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SONSTIGES/POLITIK: Piketty lesen I

Auch in den Kammerspielen. Alle zwei Wochen eine interne/externe Lesung des Buches „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty. Wohl ein sehr gutes Buch, auch von Barack Obama und dem Papst gelesen (?). Immer Montags, 10 Uhr. Mit zwei jungen VWL-Experten der LMU München. Man bespricht es. Interessierte Menschen, aber es ist ein Gespräch von Laien, etwas schade, weil zu wirr. Allerdings Mal sehen, wie es wird. Kernfrage ist für Piketty: Das Leistungsprinzip, demokratisch wesentlich, werde infrage gestellt, wenn die „Kapitalrendite dauerhaft höher sei, als die Wachstumsrate von Produktion und Einkommen. Genau dazu, sagt er, möchte er „Vorschläge machen“.

Vor allem:  entscheidend ist natürlich nicht, wer das Geld hat, sondern was mit dem Kapital gemacht wird. Gibt es eine gesteigerte Verantwortung bei gesteigertem Kapital? Schön wäre es. Gibt es dafür ein Bewusstsein? Geld ist schließlich Macht!

Es bleibe natürlich ein sehr subjektives Thema, jeder hat so seine Erfaherungen und die Demokratie dürfe keine „Expertendemokratie“ werden, dennoch sei eine genaue Untersuchung wichtig. Mal sehen.

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http://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/piketty-lesen

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Einleitung

Ich werde an dieser Stelle über meine zahlreichen Besuche an den Münchener Kammerspielen (Kammern 1, 2 und 3), dem Residenztheater (inkl. Marstall- und Cuvilliés-Theater) und den immer wieder interessanten Berliner Theatern schreiben. Derzeit seltener besuche ich andere Theater. Theater als Form, „Extremform“ gerne, Dinge aufzuzeigen, über die wir nachdenken sollten. Nicht nur als „Event“, als „Bespaßung“.

Da ich nun einmal meine Zeit in großem Maße kulturellen „Angeboten“ widme, kommen außerdem durchaus andere Ereignisse hinzu. Mal Ballett, mal Musik, mal Politik, mal andere Berichte aus der Theaterwelt, Berichte vom Berliner Theatertreffen etc.

Im Rundfunk höre ich gerne ausgewählte Sendungen des Deutschlandradios und von Deutschlandfunk Kultur. Auch darüber beabsichtige ich zu schreiben.

Des weiteren widme ich mich gerne der Literatur, soweit die Zeit bleibt. Auch hierzu der ein oder andere Kommentar.

Und – da ich (trotz „junger Jahre“ – naja) viel Zeit habe – ich gebe mich immer wieder dem Schreiben hin. Gedichte, Kurzgeschichten, ein Roman entsteht, etc. Hiervon könnte auch einiges an dieser Stelle erscheinen.

Mal sehen, was ansonsten noch hinzukommt.