen scheinen schwer zu sein. Statt dessen legen einzelne Staaten Wert darauf, uns abzuschotten.

 

 

MUSIK: Amy Winehouse – Back to Black

Heute Amy Winehouse, Back to Black. Ein schönes Lied. Geboren am 14. September 1983 in London, gestorben am 23. Juli 2011 in London. Sie starb nach einer bitteren Drogenabhängigkeit an einer Alkoholvergiftung mit 4,16 Promille im Blut. Amy war zufällig auch der Vorname des Musiktipps Amy MacDonald.

Musiktipp der WocheP

MUSIK: Snarky Puppy

Snarky Puppy (siehe Musiktipp der vergangenen Woche). Anspruchsvoller Jazz/Funk/Rock im Kollektiv von insgesamt 25 Musikern. Teil 2 des Livemittschnitts des Konzertes aus Köln (Live Music Hall) war am vergangenen Freitag in der Reihe „On Stage“ im Deutschlandfunk zu hören. Jetzt in der Audiothek des Deutschlandfunks. Es heißt im Deutschlandfunk online zur Sendung:“Jazz, Rock, Funk, Fusion: Intensive musikalische Texturen, die bei engstem Zusammenspiel federleicht groovend klingen. Snarky Puppy – das ist verzerrte Trompete mit WahWah, Moog-Sythesizer und groovender Bass mit Oktaver. All das lieferten Snarky Puppy in der Live Music Hall, wo die US-Band im Rahmen ihrer Welttournee Station machte.“

Snarky Puppy Köln 2015

Musiktipp der Woche

Die Band Snarky Puppy beim Jazz Festival El Batel Auditorium in Spanien. (picture-alliance / dpa / Jose Albaladejo)

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Allgemein Gesehen und gehört

MUSIK: Dimitri Schostakovitsch

Heute eimal ein gewagter Sprung in die Klassik. Ich bin kein Klassikspezialist. Aber ich nähere mich eben den Dingen. Natürlich kann man sagen: Es gibt wahrlich andere Probleme! Aber ich versuche, den Bogen zur Gegenwart zu ziehen. Mal sehen. Also habe ich mich ein wenig Dimitri Schostakovitsch gewidmet, einem der bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er ist erst 1975 gestorben! Auf BR-Klassik wurde vergangene Woche wieder einmal ein Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, dirigiert von Mariss Jansons, live aus der Münchner Philharmonie übertragen. Noch dazu seine wohl bekannnteste Symphonie, auf die mich meine Frau, Sandra, schon mehrfach aufmerksam gemacht hatte: Die 7. Symphonie, genannt die „Leningrader Symphonie„. Es geht um die Belagerung und Aushungerung Leningrads durch die Nazis im Frühjahr 1941. Schostakovitsch hatte fast die gesamte Zeit in Leningrad verbracht. Es heißt auch: Wann war die Entstehungsgeschichte eines großen symphonischen Werkes je so schicksalhaft in die tragischen Ereignisse der Weltgeschichte verflochten wie im Falle der Leningrader? Ich habe sie mir in Ruhe auf Kopfhörer angehört: wirklich sehr beeindruckend! Auch die 10. Symphonie wurde mir einmal empfohlen. Auch sie ist sehr beeindruckend! Der Bogen zur Gegenwart: Schostakovitsch hatte das Leningrader Drama aufgegriffen, war also damals sehr aktuell. Das zu wissen, verschafft einem fast die Gelegenheit, die Symphonie zu verstehen. Die Zeit vor der Belagerung, die Belagerung selbst … Schostakovitsch stand immer zwischen Stalinismus und der Kritik daran, wurde mal verächtet, mal wieder hoch geschätzt von Stalin. Und auch heute hat Musik eben oftmals aktuelle Bezüge. Darum geht es eben. Ich empfehle die Leningrader Symphonie!

. violin bridge closeup stock photo

 

 

 

 

 

MUSIK: Billy Gorlt

Heute etwas sehr sehr Persönliches: Es jährt sich zum vierten Mal der Todestag meines Vaters, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Horst Kuhlmann, er starb in der Nacht auf den 16.02., seinen 85. Geburtstag. Mein Vater war in der Nachkriegszeit ein hochaktiver Musiker mit Engagements in ganz Deutschland. Das Stück wird von Billy Gorlt gespielt. Billy Gorlt, lebend bei München, war ein von meinem Vater immer besonders geschätzter Klarinettist, den er auch persönlich kannte und engagierte. Mein Vater hat mit seinem ganzen Leben mir und meinen Geschwistern ein so sorgenfreies Leben ermöglicht, er war ein wunderbarer Mensch! Ich sage ihm mit dem heutigen Stück: DANKE! Bei diesem Musikstück muss man eventuell etwas warten, es verlinkt zu Spotify: Billy Gorlt Memories of You

 

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36  200x200 billy action Über Billy Gorlt von Gordon  Mc Carthy

 

MUSIK: Miley Cyrus – Karen Don‘t Be Sad

Hier ein – finde ich – schönes Stück. Miley Cyrus, Karen don’t be said. Weil gerade Karneval war, passt es – wenn man Miles Cyrus und die Musiker im Hintergrund sieht. Und für uns alle, die wir so gut und fließend spanisch/portugiesisch können, sind auch spanische (oder portugiesische?) Untertitel zu sehen. Wie sagt sie so schön: „Voce tem falado com aqueles tolos novamente„. Wie recht sie hat. Und: Angesagt wird das Stück von einer Frau, die sich als Hillary Clinton, die Demokraten-Bewerberin im US-Präsidentschaftsrennen, verkleidet hat. Auch originell! Viel Spaß.

 

 

MUSIK: John Lennon – Working Class Hero

Zum Erwachsenwerden hatte ich kürzlich drei meiner Gedichte eingestellt: An Kassandra I, II und III. Dieses alte Thema hatte u. a. auch John Lennon beschäftigt. Es war eine andere Zeit, er hat es sehr krass gesehen damals. Dennoch hier sein Song Working Class Hero unten mit dem Text auf Deutsch:
Den Text entnehme ich dem letzten Buch von Arno Gruen Wider die kalte Vernunft, in dem es ebenfalls um dieses Thema geht. Arno Gruen war Psychologe, Schriftsteller, Psychoanalytiker, Professor, Praktiker, hat gut und interessant geschrieben, soweit ich es beurteilen kann. Ein schlauer, wohl nicht eingebildeter Kopf! Er starb im vergangenen Oktober in Zürich im Alter von 92 Jahren. Ich kenne sein 2013 erschienenes Buch Dem Leben entfremdet. Gruen schrieb dazu: „Dieses Buch spiegelt die Entwicklung meines Denkens, das mit dem Verrat am Selbst begann. … Wie in Shakespeares Hamlet vollzieht unsere Kultur ein Nichtsein, das auf abstraktem Denken beruht und unser grundlegendes empathisches Bewusstsein verneint und verleugnet. Es geht darum, dieses wieder zum Herzstück unseres Seins zu machen“. Das Buch ist eine Fundamentalkritik der bestehenden Zivilisation. Über die „zerstörerische Dynamik des Gehorsams“ legte Gruen 2014 ein weiteres Essay-Buch vor. „Gehorsam meint, dass man das eigene Selbst nicht wirklich entwickeln kann“, lautet seine Grundthese, und: „dass man keine wirkliche Verantwortung für sich selbst entwickelt.

 

Du bist kaum auf der Welt, da sorgen sie
schon dafür, dass du dich klein fühlst
Indem sie dir überhaupt keine Zeit schenken statt alle Zeit der Welt
Bis der Schmerz so groß ist, dass du gar nichts mehr fühlst
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Zu Hause tun sie dir weh, und in der Schule schlagen sie dich
Sie hassen dich, wenn du clever bist,
und einen Dummen verachten sie
Bis du so verrückt bist, dass du ihren Regeln
nicht mehr folgen kannst
 Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Wenn sie dich dann über zwanzig Jahre lang
gefoltert und eingeschüchtert haben
Erwarten sie von dir, dass du dich für eine Karriere entscheidest
Wo du doch mittlerweile so voller Angst bist, dass du
gar nicht mehr richtig funktionierst
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Sie stellen dich ruhig mit Religion und Sex und Fernsehen
Und du meinst, du bist so clever und klassenlos und frei
Aber so wie ich das sehe, murkst du immer noch Bauern ab
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
An der Spitze ist noch Platz,
jedenfalls behaupten sie das immer noch
Aber erstmal musst du lernen, wie du lächelst, während du tötest
Wenn du so sein willst wie die Leute da oben
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Ein Held der Arbeiterklasse, das wär doch was
Wenn du ein Held sein willst, folge einfach mir
Wenn du ein Held sein willst, folge einfach mir

MUSIK: Andreas Spechtl

Ästhetik und Rausch- Der Mensch will Beides, er will immer die Ästhetik und er will den Rausch. In allem will er es, wenn man ehrlich ist. Die private Ästhetik ist schon das, was ihm so im großen und im kleinen gelingt. Der private Rausch ist schon die Erkenntnis, dass es nicht nur auf Ästhetik ankommt. Der Abstand von Ästhetik und die Begeisterung, das Rauschhafte, Ungeordnete. Die äußere Form und das Innere. Das Appollonische (Form) und das Dionysische (Rausch).  Wir leben gerne in Ästhetik, suchen aber eigentlich ständig den Rausch, den kleinen oder den großen Rausch. Allein Ästhetik ist unmöglich, allein Rausch ist auch unmöglich. Auch Musik ist Rausch. Andreas Spechtl kombiniert beides in beeindruckender Form. Er war mit seiner ersten „Soloplatte“ Sleep in den Kammerspielen. Die Videos auf der großen Leinwand im Hintergrund waren durchgehend hochästhetisch, die Musik war konträr dazu, war brutal, bizarr, laut, aber harmonisch, ein Rausch! Das Projekt SpechtlPlaysSleep in den Kammerspielen traf insoweit ins Schwarze.

Das Beitragsbild ist aus einem anderen Video von Andreas Spechtl. Aus „The Age of Ghost“. Ich gehe davon aus, dass das Profilbild das Profil von Andreas Spechtl ist.

MUSIK: Amy McDonald

Hier der Song Dancing In The Dark von Amy MacDonald, ursprünglich von Bruce Springsteen. Siehe auch den Titel Stay In The Dark von Lambert. „Dark“ klingt düster, aber es geht um den Funken, der – egal bei was – Licht bringt. You can’t light a fire without a spark heißt es! Es geht in dem Song wohl um eine schreibende Person, die den Blick einer geliebten anderen Person als Funken wünscht, oder so.

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MUSIK: Lambert

Heute gleich noch ein Stück Musik. Stay In The Dark von Lambert. Der Titel und das schöne Stück klingen traurig, aber ich finde, man kann es auch verdammt positiv hören. Lambert tritt leider immer mit Gesichtsmaske auf, das finde ich sehr unangenehm. Unabhängig davon bleibt dieses kurze Stück schön.

In Kürze werde ich noch das Lied Dancing in the Dark von Bruce Springsteen, interpretiert von Amy MacDonald, bringen. Passt zum Thema, hat auch etwas Positives. Man muss sich sicher auch vielem Negativen stellen, immer wieder, das kann ja auch lehrreich sein, ist es meistens sogar, aber dann gerne wieder hin zum Positiven, wenns geht.

Das ist ein großes Thema. Überall. Zum Aktuellen: Man kann auch Flüchtlingen erst einmal positiv gegenüber auftreten, nicht mit einem schnellen: Halt, hier ist kein Platz, wir machen dicht!

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MUSIK: Lou Doillon

Anklicken und anhören. „Lay low – live at Kerwax Studio“. Wem es gefällt: Bitte im Kommentarfeld gerne Infos zu weiterer Musik hinterlassen.

Diesen link anklicken, dann am Vimeo – Video auf Play klicken und zack, schon gehts los:

https://vimeo.com/147320682

Und hier noch zwei Fotos meiner Lieblingssängerin: