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THEATER: TheaterHeute

Ich bringe hier die Ergebnisse der jährlichen „Kritikerumfrage“ der Zeitschrift TheaterHeute, und zwar rückblickend noch einmal für die Spielzeit 2020/2021 (hatte ich damals nur kurz erwähnt) und aktuell für die Spielzeit 2021/2022.

2020/2021:

Inszenierung des Jahres: „Einfach das Ende der Welt“, die Inszenierung war wieder einmal von Christopher Rüping am Schauspielhaus Zürich. HIER der link zur Stückeseite

Schauspieler des Jahres: Benjamin Lillie vom Schauspielhaus Zürich, ebenfalls in „Einfach das Ende der Welt“, HIER der link zu seiner Seite beim Schauspielhaus Zürich.

Schauspielerin des Jahres: Maja Beckmann, ebenfalls vom Schauspielhaus Zürich in „Einfach das Ende der Welt“, HIER der link zu ihrer Seite beim Schauspielhaus Zürich.

Bühnen- und Kostümbild des Jahres: Judith Oswald und Sibylle Wallum, betreffend das Setzkasten-Bühnenbild von Anne Lenks Schiller-Deutung «Maria Stuart», HIER ein Trailer.

Stück des Jahres: Sibylle Bergs «Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden», HIER ein Trailer.

Nachwuchsautorin des Jahres: Ewe Benbenek für ihren “Tragödienbastard“, Schauspielhaus Wien. HIER ein Trailer.

Nachwuchsregisseurin des Jahres: Cosmea Spelleken für das nur digital besuchbare Social-Media-Drama «Leiden des jungen Werther» von Johann Wolfgang von Goethe, HIER der link zu ihrer Seite beim Staatstheater Nürnberg.

Nachwuchsschauspielerin des Jahres: Anne Rietmeijer für ihre Rolle im Bochumer «Peer Gynt», Schauspielhaus Bochum. HIER ein link zu ihrer Seite

Nachwuchsschauspieler des Jahres: nicht vergeben

Statt des „Theaters des Jahres“ gab es 2020/2021 die Wahl des/der “Überlebenskünstler:in des Jahres“: Ergebnis “Alle“!

2021/2022:

Theater des Jahres: Schauspielhaus Bochum unter der Leitung von Johan Simons. HIER der Link zum Schauspielhaus Bochum

Schauspielerin des Jahres: Lina Beckmann für ihre Hass- und Bosheitsverkörperung von Shakespeares Antiheld Richard III., inszeniert von Karin Henkel am Deutschen Schauspielhaus Hamburg in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen. HIER der link zu ihrer Seite beim Deutschen SchauspielHaus Hamburg

Schauspieler des Jahres: Samouil Stoyanov, sowohl für schweißtreibende Verse in «humanistää!» nach Ernst Jandl, als auch für seine Rollen und Tänze in «Karoline und Kasimir – Noli me tangere» des Nature Theater of Oklahoma, beide am Volkstheater Wien. HIER der Link zu seiner Seite beim Volkstheater Wien.

Inszenierung des Jahres: «humanistää!“ von Claudia Bauer am Volkstheater Wien. HIER der Link zur Stückeseite

Bühnenbild des Jahres: Patricia Talacko und Kostüme des Jahres Andreas Auerbach, beides in „humanistää!“

Stück des Jahres: Helge Haugs Text zu «Good night. All right.» – der auf der Bühne nicht gesprochen, sondern als Fließtext projiziert wird. HIER der Link zur Stückeseite auf der Website von Rimini Protokoll.

Dramatikerin des Jahres: Sivan Ben Yishai für «Wounds are forever», das die Mannheimer Hausautorin im Untertitel «Selbstporträt als Nationaldichterin» nennt, und für das trockene Klagelied sexueller Übergriffkeiten «Like Lovers do», uraufgeführt an den Münchner Kammerspielen. HIER der Link zu ihrer Seite beim Nationaltheater Mannheim.

Nachwuchsdramatikerin des Jahres: Sarah Kilter für ihren autobiografisch inspirierten Text «White Passing» über die feinen Unterschiede, Klassismus und Rassismus betreffend. HIER der Link zu ihrer Seite beim Schauspiel Leipzig.

Nachwuchsschauspieler des Jahres: Johannes Hegemann mit seinen ausgetüftelten Hüftschwüngen in Toshiki Okadas «Doughnuts», HIER der Link zu seiner Seite beim Thalia Theater Hamburg.

Diese Ergebnisse wurden jeweils wieder veröffentlicht im Jahrbuch der Zeitschrift TheaterHeute. Ich komme in Kürze auf das Jahrbuch zurück. Es geht dort in vielen vielen Artikeln um die Gesellschaft, um Persönliches, um Entwicklungen und Utopien, auch um die derzeitige Situation des Theaters und und und. HIER der Link zur Seite des Jahrbuchs auf der Verlagsseite des Theaterverlags.

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THEATER: humanistää! nach Ernst Jandl

Die Inszenierung „humanistää!“, eine Inszenierung von Claudia Bauer am Volkstheater Wien, war dieses Jahr schon zum Berliner Theatertreffen (Mai 2022) eingeladen. Nun wurde sie im Rahmen der jährlichen Kritikerauswahl der Theaterzeitschrift TheaterHeute auch zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. Untertitel der Inszenierung: „eine abschaffung der sparten“.

Wer es sehen möchte: ACHTUNG!! Es kann nur noch für wenige Tage auf 3sat im Rahmen der jährlichen Reihe „Starke Stücke“ in der dortigen Mediathek abgerufen werden. Nur noch bis zum 3. September! Also noch wenige Tage! Der Sinn steht fielen zur Zeit wegen Krieg und wegen der viel zu vielen großen Krisen (Corona, Klima, Strom, Gas, Ernährung, Inflation, Globalisierung) nicht so sehr nach Theater, aber vielleicht hilft es auch ein bisschen.

  • HIER der link zur entsprechenden Seite in der Mediathek von 3sat.
  • HIER der Link zu einem Trailer.
  • HIER der Link zur Stückeseite von humanistää! auf der Website des Volkstheater Wien.
  • HIER noch eine köstliche Vorstellung des Spielzeit 2022/2023 des Volkstheater Wien!

Das Stück wird allerdings auch wieder in der Spielzeit 2022/2023 in das Programm genommen. Wer nach Wien fahren will, kann es also auch noch live sehen!