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BALLETT: Nederlands Dans Theater online

Es sind „Wiederaufnahmen“. WANN? Am 07. März ist von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr CET I wonder where the dreams I don’t remember go (2020) von Yoann Bourgeois zu sehen. Am 08. März sind von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr CET Bedroom Folk (2015) von Sharon Eyal und Gai Behar und The Big Crying (2021) zu sehen.

Zum dritten Mal hintereinander hat das NDT den Preis für das beste Online Event des „Tanz Magazine“ erhalten: “Top contemporary choreography continues to come from The Hague – in the best streaming quality. Captured by six cameras, the finest dance art is broadcast to an international audience.”

Die Tickets für das Streaming können HIER erworben werden.

Ein Foto (Screenshot) von I wonder where the dreams I don’t remember go:

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Ein Foto (Screenshot) von „Bedroom Folk“:

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Und hier ein Foto von The Big Crying:

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HIER gehts zur Website des NDT. HIER der direkte Link zu NDT online.

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THEATER: Forced Entertainment- Complete Works, Table Top Shakespeare

2017 waren sie mit dem ebenfalls höchst skurrilen, aber auch hintergründigen „Stück“ Real Magic zum Theatertreffen Berlin eingeladen gewesen. Mit „Real Magic“ sind sie damals auch an den Münchner Kammerspielen aufgetreten. Wer sich an diesen Abend erinnert, weiß: Gesagt wurden eigentlich nur etwa drei Sätze, immer wieder … in einer Endlosschleife, die sich ständig leicht veränderte …

Zum 40. Geburtstag der Theatergruppe „Forced Entertainment“ haben sie nun alle 36 Shakespeare-Stücke auf einem Küchentisch nachgestellt. Man kann alle Stücke ansehen, in einer Studio-Version und in einer Live-Version. Es heißt: „Complete Works – Table Top Shakespeare“.

HIER ist der Link zu der Reihe der Shakespeare-Stücke.

Man kennt ja die Inhalte der bekanntesten Shakespeare-Stücke. Dennoch: Die Darstellungen auf dem Küchentisch machen Spaß. Sie erklären alles mit eigenen Worten, fast so, als würden sie einen Autounfall schildern. Die heroische Dramatik wird aufgelöst. Das tut den Schilderungen gut. Dennoch ist es nicht simpel, obwohl die Gegenstände so simpel sind und obwohl die Situation an einem schlichten Holztisch so simpel ist. Ja, der Widerspruch zwischen dem, was man sieht, und dem, was erzählt wird, ist herrlich. Man meint fast, man kommt so Shakespeare ein bisschen näher. Wohl auch durch die eigenen Worte, in denen die „Plots“ erzählt werden. Und: es gelingt, den Alltagsgegenständen durch die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden, jeweils das Leben einzuhauchen, das sie repräsentieren. Man spürt mehr und mehr die Figur, die jeweils in diesen ansich nichtssagenden Haushaltsgegenständen steckt. Auch ein wichtiger Teil der Darbietungen, wie man auch dem einführenden Video zu dieser Reihe entnehmen kann. Ich muss mich aber auch noch etwas hineinarbeiten.

Man muss natürlich dem Englischen gut zu hören! Aber man kann ja auch einmal ein wenig „zurückspulen“. Die englische Zeitung The Guardian hatte übrigens geschrieben, man solle mit „Hamlet“ anfangen, hatte ich gelesen. Ja, die Erzählung des Hamlet ist es wert! Fast melancholisch und mit Liebe für die Gegenstände, die sie einsetzt, erzählt Terry O’Connor den „Hamlet“.

Also: William Shakespeare volle Kanne, aber völlig undramatisch aus der Küche erzählt. Sie erklären in Interviews, was sie darin sehen.

HIER der Link zur Website von Forced Entertainment.

Es heißt übrigens auf der Startseite von „Complete Works“: „Please consider making a small donation to Forced Entertainment in support of this work.“