MUSIK: Bill Evans – Peace Peace

Bill Evans war ein ganz Großer des Jazz! Er gilt als einer der einflussreichsten Pianisten des Modern Jazz und war stilbildend für eine ganze Generation von Musikern. Viele Jahre lang spielte er jeweils zusammen mit zwei weiteren Musikern im Trio. Piano, Bass und Schlagzeug.

Geboren war er am 16. August 1929, gestorben ist er am 15. September 1980.

Die Aufnahme, die ich hier bringe, ist ein Solostück. „Peace Peace“. Es mag kein für ihn besonders typisches Stück sein. Ich bin kein absoluter Jazzkenner. Bill Evans brachte jedenfalls – geprägt vom Impressionismus – viel „Sensibilität“ in den Jazz und prägte ihn offenbar damit. Das ist auch in diesem Stück zu hören. „Peace Peace“ passt ohnehin gut in die Sammlung meiner Stücke auf dem Blog. Man müsste sicherlich über Bill Evans viel schreiben. Ich möchte es mir aber nicht anmaßen, ich kenne zu wenig von ihm. Bekannt wurde er etwa durch seine anfängliche Mitwirkung bei Miles Davies 1958/59.

Noch zwei Dinge möchte ich erwähnen: Begonnen hatte alles zusammen mit seinem Bruder, sie gingen dann aber getrennte Wege. Dennoch: Dessen Selbstmord 1979 war offenbar für Bill Evans der „Anfang vom Ende“. Und: Es scheint sogar ein Problem gewesen zu sein, dass Bill Evans als Jazzmusiker nicht dunkelhäutig war, sondern weiße Hautfarbe hatte!

Ich bringe hier also einfach dieses Stück. An Jazzmusik hatte ich bisher im Blog nur das Esbjörn Svensson Trio mit „Viaticum“ gebracht. Hier Bill Evans:


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SONSTIGES: Film – Esbjörn Svensson

Ein Hinweis:

Kürzlich hatte ich im Blog Musik des Esbjörn Svensson Trio eingestellt. Der Jazzpianist Esbjörn Svensson ist ja vor genau zehn Jahren (unglaublich!) bei einem seiner ersten Tauchgänge vor Stockholm in jungen Jahren, im Alter von 44 Jahren, ums Leben gekommen. Für viele Jazzfanatiker bis heute tragisch! Heute, am Donnerstag, den 14. Juni 2018, bringt der bayerische Rundfunk auf BR-Klassik um 23:05 Uhr eine Hommage zum zehnten Todestag von Esbjörn Svensson. Auch online zu hören.

HIER der link zum Podcast der Sendung auf der BR – Homepage!

Das Esbjörn Svensson Trio galt ja schon als ganz große Jazzgruppe der damaligen Zeit. Sie hätten einen „herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Jazz“ geleistet. Kann ich nicht beurteilen, aber es gefällt mir.

Ebenfalls hörenswert: Vor kurzem kam tatsächlich noch eine CD von e.s.t. heraus, rechtzeitig vor dem 10. Todestag: e.s.t. Live in London, eine Aufnahme aus dem Mai 2005. HIER hier eine Besprechung der CD auf BR-Klassik.

Das Hamburg-Konzert des Esbjörn-Svensson-Trios „e.s.t. live in Hamburg“ wiederum ist ja 2010 von der britischen Zeitung „The Times“ zum Jazz-Album des Jahrzehnts gekürt worden.

Hier ein Ausschnitt aus der CD „e.s.t. live in Hamburg“:

 

MUSIK: Esbjörn Svensson Trio – Viaticum

Heute einmal wieder Musik. Sie gehören auf jeden Fall dazu: Die drei vom schwedischen Esbjörn Svensson Trio. Das Trio wurde weltweit von Jazzkennern gefeiert. Wikipedia schreibt, sie hätten einen „Jazztrio-Klang geschaffen, der mit seinen Anleihen beim Sound der Pop- und Rockmusik dem Jazz neue Hörer erschloss„. Es ist tragisch, Esbjörn Svensson starb 2008 im Alter von gerade einmal 44 Jahren bei einem seiner ersten Tauchgänge bei Stockholm!

Hier das schöne Lied Viaticum: