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THEATER: Helmut Dietl – Schtonk

In diesem Stück müssen zwangsläufig verschiedene Orte gezeigt werden, anders wird es kaum gehen. Das wurde bühnentechnisch wirklich gut gelöst – auch mit gelungener Aufteilung der Bühne durch eine kleine im hinteren Teil stehende „Trennwand“ (hinter der und durch die immer wieder schnelle Verwandlungen und sofortige Ortswechsel möglich sind) und unter kurzer Einbeziehung des Zuschauerraumes sogar (Kostüm und Bühne von Andrea Uhmann).

Man kennt ja den Film „Schtonk“ (Regie Helmut Dietl), in dem der wohl eher mittellose Fritz Knobel es schafft, über den Reporter Hermann Willié insgesamt 60 gefälschte Tagebücher von Adolf Hitler an das Magazin HHpress zu verkaufen. Die deutsche Geschichte müsse umgeschrieben werden, heißt es dann auf einer Pressekonferenz. Der Film war ja besetzt mit lauter großen Namen, Uwe Ochsenknecht, Götz George, Christiane Hörbiger, Harald Juhnke, Veronica Ferres, Ulrich Mühe.

HIER ein köstlicher fast zehnminütiger Zusammenschnitt des Films. Es gibt einige schöne Trailer zum Film.

Schön auch, dass die Prägnanz dieser Satire durch manche wörtliche Übernahme des Textes aus den Film so gut beibehalten wird (Hitlers „Blähungen“, das nötige „Umschreiben der Geschichte“, Hitlers Hoffnung auf „Karten für die Olympischen Spiele für Eva“ und und und).

Hier noch ein Bild der Aufführung:

HIER der Link zur Website des Zentraltheaters. Die noch kommenden Termine siehe oben im Beitragsbild. Die von mir besuchte Aufführung wurde sogar von einer größeren Schulklasse aus Überlingen am Bodensee besucht!

Copyright des Fotos: Lea Mahler

Von maxkuhlmann

Geboren am 04.08.1961 in Göttingen, aufgewachsen in München, gelebt in München, Lausanne, London, Köln, München, ehemals Rechtsanwalt, Dr. jur., seit 2010 freischaffend in kulturellen Interessensgebieten tätig.

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